Du glaubst, Coca-Cola macht nur Coca-Cola? Dann schau mal wieder ins Getränkeregal! Weltweit produziert das Unternehmen Coca-Cola rund 3.500 Getränke, allein in Deutschland verkaufen wir rund 80 verschiedene Produkte. Und dieses Jahr werden es noch viel mehr – auf euch warten noch viele Neuheiten und Überraschungen! Sie schmecken aufregend erfrischend. Und enthalten Zutaten, die du vielleicht nicht bei Coca-Cola vermutet hättest. Hier stellen sie sich vor. Folge 13: Blutorange

VERGESST den Grinsekürbis und die schwarz-weißen Monsterclowns. Ich bringe den ultimativen Spaß zu Halloween! Mein „Blut“ schmeckt einfach höllisch lecker.

Wen wundert meine geballte Orangenpower, wenn meine Wiege in der Gegend um den Vulkan Ätna stand? Der fruchtbare, heiße Boden gibt meiner Seele das sizilianische Feuer. Mit jedem Schluck könnt ihr es fühlen.

Vulkan Ätna
HEISSE HEIMAT: der Vulkan Ätna

Verantwortlich für meine blutrote Färbung sind zwei Dinge: die in meinem Fruchtfleisch enthaltenen Anthocyane, ein Pflanzenstoff, der in allen roten Früchten zu finden ist, und das Klima, in dem ich aufwachse. Je größer der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht ist, desto stärker färbt sich mein Körper. Ideal für meinen Anbau ist daher der mediterrane Raum. Außer auf Sizilien wachse ich auch in Spanien. Ganz ursprünglich stamme ich wie meine treuen Schwestern, die normalen Orangen, aus China.

Blutorange am Baum
ZART errötet: Blutorange am Baum

Meine berühmtesten Sorten sind: Moro, die farbintensivste, mit ihrer himbeerigen Süße und dem leicht bitteren Geschmack. Tarocco: etwas kleinere Früchte, die beliebteste Sorte auf dem Markt, weil sie die süßeste ist – und nicht so ganz rot. Ein „Halbblut“ eben. Die dritte bekannte Sorte ist die Sanguinello. Ursprünglich kam sie aus Spanien nach Sizilien. Man erkennt sie an ihrer rötlichen Schale und dem süßen und zarten Fruchtfleisch.

Dass ich reif bin erkennt ihr an meiner glatten Schale. Zwei bis vier Wochen nach dem Kauf habt ihr Zeit, mich vernaschen. Mein Geschmack ist bei Zimmertemperatur am intensivsten.

Nicht nur zur Geisterstunde schmecke ich verboten lecker. Peppt eure Salate mit meiner Schönheit auf! Macht eure Fleisch- und Fischgerichte mit meinem süßen Feuer exotisch! Verfeinert liebliche Nachspeisen mit meinem diabolischen Nektar! Verführt eure Liebsten mit einer frischen Pasta mit gebratenen Garnelen und Blutorangenschnitzen.

Oder probiert mein altes sizilianisches Leibgericht: Fenchel-Blutorangen-Salat.

Fenchel-Blutorangen-Salat

Ihr braucht für 4 Personen:

2 Blutorangen

1 große Zwiebel

2 Fenchel

Glatte Petersilie

Frisch gepressten Saft einer Zitrone

Olivenöl

Salz

Pfeffer

Und so geht’s:

Orangen schälen und filetieren (so, dass keine weiße Haut mehr dran ist), in Stücke schneiden und in eine Schüssel oder Schale geben. Fenchel und Zwiebel in feinen Streifen über die Orangenstücke hobeln.

Den frisch gepressten Zitronensaft mit der feingehackten Petersilie und dem Olivenöl mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat gießen. Mmmmmh! Ich erwecke alle müden Geister wieder zum Leben. Denn mein Feuer ist Musik. Genießt den Groove!

Du findest mich als Aroma in Fanta Blood Orange ohne Zucker.