DER K.O.-SIEG gegen Joe Louis machte den Box-Weltmeister im Schwergewicht weltberühmt. 1954 beginnt Max Schmeling seine zweite Karriere mit Coca-Cola.

Nach dem Krieg setzt das Unternehmen auch in Deutschland auf Expansion. Schmeling kennt die Marke und den Verantwortlichen aus seiner Zeit in den USA. Um Konzessionär zu werden, leiht er sich 250.000 DM, bekommt den Zuschlag und wird Mitinhaber der neugegründeten „Getränke-Industrie Hamburg Max Schmeling & Co KG“.

Max Schmeling im Lieferwagen
DER CHAMPION als Partner: Max Schmeling und Mitarbeiter

Konzessionäre gab es bei Coca-Cola schon, seit Asa G. Candler 1892 die The Coca-Cola Company gründete. Candler engagierte sie als selbständige Vertragspartner mit der Lizenz, Erfrischungsgetränke aus dem Hause Coca-Cola herzustellen, abzufüllen und in ihrem Geschäftsgebiet an Händler und Gastronomen zu vertreiben.

Max Schmelings Fitness-Formel: „Täglich Sport und Coca-Cola.”

In Deutschland etabliert Coca-Cola das Konzessionärssystem schon kurz nach Gründung der deutschen Niederlassung in Essen. In den fünfziger Jahren gibt es in Deutschland bereits über hundert selbständige Coca-Cola Abfüller.

Max Schmeling
GUT VERNETZT: Max Schmeling trieb das Wachstum von Coca-Cola in Deutschland voran

Max Schmeling ist nicht nur bis heute einer der bekanntesten Sportler Deutschlands, er war auch gut vernetzt und trieb die Verbreitung von Coca-Cola in Deutschland erfolgreich voran. Außerdem bewies er als Spender und Mäzen, dass „Das Herz eines Boxers“ auch am richtigen Fleck schlägt. Joe Louis blieb er bis zu dessen Tod freundschaftlich verbunden.

Heute ist Coca-Cola der größte Getränkehersteller Deutschlands. Max Schmeling starb 2005 im Alter von 99 Jahren. Der Legende nach antwortete er auf die Frage, wie er sich fit halte: „Täglich Sport und Coca-Cola.“

Mehr lesen…