Du glaubst, Coca-Cola macht nur Coca-Cola? Dann schau mal wieder ins Getränkeregal! Weltweit produziert das Unternehmen Coca-Cola rund 3.500 Getränke, allein in Deutschland verkaufen wir rund 80 verschiedene Produkte. Und dieses Jahr werden es noch viel mehr – auf euch warten noch viele Neuheiten und Überraschungen! Sie schmecken aufregend erfrischend. Und enthalten Zutaten, die du vielleicht nicht bei Coca-Cola vermutet hättest. Hier stellen sie sich vor. Folge 12: Basilikum

JE HEISSER es wird, desto mehr komme ich in Fahrt. Selbst bei 40 Grad kann ich noch wachsen. Natürlich nur, wenn ich auch großzügig zu trinken bekomme. Ihr vermutet richtig: Ich bin kein Kind von Traurigkeit. So sind wir Lippenblütler eben. Wie meine Verwandten Salbei, Rosmarin, Thymian, Oregano, Minze oder Lavendel verströme auch ich ein kraftvolles Aroma. 

Basilikum im Topf
GLOBALE Erfolgsgeschichte: Basilikum im Topf

Meines ist warm und würzig und erinnert ein wenig an Nelken. Einige meiner vielen Sorten, wie zum Beispiel das Thai-Basilikum duften auch nach Anis, Zimt und Zitrusfrüchten. Auf welchem Flecken der Weltkugel ich auch wachse, niemand kann meinem heißblütigen Charme wiederstehen. Alle meine Sorten tragen köstliche Süße, aber auch gleichzeitig rassige Schärfe in sich. Das Einzige was ich nicht vertrage, ist Kälte.

Meine Ursprünge liegen in Afrika. Wahre Berühmtheit erlangte ich jedoch in Indien. Dort werde ich seit 5.000 Jahren als heilige Pflanze verehrt. Ich heiße „Tulsi“ und werde als Inkarnation des Gottes Vishnu gesehen. Ich bereichere jedes Haus, sei es, um es vor schlechten Vibes zu beschützen, Insekten zu vertreiben, oder den Menschen als Ayurveda-Mittel zu dienen.

In Ägypten fand man Basilikumkränze als Grabbeigaben, die die Toten vor bösen Geistern und Dämonen schützen sollten. Ich wurde auch gegen Schlangenbisse verwendet.

Spaghetti mit Pesto
SCHLICHT und gut: Pasta, Pesto e basta

Mein Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet: Königliche Pflanze. In Frankreich nennt man mich deshalb heute noch manchmal l’herbe royale.

Der Legende nach wurde ich von Alexander dem Großen nach Europa gebracht und erreichte um das 12. Jahrhundert herum den europäischen Norden. In Deutschland tauchte ich anfangs nur in Klostergärten auf. Ob Hildegard von Bingen oder Sebastian Kneipp – man schätzte mich zunächst vor allem als Heilkraut.

Doch nun zu den ganz und gar irdischen Genüssen: Heute ist bei uns meine Sorte „Genovese“ am weitesten verbreitet. Sie kam in den Sechziger Jahren zu uns, zusammen mit der wild entfachten Liebe zur italienischen Küche. Somit begann auch meine sagenhafte Karriere, die bis heute ungebrochen von Erfolg verwöhnt ist. Wohin ihr auch schaut – ihr findet mich in jedem Supermarkt und beinahe jeder Küche. Obwohl niemand Songs nach mir benennt oder mich in Kinofilmen verewigt, bin ich ein globaler Superstar. Ich stehe im Topf, holt mich einfach raus.

Nicht nur zum Kochen. In den letzten Jahren fühle ich immer öfter auch in Smoothies, Cocktails und anderen Getränken wohl, besonders in eleganter Begleitung von Himbeeren.

Pesto
BEWAHRT das royale Aroma: Pesto

Allerdings ist mein Aroma sehr empfindlich. Nutzt nur meine frischen Blätter und erhitzt mich nicht! Fügt mich erst ganz zum Schluss einem Gericht bei. Zupft meine Blätter und schneidet sie möglichst nicht. Von der Pflanze nehmt allerdings die ganzen Stängel ab. Ein kahler Zweig kann keine neuen Blätter mehr erzeugen. Aber je großzügiger ihr mich zurückschneidet, desto kräftiger und üppiger werden meine Stängel nachwachsen.

Da Kochen tabu ist und Trocknen auch nicht wirklich meinem Wesen entspricht, könnt ihr meinen einzigartigen Geschmack gut in einem köstlichen Pesto konservieren. Wer es nicht kennt: Pesto kommt aus dem Italienischen und bedeutet eine Sauce aus zerstampften, zerstoßenen oder pürierten Blättern. Ein Teller Nudeln oder ein Stück Brot dazu – und ich hole euch kulinarisch den Himmel auf die Erde!

Probiert doch mal folgendes Rezept:

100 g Basilikumblätter
3 Knoblauchzehen
30 g Parmesan
50 g Pinienkerne (ihr könnt auch Sonnenblumenkerne verwenden)
6 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Kerne in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten und zum Abkühlen zur Seite stellen. Anschließend zusammen mit den Blättern, dem Parmesan und dem Olivenöl in einen Blender geben oder mit dem Pürierstab pürieren. Gepresste Knoblauchzehen hinzufügen, die Paste mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell etwas Olivenöl dazugeben. In kleine Gläschen abfüllen. Kühl aufbewahren.

Du findest mich im neuen Honest Tea Himbeere Basilikum.