NOCH IMMER behält die Mehrheit der LGBT*-Arbeitnehmer in Deutschland ihre sexuelle Identität lieber für sich. Aus Furcht vor Diskriminierung outen sich viele Menschen nach wie vor nicht am Arbeitsplatz. Wir bei Coca-Cola haben uns zur Aufgabe gemacht eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die diese Sorgen ernst nimmt und Diskriminierung am Arbeitsplatz keinen Raum gibt. Es ist schon viel geschafft. Es gibt noch einiges zu tun.

Wir arbeiten deshalb umso mehr an einem offenen und diskriminierungsfreien Arbeitsumfeld für alle Menschen, gleich welcher Herkunft, Religion oder Orientierung. Wir leben Vielfalt – und stehen dafür ein.

Ein offenes Arbeitsklima steigert Kreativität und Produktivität. Wenn jedes Teammitglied sich mit seinen Erfahrungen und Perspektiven einbringen kann, bereichert das ein Unternehmen. In unserer deutschen Zentrale arbeiten 16 verschiedene Nationalitäten, und in den Führungspositionen liegt unser Frauenanteil bei über 50 Prozent.

Das haben wir bislang erreicht:

1. Das Coca-Cola Rainbow Network

Coca-Cola Rainbow Network

Das Coca-Cola Rainbow Network existiert seit 2014. Es begann mit zwei Mitarbeitern, inzwischen hat es mehr als 80 Mitglieder, davon etwa ein Drittel „straight Allies“: heterosexuelle Kolleginnen und Kollegen, die das Netzwerk schlicht aus Überzeugung unterstützen.  Es bietet eine Plattform des Austauschs für lesbische, schwule, bi- und transsexuelle Kollegen (LGBT*) und unterstützt die Kultur der Vielfalt, des Respekts und der Akzeptanz innerhalb und außerhalb des Unternehmens.

2. Coca-Cola unterschreibt das Transgender-Gleichberechtigungs-Statement

Coca-Cola und bisher 56 andere bedeutende Unternehmen leben Vielfalt, stehen dafür ein und haben das Transgender-Gleichberechtigungs-Statement unterschrieben.

3. Sticks & Stones Berlin und München

Pride 500-Siegel für Coca-Cola

Sticks & Stones ist die größte LGBT*-Jobmesse in Europa. Coca-Cola wurde dort mit dem Pride 500-Siegel ausgezeichnet. Hier erklärt Annette Pampel, Senior HR Consultant Diversity bei Coca-Cola, warum das Unternehmen sich hier seit Jahren engagiert:

4. Sensibilisierungsworkshops – Kooperation mit SCHLAU

Transmenschen erleben oft Diskriminierung am Arbeitsplatz und stoßen im Alltag auf Unverständnis. Begleitend zum Übergang einer Mitarbeiterin wurden in Kooperation mit dem niedersächsischen Verein SCHLAU begleitende Workshops für Kolleginnen und Kollegen vor Ort organisiert, um ein neues Verständnis für Transmenschen zu wecken. Engagierte Führungskräfte und Mitglieder des Netzwerks standen dabei zur Seite.

5. Berliner LGBT*-Firmennetzwerktreffen

Berliner LGBT*-Firmennetzwerktreffen

Erfahrungen austauschen, gemeinsame Aktivitäten für die LGBT*-Community planen und Netzwerken mit dem Ziel, die Chancengleichheit zu fördern. Mit dabei: acht Mitglieder unseres Coca- Cola Rainbow Netzwerks sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vieler namhafter Firmen, Medien und Verbände wie Deutsche Bahn, SAP, Total, Der Tagesspiegel, Pink Pillow, der Lesben und Schwulenverband LSVD und viele mehr.

6. Sichtbarkeit


Jedes Jahr zum Pride Month im Juli, wenn über 100 Organisationen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus aller Welt in Berlin die Regenbogenflaggen hissen, schließen wir uns an. In diesem Jahr ließen wir gemeinsam mit dem Auswärtigem Amt und der Britischen Botschaft einen Wagen auf der Parade beim CSD in Berlin fahren und unterstützten den Truck der Axel Springer SE, queer:seite! Natürlich waren auch unsere Mitarbeitenden mit dabei. Außerdem nahm Coca-Cola zum ersten Mal mit einem eigenen Schiff beim CSD auf der Spree teil.

7. Respect Gaymes

Respect Gaymes

Das Sport- und Kulturevent „Respect Gaymes“ bringt homo- und heterosexuelle Teilnehmer zusammen und hat zum Ziel, Vorurteile abzubauen. Die begleitende Kampagne „Zeig Respekt für Schwule und Lesben!“ soll Aufmerksamkeit in Berlin und über die Stadtgrenzen hinaus bewirken. Wir sponsern dieses Event und Projekt schon seit 2010 und unterstützen es jetzt auch mit ehrenamtlicher Unterstützung durch einige unserer Mitarbeiter.

8. Bündnis gegen Homophobie

Bündnis gegen Homophobie

Auch in Deutschland setzt sich Coca-Cola mit seiner Diversity-Strategie für die Rechte von Homosexuellen aktiv ein und trat 2009 dem Berliner „Bündnis gegen Homophobie“ bei. „Respekt ist eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft“, sagt Uwe Kleinert, Leiter Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit bei Coca-Cola Deutschland.

9. Top 100 OUT

GERMANY’S TOP 100 OUT EXECUTIVES ist eine Liste, auf der lesbische, schwule, bisexuelle sowie trans* und intergeschlechtliche Führungskräfte zu finden sind, die geoutet sind und beruflich Erfolg haben. Hendrik Hartje (VP & Chief Information Security Officer Coca-Cola European Partners) steht hier auf Platz 20.

10. RAHM LGBT-Leadership-Contest

Der Contest wird ausgeschrieben von Stuart Cameron und seiner Firma Uhlala, die auch die Sticks & Stones veranstaltet. Wenn Stuart Cameron auf Unternehmen zugeht, geht es darum klarzumachen, dass Toleranz gegenüber LGBT*-Mitarbeitern allein nicht ausreicht, sondern echte Wertschätzung essenziell für Erfolg ist. Die Endrunde mit 96 Teilnehmern erreichten auch vier Mitarbeiter von Coca-Cola.