WÄHREND DES STUDIUMS von einem Praktikum zum nächsten hangeln und nebenher kellnern? Das kann eine Menge Erfahrungen bringen, ist aber nicht immer zielführend für den späteren Job.

Coca-Cola beschäftigt Werkstudenten, das sind studentische Mitarbeiter, die bis zu 20 Stunden pro Woche arbeiten, mit entsprechender Vergütung und Urlaubsanspruch. Sie sind vom ersten Tag an Teil des Teams. Unbezahlte Praktika gibt es bei uns nicht.

Derzeit beschäftigen wir in Berlin 21 Werkstudenten in den Hauptbereichen Marketing, Public Affairs, Communications and Sustainability, Human Resources, Finance, Strategy and Innovation, Technical, Customer & Commercial, Marketing Communications tätig sind. Viele von ihnen wünschen sich eine Festanstellung bei Coca-Cola.

Patricia Jaeger hat es geschafft. Ab 2015 arbeitete sie als Werksstudentin in der Personalabteilung von Coca-Cola. Heute ist Patricia dort angestellt als HR Generalist. Hier erzählt sie, welche Erfahrungen aus ihrer Zeit als studentische Mitarbeiterin ihr besonders geholfen haben.

Warum wolltest du eine Festanstellung bei Coca-Cola?

„Bei Coca-Cola als Werkstudentin zu arbeiten, war mein absolutes Highlight und das habe ich auch genauso in meine Bewerbung für die Festanstellung geschrieben. Schon vorher, während meiner Ausbildung zur Industriekauffrau, hatte ich eine Verbindung zum Unternehmen: Unsere Personalchefin kam ursprünglich von Coca-Cola. Außerdem war ich schon immer ein Fan der Marke. Also wusste ich schon bevor ich überhaupt mein Studium begann, dass ich dort eines Tages arbeiten möchte. Ich bin unglaublich begeistert von Coca-Cola als Arbeitgeber, auch wenn ich mit Familie und Freunden darüber spreche. Bereits als Werkstudent hat man so viel Verantwortung und ist ein wichtiger Teil des Teams.“

Welche Aufgaben hattest du damals als Werkstudentin und welche hast du jetzt als festangestellte Mitarbeiterin?

„Ich war vor allem für Recruiting und die Personalbetreuung der Werkstudenten verantwortlich, ich habe unter anderem die Verträge aufgesetzt, Onboarding-Gespräche geführt und die Vorauswahl bei Bewerbungen getroffen. Heute unterstütze ich den HR-Bereich in allen Belangen und bin sehr breit gefächert in meinen Aufgaben. Beispielsweise arbeite ich eng mit dem Betriebsrat zusammen. Während ich mit den Werkstudenten und unseren Abteilungen eher auf Deutsch kommuniziert habe, nutze ich, durch die Kooperation mit unseren europäischen Kollegen, jetzt vor allem Englisch.“

Was unterscheidet Coca-Cola von anderen Arbeitgebern?

„Sogar als Werkstudentin hatte ich schon viel mehr Verantwortung als in anderen Jobs. Das ist eher vergleichbar mit einem Start Up, ebenso was die Freiheiten in meinen Aufgaben betraf. Die flachen Hierarchien in den Teams würde man bei einem Unternehmen dieser Größe nicht vermuten. Jede Meinung ist hier wertvoll, auch als Werkstudent sollte man den Mut haben, sich einzubringen. Dazu kommen zahlreiche Benefits, die man wahrnehmen kann: vom mobilen Bürgeramt, bis zu Sport- und Gesundheitsangeboten. Es gibt keine unbezahlten Praktika, alle Studenten hier haben Werkstudentenverträge mit entsprechender Vergütung und Urlaubsansprüchen.
Was mir bei Coca-Cola besonders wichtig ist, sind die ganzen Herzensangelegenheiten die wir initiieren und unterstützen, zum Beispiel die Kooperation mit der Arche, in der die Mitarbeiter Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder besorgen. Als Werkstudentin durfte ich die Geschenke selbst verteilen, das war großartig. Die Zusammenarbeit mit der Tafel, die Nachhaltigkeitswochen, das sind die Projekte, die man mit Leib und Seele begleitet.“

Welche Erfahrungen aus deiner Werkstudentenzeit bei Coca-Cola waren dir besonders hilfreich?

„Die Kommunikation mit den unterschiedlichsten Menschen und Charakteren hat meinen Horizont erweitert. Allein im Headquarter arbeiten derzeit Menschen aus 17 Nationen.
Zu den größten Herausforderungen zählte für mich zu lernen, mich anderen gegenüber durchzusetzen. Gerade als Student ist das schon eine Überwindung, etwa gegenüber einem Manager, der eine viel höhere Position innehat. Das trägt wesentlich zur Selbstsicherheit im Job bei.“

Was kannst du anderen Werkstudenten mit auf den Weg geben?

„Auf jeden Fall sollte man proaktiv sein, wie im späteren Berufsleben auch. Sei engagiert, arbeite selbstständig und warte nicht darauf, dass man dir Aufgaben gibt. In vielen Bereichen vertraut man bei Coca-Cola darauf, dass du deine Arbeit eigenständig machst und die Initiative ergreifst. Es macht Spaß sich Projekte selbst auszusuchen und sie gestalten zu können. Nutze diese Freiheit, sei neugierig und interessiert. Die Zusage für die Festanstellung habe ich unter anderem auch deshalb erhalten, weil mich das HR-Team bereits als zuverlässige, selbstständige Mitarbeiterin kannte. Jeder der sich engagiert, erhält auch Chancen sich zu beweisen und das zahlt sich für die eigene Zukunft aus.“

Marten Stübing ist seit 2017 Werkstudent im Bereich Public Affairs, Communications and Sustainability.