DOPPELT hält besser – zu diesem Schluss könnte kommen, wer einen Blick in die Werkstatt für Automaten, Kühler und Zapfanlagen bei Coca-Cola in Mainz wirft: Dort arbeiten Angelina und Isabelle Förster. Hätte die eine nicht raspelkurze Haare, die andere einen Zopf – die 28-jährigen Zwillinge wären kaum auseinander zu halten.

„Bei Coca-Cola wird man so gefördert, dass man an sich arbeitet.“

Isabelle begann als erste der beiden 2014 ihre Ausbildung zur Automatenfachfrau bei Coca-Cola, im Sommer 2018 zog Angelina nach.

Schrauben, tüfteln, programmieren – das war schon früh ihr Ding: „Wir waren immer diejenigen, die die Computer der Familie wieder zum Laufen gebracht haben“, erzählt Angelina. Kein Wunder, dass die beiden sich heute zwischen Automaten pudelwohl fühlen. Gemeinsam mit ihren sechs Kollegen in der Werkstatt sorgen Isabelle und Angelina dafür, dass Kühler und Automaten für jeden Kunden und sein Getränkesortiment entsprechend eingestellt und programmiert sind, bevor sie vom Außendienst ausgeliefert werden. Zuständig ist die Mainzer Werkstatt für den ganzen Südwesten Deutschlands und damit für Kunden in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Keine Angst vor Heißgetränkeautomaten

„Die Schächte der Kaltgetränkeautomaten müssen zum Beispiel je nach Dosen- und Flaschengröße umgebaut werden“, erklärt Isabelle. „Außerdem programmieren wir die Kühltemperatur und den Preis ein.“ Bei den Heißgetränkeautomaten ist außerdem die Dosierung der Zutaten richtig zu kalibrieren. Immer wieder gilt es auch, für knifflige technische Probleme eine Lösung zu finden – aber gerade das gefällt den Zwillingen. Ebenso die Abwechslung im Job: „Ich finde es toll, dass man sich bei Coca-Cola ausprobieren kann – und einem vieles schon in der Ausbildung zugetraut wird“, sagt Angelina. „Anfangs hatte ich vor den Heißgetränkeautomaten richtig Respekt“, erinnert sich Isabelle. „Man muss so vieles beachten. Aber mein Chef hat immer gesagt: ‚Du schaffst das‘.“ Die Ausbildung und gerade die Kollegen haben ihr neues Selbstvertrauen gegeben, sagt sie.

„Das Lebensgefühl von Coca-Cola passt einfach zu uns.“

Ein Selbstvertrauen, das Isabelle auch half, abzunehmen: „Ich war schon lange unglücklich mit meinem Aussehen, wurde deswegen schon in der Schule gemobbt.“ Erst die Ausbildung gab ihr die Kraft, eine Diät durchzuziehen. „Bei Coca-Cola wird man so gefördert, dass man an sich arbeitet.“ Gemeinsam mit ihrer Schwester stellte sie ihre Ernährung um, auch ging sie regelmäßig ins Fitnessstudio.

Isabelle und Angelina Förster – Coca-Cola Mainz
FIT für die Zukunft: Isabelle und Angelina Förster

Heute, gut drei Jahre später, sind beide Frauen nicht nur viel leichter – Angelina hat fast 30, Isabelle über 55 Kilogramm abgenommen –, sondern auch viel offener und lebensfroher. „Früher waren wir richtig schüchtern, fast menschenscheu“, sagt Isabelle. Heute versteckt sie sich nicht mehr – im Gegenteil: Auf ihrem Instagram-Profil „Isas_fitlife“ dokumentiert sie stolz ihre Fitnesserfolge. Im Beruf ist Isabelle inzwischen verantwortlich für die Inspektion der empfindlichen Messinstrumente und vertritt ihren Chef bei Abwesenheit.

Das motivierte auch Angelina, sich beruflich eine neue Zukunft aufzubauen. Im vergangenen Jahr kündigte sie ihren Job als Küchenkraft und bewarb sich stattdessen bei Coca-Cola: „Ich wollte eine richtige Ausbildung“, sagt sie. „Und Coke mochte ich schon immer. Dieses Lebensgefühl, das auch im Slogan „Mach dir Freude auf“ zum Ausdruck kommt, das passt einfach zu uns.“