WIE KOMMT die Coke in die Flasche? Und: Woher kommt überhaupt die Flasche? Nein, sie wird nicht von Aliens gebracht. Sie entsteht wenige Sekunden vor dem Befüllen aus einem Rohling. Und schon wenige Augenblicke später steht sie fertig verpackt auf einer Palette und wandert ins Lager.

Staunende Blicke bei der „Nacht für Neugierige“ in der Coca-Cola Produktion in Genshagen bei Berlin. Das Werk gehört zu den zwei größten Produktionsbetrieben von Coca-Cola im Osten Deutschlands. Auf einer Betriebsfläche von rund 158.000 Quadratmetern produzieren 180 Mitarbeiter neben der klassischen Coke auch Coca-Cola light, Coke Zero Sugar, Sprite und Fanta in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Besonders stolz sind die Kollegen in Genshagen auf die hohe Recycling-Quote. Über 99 Prozent der Reststoffe aus der Produktion werden sorgfältig getrennt und zusammen mit Partnern stofflich wiederverwertet. Auch die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien und der sorgsame Umgang mit Wasser machen den Standort Genshagen zu einem Modell in Sachen Nachhaltigkeit. Für die Herstellung von einem Liter Fertiggetränk werden nur 1,17 Liter Wasser eingesetzt. Damit ist Genshagen das wassereffizienteste Werk in Deutschland.