Du glaubst, Coca-Cola macht nur Coca-Cola? Dann schau mal wieder ins Getränkeregal! Weltweit produziert das Unternehmen Coca-Cola rund 3.500 Getränke, allein in Deutschland verkaufen wir rund 80 verschiedene Produkte. Und dieses Jahr werden es noch viel mehr – auf euch warten noch viele Neuheiten und Überraschungen! Sie schmecken aufregend erfrischend. Und enthalten Zutaten, die du vielleicht nicht bei Coca-Cola vermutet hättest. Hier stellen sie sich vor. Folge 11: Minze.

MEINE ERFRISCHENDE ART ist einfach unwiderstehlich. Kaum jemand, der meinen Geschmack oder Duft nicht als cool und angenehm empfindet. Ob in Zahnpasta, Kindertee, After-Work-Mojito, Schokolade, Salat, Lammbraten, Kaugummi oder Duschgel – an mir führt kein Weg vorbei.

Minze
IMMER COOL: Minze im Garten

Im alten Ägypten legte man mich in den Sarkophag des Pharaos, um ihn auf seiner Reise ins Jenseits zu beschützen. Ich komme in der Bibel vor, und auch die Römer liebten meine vielen Talente: als Heilpflanze für große und kleine Wehwehchen, als Schönheitsmittel.

Vor allem bin ich als Symbol für Gastfreundschaft bekannt. Schon im Altertum war es ein beliebter Brauch, meine Blätter über Fußböden und Tische zu streuen, um angenehmen Geruch zu verbreiten.

Zeus, Minze, Hermes
ALTE BEKANNTE: Auch Göttervater Zeus und -bote Hermes schätzten Minze

Dazu hat der römische Dichter Ovid eine schöne Geschichte geschrieben: Zwei Wanderer kamen in ein Dorf. Niemand von den Dorfbewohnern beachtete sie. Weder Trinken noch Essen wurde den beiden Fremden angeboten. Einem alten Ehepaar, Philemon und Baucis, taten die hungrigen Wanderer leid und sie luden sie zu sich nach Hause ein. Bevor sie sich alle setzten, rieben sie den Tisch mit Minzblättern ab, um ihn zu säubern und von Essensgerüchen zu befreien.

Nun stellte sich heraus, dass die beiden Fremden die Götter Zeus und Hermes waren. Aus Dankbarkeit für die Gastfreundschaft verwandelten die Götter die ärmliche Hütte in einen Tempel.

Minzblätter
ERFRISCHUNG gefällig? Minze verleiht Speisen und Getränken eine belebende Note

Auch zu meinem lateinischen Namen „Mentha“ gibt es eine romantische Geschichte. Laut einer Sage wurde ich nach der jungen, schönen Nymphe „Minthe“ benannt. Minthe wurde eine Geliebte von Hades, dem Gott der Unterwelt. Als Persephone, seine Frau, die Liason entdeckte, tobte sie vor Eifersucht und verwandelte Minthe in eine Kriechpflanze, welche mit den Füßen getreten werden sollte. Hades konnte den Fluch seiner Frau zwar nicht ungeschehen machen, aber er milderte das Schicksal von Minthe etwas ab, indem er der Pflanze einen wunderschönen Duft gab, der verströmte, wenn man sie berührte.

Minzblüten und Minzöl
INSPIRATION: Minzblüten und Minzöl

Es gibt Hunderte Sorten von mir, die in allen Teilen der Welt gedeihen. Thai-Minze, japanische Minze, marokkanische Minze und natürlich die Pfefferminze. Diese unterscheidet sich von den anderen durch einen höheren Mentholgehalt und somit ein stärkeres Aroma.

An Wasserläufen, Seen, Flüssen, Bächen und feuchten Schattenplätzen gedeihe ich am prächtigsten. Aber auch in der prallen Sonne wachsen einige meiner Arten das ganze Jahr über gut. Kurz vor der Blüte geerntet, haben meine Blätter übrigens die kraftvollste Wirkung.

Schon der Gedanke an mich hat viele Künstler inspiriert. So wurde aus meinem Peppermint–Pep oft auch Pop. Seht selbst:

Marius Müller-Westernhagen: „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“

Peppermint Patty aus den „Peanuts“

The Sweet: „Peppermint Twist”

Du findest mich als Minzextrakt in der neuen zuckerfreien Sprite Zitrone, Limette & Minze.