Zusatzstoffe in Lebensmitteln erfüllen wichtige Aufgaben: Sie regulieren Geschmack, Farbe, Struktur und Haltbarkeit der verarbeiteten Zutaten. So kann eine gleichbleibende Qualität sichergestellt werden.

Werden Zusatzstoffe eingesetzt, müssen sie in der Zutatenliste auf der Produktverpackung genannt werden. Nur zugelassene Zusatzstoffe dürfen in Lebensmitteln verarbeitet werden. Und das ist auch gut so, denn es bedeutet, dass wir sie bedenkenlos essen können. Denn die Zulassung erfolgt durch offizielle Stellen wie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit nur nach strenger Prüfung der Sicherheit. Was da genau geprüft wird, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung auf seiner Website

Was bedeutet die E-Nummer?

Die meisten in der EU zugelassenen Lebensmittel-Zusatzstoffe haben eine E-Nummer, die in allen Ländern der EU einheitlich gilt. Das „E“ steht für „Europa“ und für „essbar“ (engl. = edible). Diese Zusatzstoffe erfüllen alle Bedingungen zum sicheren Einsatz in Lebensmitteln. Natürlich setzt Coca-Cola in seinen Produkten nur zugelassene Zusatzstoffe ein.

Zusatzstoffe können synthetischen oder natürlichen Ursprungs sein. Hinter vielen E-Nummern verbergen sich völlig natürliche Zutaten. Zum Beispiel sind Carotin, Lutein, Anthocyane und Chlorophylle Farbstoffe, die in Früchten und Gemüse vorkommen. Die Stabilisatoren Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl oder Gummi Arabicum stammen aus Pflanzen.

Welche Zusatzstoffe setzen wir in Coca-Cola Produkten ein?

Farbstoffe: Sie verleihen Lebensmitteln und unseren Getränken ihre typische Farbe.

  • Coca-Cola ist braun dank des Farbstoffs Ammonsulfit-Zuckerkulör (E 150d), der durch das Erhitzen von Zucker hergestellt wird. Die typische Farbe von Coca-Cola entsteht also durch Karamell. Das ist weltweit einer der ältesten Farbstoffe, der in Lebensmitteln und Getränken verwendet wird. 
  • In Fanta verwenden wir den natürlichen Farbstoff ß-Carotin (E160a), der aus Möhren stammt.


Konservierungsstoffe
: Sie schützen Lebensmittel vor dem Verderb, sodass sie länger haltbar sind.

  • Nahezu alle unserer Produkte kommt ohne die Zugabe von Konservierungsstoffen aus.


Antioxidationsmittel:
Sie schützen Lebensmittel vor Veränderungen, die durch den Sauerstoff in der Luft entstehen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist das Braunwerden eines angeschnittenen Apfels. Das kann durch etwas Zitronensaft verhindert werden – Zitronensaft wirkt also als Antioxidationsmittel.

  • Das von uns verwendete Antioxidationsmittel ist L-Ascorbinsäure, das ist Vitamin C. Es ist unter anderem in unseren Fanta Produkten und in Powerade enthalten.


Säuerungsmittel:
Mit ihrer Hilfe wird in einem Lebensmittel ein bestimmter Säuregrad eingestellt und konstant gehalten. Das hat Einfluss auf den Geschmack und die Haltbarkeit des Produktes.

  • Coca-Cola enthält als Säuerungsmittel Phosphorsäure (E338). Phosphor ist ein Stoff, der überall in der Natur und in vielen Lebensmitteln vorkommt. Besonders in proteinreichen Lebensmitteln wie Eiern, Molkereiprodukten und Fleisch ist er natürlicherweise enthalten. Ein durchschnittlicher Erwachsener nimmt circa 1.000 bis 1.500 mg Phosphor pro Tag zu sich. Coca-Cola enthält 17 mg pro 100 ml. 
    Immer wieder liest man, dass Phosphorsäure irgendwie gefährlich sei – hier erfahrt Ihr mehr darüber
  • In den meisten anderen Erfrischungsgetränken setzen wir Citronensäure (E 330) ein, zum Beispiel in Sprite.


Stabilisatoren:
Sie gewährleisten eine gleichbleibende Produktqualität. Sie verhindern beispielsweise das Absetzen von Fruchtteilchen aus dem Getränk am Flaschenboden.

  • Coca-Cola enthält keine Stabilisatoren.
  • In anderen Getränken, die auch Fruchtanteile beinhalten, setzen wir beispielsweise Guarkernmehl (E 412) ein, wie etwa in Mezzo Mix. 


Süßstoffe
: Die Infos zu den Süßstoffen findet Ihr hier

In unserer Zusatzstofftabelle könnt Ihr nachlesen, welche Zusatzstoffe in welchen Produkten enthalten sind. 

Wenn Du mehr über einzelne Zusatzstoffe wissen möchtest, kannst Du hier nachschauen