ES GEHÖRT zu den energieeffizientesten Coca-Cola Produktionswerken in Deutschland. Für die großen Fortschritte bei der Einsparung von Wasser und Strom und der hohen Recyclingquote hat das Team aus Dorsten 2018 sogar einen internen Umweltpreis bekommen – als Gewinner aus über 50 Produktionswerken von Coca-Cola in Westeuropa.

Andreas Wolf ist seit 1997 im Unternehmen und arbeitet heute als Continuous Improvement Manager. Auf dem Erfolg ruhen sein Team und er sich nicht aus. Mit vielen neuen Ideen und Projekten versuchen sie, ihren Arbeitsplatz und die gesamte Produktion noch nachhaltiger zu machen. Das gelingt zum Beispiel durch die Reduktion der Druckluft in einer Flaschenblasmaschine, die aus PET-Rohlingen in Sekundenbruchteilen eine Flaschen macht. Oder über die Recyclingquote von Reststoffen. 97,5 Prozent werden in Dorsten wiederverwertet, in der Produktion fällt also so gut wie kein Müll an.

„Es ist ein schöner Job, weil man viel mit Menschen zu tun hat. Ich bringe die Methoden mit, gebe Impulse. Aber das, was am Ende verbessert wird, das machen die Mitarbeiter.“, sagt Andreas Wolf. Er ist stolz auf sein Team.

Andreas Wolf und Rahul Ramaswamy, Coca-Cola Dorsten
ERFOLG im Team: Andreas Wolf und Rahul Ramaswamy, Coca-Cola Dorsten

Experimentieren, sich weiterentwickeln, auch jungen Talenten eine Chance geben: das ist es, was die Arbeit erfolgreich und für viele Kollegen so bereichernd macht. So kam es auch zur Idee mit dem 3D-Drucker. Am Anfang stand die Frage, wie Ersatzteile für die Produktion energie- und materialschonender beschafft werden können. Oder andere Gegenstände, die das Arbeiten erleichtern, wie zum Beispiel perfekte Flaschen-Prototypen zur Einstellung der Etikettiermaschine.

Ersatzteil vom 3D-Drucker
NICHT liefer-, aber reproduzierbar: Halterung für das Geländer der Produktionslinie 

Der 3D-Drucker brachte Antworten: Er liefert zuverlässig, schneller als der herkömmliche Paketversand und kann sogar Teile drucken, die nicht mehr nachkaufbar sind. Wenn man denn weiß, wie man ihn richtig programmieren muss. Andreas Wolf holte sich Hilfe – und fand in Rahul Ramaswamy, einem Maschinenbaustudenten der TU Dortmund, kompetente Unterstützung.

Über das Arbeiten bei Coca-Cola in Dorsten, Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit und die Entwicklungsmöglichkeiten, die er selbst erfahren hat, berichtet Andreas Wolf im Film: