Du glaubst, Coca-Cola macht nur Coca-Cola? Dann schau mal wieder ins Getränkeregal! Weltweit produziert das Unternehmen Coca-Cola rund 3.500 Getränke, allein in Deutschland verkaufen wir rund 80 verschiedene Produkte. Und dieses Jahr werden es noch viel mehr – auf euch warten noch viele Neuheiten und Überraschungen! Sie schmecken aufregend erfrischend. Und enthalten Zutaten, die du vielleicht nicht bei Coca-Cola vermutet hättest. Hier stellen sie sich vor.

ICH BIN KOMPLETT auf gute Laune eingestellt. Ich wachse, um euch glücklich zu machen. Schon mein Duft erhellt euer Gemüt und hebt in Nullkommanichts die Stimmung. Auch fördert er die Konzentration: Einem lustigen japanischen Experiment zufolge machten Versuchspersonen weniger Rechtschreibfehler, wenn der Raum nach Zitronenöl duftete. Manche schwören darauf, eine Schale mit aufgeschnittenen Zitronen in ihrem Schlafzimmer aufzustellen. Es verleiht Frische, Entspannung und vertreibt obendrein die Insekten.

Zitronenöl
STIMMUNGSKANONE: Zitronenöl 

Mein Saft und meine (unbehandelte) Schale sind ein Highlight in der kulinarischen Welt und beim Kochen durch nichts zu ersetzen.

Bekannt bin ich auch als ein Schönheitsmittel. Mein Saft zaubert schöne, glatte Haut und blondiert auf schonende Weise Strähnchen. Auch im Haushalt hat meine runde Kugelfrucht die Superpower. Ich kann die Wäsche weißer machen, Kalk entfernen, Aluminium zum Strahlen bringen und Flecken entfernen. Alles wird dank meiner Kraft reiner und heller.

Zitronenlimonade
ZITRONENLIMONADE: eine der ältesten Erfrischungen der Welt 

Bei Getränken schließlich nähern wir uns meiner Kernkompetenz. Sie werden durch mich so erfrischend, dass eine ganze Gattung nach mir benannt wurde: die Limonaden. Der Name stammt wohl aus Spanien, wo ich limón heiße. Die Menschen trinken Limonaden schon so lang, dass man gar nicht mehr genau sagen kann, wann sie erfunden wurden. Aber einer der ältesten schriftlichen Erwähnungen stammt Ägypten und wird etwa auf das Jahr 1000 n. Chr. datiert. Vermutlich waren Limonaden aber schon viel früher in Asien verbreitet.

In der Kunst verführe ich alle Sinne und für die klassischen Dichter war ich schon immer ein romantisches Symbol. Orte, an denen ich wachse, sind Sehnsuchtsorte. Das berühmte Gedicht: „Mignon“ von Johann Wolfgang von Goethe, das mit den Zeilen „Kennst du das Land wo die Zitronen blühen“ beginnt, erzählt davon. Hier könnt ihr es hören:

Heute sind selbst Mega-Popstars verrückt nach meinen Früchten. Beyoncé hat 2016 sogar ein ganzes Album „Lemonade“ genannt:

Eine andere Liga, aber auch ein toller Ohrwurm: Das Lied „Lemon Tree“ der schwäbischen Band „Fools Garden“ aus dem Jahr 1995:

Dass sauer lustig macht, weiß man schon lange. Der Komiker Heinz Erhardt hat der Zitrone 1969 einen lustigen Sketch gewidmet:

Mein anziehendes Äußeres inspirierte auch die bildenden Künste. Der französische Maler Éduard Manet liebte es, meine Formen auf die Leinwand zu zaubern.

Und Joseph Beuys schuf 1985 seine berühmte „Capri-Batterie“. Ob ihr es glaubt oder nicht: Man kann mit mir sogar Strom erzeugen. Dazu muss man nur zwei unterschiedliche Metalle, zum Beispiel Eisen und Kupfer in mein Fruchtfleisch stecken. Sie verkörpern Elektroden, das heißt den Plus- und Minuspol. Sobald man die beiden verbindet, beginnt in meiner Frucht ein chemischer Prozess. Das Eisen gibt Elektronen an das Kupfer ab. Funktionieren kann das nur, weil mein Zitronensaft mit der Säure als Elektrolyt wirkt, also eine Flüssigkeit, die Strom leiten kann. Hier seht ihr wie zwei YouTuber die größte Zitronenbatterie der Welt gebaut haben, um ein Auto in Bewegung zu bringen.

Doch woher kommt meine Super-Power eigentlich? Meine ersten Wurzeln schlug ich im Nordosten Indiens. Auch im alten China schätzte man lange vor unserer Zeitrechnung meine Vorzüge. Seit dem 13. Jahrhundert eroberte ich Europa. Vor allem Sizilien und Spanien. Doch konnte der Süden mich nicht lange für sich behalten: Meine kulinarischen Talente sprachen sich herum und erreichten bald das restliche Europa. Bald schon genoss der englische König Heinrich VIII. seine Fleisch- und Fischgerichte mit meinem Saft verfeinert.

Zitrone in der Küche
STAR am Herd: Zitrone in der Küche 

Während der Renaissance galt ich als Statussymbol. Zeichen für Wohlstand und Luxus, aber auch für Reinheit und Unschuld. Viele reiche italienische Familien legten im 16. Jahrhundert wunderschöne Zitrusgärten mit besonders ausgefallenen Sorten an.

Als Lebensretterin wurde ich im 18. und 19. Jahrhundert gefeiert. Der schottische Schiffsarzt James Lind fand heraus, dass Zitronensaft gegen Skorbut wirkte, die Vitamin-C-Mangelkrankheit der Seefahrer.

Zitronen am Baum
SEHNSUCHTSORT: Das Land, wo die Zitronen blühen

Botanisch gesehen ist meine Frucht, wie ihr sie heute kennt, durch die Kreuzung einer Bitterorange und Zitronatzitrone, einer Art Ur-Zitrone, entstanden. Meine immergrünen Bäume und ihre Triebe haben Dornen und weiße Blüten. Jedes Jahr wird in Menton, einer Stadt an der Côte d‘ Azur, die durch den Zitronenanbau bekannt geworden ist, sogar ein Fest zu meinen Ehren gefeiert:

Bist du eigentlich jemals jemandem begegnet, der mich nicht mag? Na also. Mit mir stehst du auf der Sonnenseite des Lebens!

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