Goldene Palmen und zahme Löwen: Cannes ist ein Ort, an dem es viel Interessantes zu sehen gibt. Neben dem bekannten Filmfestival findet hier einmal im Jahr das Cannes Lions International Festival of Creativity statt, bei dem herausragende Kreativität in der Markenkommunikation ausgezeichnet wird. 

Die Einreichungen kreativer Arbeiten kommen aus der ganzen Welt nach Cannes. Auch Coca-Cola hat dieses Jahr erneut teilgenommen – und wurde reich belohnt. Joe Tripodi, Jonathan Mildenhall und Wendy Clark, alle drei Marketing- und Kreativ-Experten bei Coca-Cola in Atlanta, fuhren mit 20 Löwen im Gepäck nach Hause. Und mit einer ganz besonderen Auszeichnung: der als Creative Marketer of the Year 2013.

„Wir fühlen uns geehrt, diese Auszeichnung zu erhalten, die das Ergebnis von jahrzehntelanger Arbeit ist“, sagte Joe Tripodi, Chief Marketing und Commercial Officer, der den Preis für die globale Marketing Community und die weltweiten Partneragenturen von Coke entgegennahm. „Wir möchten wahrgenommen werden als Marke und Unternehmen, das Gutes für die Welt tut und Optimismus, positives Denken und Glück verbreitet.“

Unsere Formel: Einfach, authentisch, technisch ausgefeilt und sozial relevant

Die Hälfte der Auszeichnungen für Coca-Cola ging dieses Jahr an den inspirierenden Film „Small World Machines“, der zeigt, dass das, was uns verbindet, stärker ist als das, was uns unterscheidet. Vielleicht, weil die Idee die „Geheimformel“ aufweist, die von den Mitgliedern der Jury in Cannes gesehen werden will – brutale Einfachheit, echte Authentizität, nahtlose Technik, eine wahre Produktrolle und ein starkes soziales Engagement.


Weitere Informationen über die Beiträge von Coke, die ausgezeichnet wurden: The Coca-Cola Company in Cannes. Viele dieser kreativen Arbeiten überwinden Grenzen, stellen ethnische Vorurteile in Frage und setzen sich mit geschlechtsspezifischen Stereotypen auseinander – aber immer geleitet von einer gemeinsamen DNA: Alle Stories sind absolut optimistisch, sie wollen etwas bewirken, denn Coca-Cola ist eine Marke, die laut „Ja“ sagt, wenn sie mit einem „Nein“ konfrontiert wird.

Vortrag zu #workthatmatters

Die Session mit dem Titel „Work That Matters” (#workthatmatters) ging auf die erfolgreiche Produktion kreativer Arbeiten des Unternehmens ein, die etwas bewirkt haben. Sie sprach dabei kulturell relevante Gesichtspunkte an. Herausgestellt wurden sowohl weniger bekannte Arbeiten, wie etwa die Printanzeigen aus 1955 mit einem afro-amerikanischen Model namens Mary Alexander als auch legendäre Fernsehspots, wie „Hilltop“ (1971) und „Mean Joe“ (1979), bis hin zu den derzeitigen Kampagnen, einschließlich „Security Cameras“, „Reasons to Believe“ und „Play Fanta“.