Je nach Quelle weist ein Mineralwasser eine entsprechende Mineralisation auf. Auf dem Etikett ist der Quellort und der Analyseauszug mit den charakteristischen Bestandteilen aufgeführt, jedoch nicht alle Nebenbestandteile. 

Was ist mit den Mineralien, die nicht auf dem Etikett stehen?
Dazu zählen zum Beispiel Fluorid und Jodid. Das Bundeszentrum für Ernährung gibt vor, dass manche Mineralien erst ab einer bestimmten Menge gekennzeichnet werden müssen, da es sich hier nur um Spuren von Mineralien handelt. Wenn auf dem Etikett zum Beispiel „fluoridhaltig“ steht, ist mehr als 1 mg/l in dem Wasser enthalten. Kennzeichnungspflichtig ist der Fluoridgehalt erst, wenn mehr als 1,5 mg/l in dem Wasser enthalten ist.

Mineralwasser, Tafelwasser oder Heilwasser?
Die Mineral- und Tafelwasserverordnung legt genau fest, was ein natürliches Mineralwasser ausmacht, wie es etikettiert und verpackt sein muss. So muss ein „natürliches Mineralwasser“ aus einer vor Verunreinigungen geschützten Quelle stammen. Es muss direkt an der Quelle abgefüllt und darf nicht verändert werden.

Warum ist der Mineraliengehalt und der Geschmack von ViO und Apollinaris so unterschiedlich?
Mit ViO und Apollinaris haben wir zwei natürliche Mineralwässer im Sortiment, die aus verschiedenen Quellen stammen und durch unterschiedliche Gesteinsschichten geflossen sind.

Apollinaris aus Bad Neuenahr-Ahrweiler ist wertvoll mineralisiert und schmeckt leicht salzig. ViO aus Lüneburg ist nur leicht mineralisiert und hat einen weichen Geschmack.

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