Zum ersten Mal nach mehr als 60 Jahren wird Coca-Cola lokal in Myanmar produziert. Muhtar Kent, Chairman und CEO der The Coca-Cola Company, nahm am 4. Juni an der Einweihungsfeier einer neuen Abfüllanlage in Crystal Springs, in der Nähe von Yangon, teil. 

Diese Anlage ist Teil einer geplanten Investition des Unternehmens in Höhe von 200 Mio. USD innerhalb der nächsten fünf Jahre, wobei schätzungsweise 22.000 neue Arbeitsplätze innerhalb der Wertschöpfungskette von Coca-Cola geschaffen werden.
“Es war für uns eine große Ehre, Coca-Cola im vergangenen Jahr in Myanmar wieder auf dem Markt einzuführen und zunehmend Teil der Lebenswelt in diesem Land zu werden“, sagt Kent. „Heute unternehmen wir den nächsten Schritt auf unserer Reise. Wir möchten die Menschen in Myanmar erfrischen, sie zu Momenten von Lebensfreude und Optimismus inspirieren, zur Wertschöpfung beitragen und in der Gemeinschaft nachhaltige Verbesserungen bewirken“. 

Import wird durch lokale Produktion abgelöst

Coca-Cola wird wieder in Myanmar abgefüllt

Die Flaschen laufen wieder vom Band: In Myanmar füllt das Unternehmen jetzt lokal Coca-Cola und Sprite ab


Die Werkseröffnung bestätigt das langfristige Engagement von Coca-Cola im dem sich rasch entwickelnden Land, das sich mehr und mehr der Welt öffnet. Im September hatte Kent Yangon besucht, um bei der Auslieferung der ersten Coca-Cola Produkte dabei zu sein. Das angesehene lokale Unternehmen Pinya importierte die Getränke aus Nachbarländern. Nach der Aufhebung der Sanktionen war Coca-Cola eines der ersten amerikanischen Unternehmen, das im Rahmen des neuen Gesetzes eine Genehmigung für ausländische Investitionen in Myanmar erhielt.
Pinya produziert und vertreibt jetzt Coca-Cola und Sprite in 425ml-PET-Flaschen, mit Etiketten in birmanischer Sprache. Die Produktion der legendären Glasflaschen von Coca-Cola und der Aludosen soll in den kommenden Wochen anlaufen, weitere Marken und Verpackungen folgen bald.
Mit den lokalen Teams fand in dieser Woche in der Stadt Yangon eine breitangelegte Samplingaktion statt, wobei zahlreiche Menschen zum ersten Mal in ihrem Leben Coca-Cola probierten.

Nachhaltige Unterstützung für den Aufbau starker Communities

Coca-Cola möchte in den kommenden sechs Monaten landesweit mehr als 10.000 Verkaufsstellen erreichen. Dies soll durch eine Erweiterung der Produktions- und Distributionskapazitäten und die Inbetriebnahme eines zweiten bestehenden Werks in Hlaing Thar Yar geschehen.
Bei der Einweihung wiederholte Kent die Absicht von Coca-Cola, zum Aufbau stärkerer lokaler Gemeinden in Myanmar beizutragen und Möglichkeiten für lokale Betriebe und Unternehmer zu schaffen.
Die The Coca-Cola Foundation hat zum Beispiel der Nicht-Regierungsorganisation Pact eine Spende von 3 Mio. USD für ein dreijähriges Programm zur wirtschaftlichen Förderung von 25.000 Frauen in Myanmar bereitgestellt. In dem Programm sollen den Frauen Fachkenntnisse in den Bereichen Finanzen, Unternehmertum und Geschäftsführung vermittelt werden. Seit dem Start des Programms im Juli 2012 sind 10.000 Frauen im Rahmen befähigt worden, ihren eigenen Betrieb zu gründen.
“Coca-Cola fühlt sich geehrt, einen kleinen Teil zur Reise von Myanmar in ein bessere, aussichtsreiche Zukunft beizutragen“, sagte Kent am Ende seiner Ansprache.