Bis 2030 will Coca-Cola weltweit für jede verkaufte Flasche oder Dose eine zurücknehmen und recyceln. Egal, ob sie von Coca-Cola oder einem anderen Unternehmen stammt.

„Menschen auf der ganzen Welt sind in Sorge um unseren Planeten. Sie erwarten von einem Unternehmen wie unserem eine Führungsrolle auf dem Weg zu einer Welt ohne Müll“, sagt James Quincey, CEO der The Coca-Cola Company. „Wir werden in unseren Planeten und unsere Verpackungen investieren, um das Müllproblem zu überwinden.“

Welt ohne Müll – Freiwillige in St.Louis
FREIWILLIGE HELFER und Mitarbeiter der Heartland Coca-Cola Bottling Co. beim Sammeln in St. Louis

Pro Stunde, so Quincey, landen geschätzte 900 Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren. Das entspricht der Masse von etwa 600 Mittelklassewagen.

Das 100-Prozent-Ziel beim Sammeln und Recyceln wird sich hauptsächlich auf Flaschen, Dosen und Verschlüsse aus Glas, PET oder Aluminium konzentrieren. Das sind 85 Prozent der Verpackungen von Coca-Cola – und berücksichtigt wie gesagt auch Verpackungen anderer Unternehmen.

„Wir glauben, jede Verpackung – egal, woher sie stammt – hat einen Wert, der über ihren einmaligen Gebrauch hinausgeht“, so Quincey. „Wenn etwas recycelt werden kann, dann sollte das auch geschehen.“

Welt ohne Müll - Mexiko
ARBEITER in der Nähe von Mexiko City in der weltgrößten Recycling-Anlage für lebensmittelreines PET. Hier werden Flaschen wieder zu Flaschen 

Geplant sind dafür Kooperationen mit vielen Partnern, einschließlich lokaler Gemeinden, NGOs, Kunden und Verbrauchern. Bereits jetzt arbeitet Coca-Cola mit Organisationen wie der Ocean Conservancy/Trash Free Seas Alliance, dem World Wildlife Fund (WWF) and der Ellen MacArthur Foundation zusammen. Seit 1995 ist Coca-Cola Hauptsponsor für die Organisation Ocean Conservancy’s International Coastal Cleanup, der größte Zusammenschluss von freiwilligen Helfern, die Müll an den Küsten der Ozeane sammeln. Im Lauf dieser Partnerschaft waren das rund 100.000 Tonnen, einsammelt von rund 11 Millionen Menschen.
James Quincey, The Coca-Cola Company
JAMES QUINCEY, Präsident und CEO der The Coca-Cola Company

Es geht nicht darum, Verpackungen für Nahrung und Getränke zu verteufeln. Ohne Verpackungen können Getränke nicht transportiert, aufbewahrt und gekauft werden. „Seit Jahrzehnten sind sie Teil unseres modernen Lebens“, sagt Quincey. „Flaschen und Dosen machen es leicht, unterwegs unseren Flüssigkeitsbedarf zu decken. Sie halten Getränke sicher und sauber für den menschlichen Konsum.“

Im Jahr 2017 etwa hat Coca-Cola 1,4 Millionen Flaschen Wasser an Gemeinden gespendet, die von den Hurrikans Irma, Harvey und Maria betroffen waren. „Dieses Wasser hat Menschen am Leben erhalten. Das war nur möglich durch moderne Abfüll- und Verpackungstechnologie.“

Welt ohne Müll - Südafrika
ALLES hat einen Wert: Diese Recycling-Kooperative in Südafrika wird von Coca-Cola unterstützt 

Auch wenn es eine „romantische Versuchung“ sei, sich eine Welt ohne Verpackungen vorzustellen, so würde dies alles Gute außer Acht lassen, was PET-Flaschen leisten können, so Quincey weiter. „Moderne Verpackungen für Nahrung und Getränke bewahren Nahrung vor Verderben und vermeiden damit ebenfalls Müll. Sie begrenzen die Ausbreitung von Krankheiten und sie retten auf diese Weise Leben.“

Ben Jordan, Senior Director of Environmental Policy
BEN JORDAN, Senior Director of Environmental Policy

„Manche Menschen interessieren sich mehr für ihren Kohlendioxid-Fußabdruck als für den Abfall, den sie verursachen“, ergänzt Ben Jordan, Senior Director of Environmental Policy bei Coca-Cola. „Die PET-Flasche verursacht den geringsten Kohlendioxid-Fußabdruck von all unseren Verpackungen. Aber Aluminiumdosen werden leichter recycelt, da ihr Materialwert offenkundiger ist. Glas wird als eine nachhaltigere Option wahrgenommen, ist es aber eigentlich nicht, es sei denn, es ist nachfüllbar und wird mehrfach verwendet.“

Wie wirkungsvoll ein zielgerichtetes Handeln zur Müllvermeidung sein kann, zeigt das Beispiel von Mexiko. Dort schlossen sich im Jahr 2002 die Abfüller von Coca-Cola und Vertreter der nationalen Plastikindustrie zu einer Non-Profit-Organisation zusammen und eröffneten zwei PET-Recycling-Werke. Im Jahr 2016 recycelte Mexiko bereits 57 Prozent seines PET-Aufkommens – 2002 waren es noch 9 Prozent.

In Deutschland hat sich das 2003 eingeführte Pflichtpfand auf alle Einweg- und Mehrweg-Getränkeverpackungen bewährt. Die Verbraucher geben ca. 97 Prozent der bepfandeten Verpackungen zurück. Diese Verpackungen werden dann wiederbefüllt oder recycelt. 

Die PlantBottleTM markiert den Startpunkt einer neuen Generation von Verpackungen. Diese PET-Flasche besteht zu mindestens 14 Prozent aus pflanzenbasierten Rohstoffen und zu rund 35 Prozent aus Recycling-Material. In Deutschland wurde nach dem Mineralwasser ViO die PlantBottleTM Verpackung auch für Lift Apfelschorle und ViO BiO LiMO eingeführt.

Darüber hinaus konnten wir auch unseren Anteil an Recyclingmaterial bei unseren Kunststoff-Einwegflaschen auf mehr als 27 Prozent erhöhen. Bis 2025 sollen unsere Kunststoff-Einwegflaschen im Durchschnitt zu 50 Prozent aus Recyclingmaterial bestehen. Unser Mehrweganteil liegt weiterhin über dem Marktdurchschnitt alkoholfreier Erfrischungsgetränke.

Unser Pilotprojekt zur Kreislaufwirtschaft („Circular Economy“) am Standort Genshagen bei Berlin hat eine Recyclingquote von 99 Prozent bei Produktionsabfällen erreicht. In Zukunft wird dieser Prozess zur Optimierung der Wertstofftrennung an weiteren Standorten von Coca-Cola übernommen. Ein Team in Karlsruhe hat schon mit der Umsetzung begonnen.

 

Weitere Informationen zu unserem Nachhaltigkeitsengagement weltweit, in Europa und in Deutschland finden Sie auf folgenden Webseiten:

http://www.coca-colacompany.com/stories/world-without-waste

https://www.ccep.com/pages/thisisforward

https://www.coca-cola-deutschland.de/nachhaltigkeit