Bewegung, Gesundheit und Lebensfreude gehören zusammen. So weit, so gut. Die Herausforderung: Bewegung in den Alltag zu integrieren. Genau deshalb gibt es Mission Olympic. Seit 2007 sucht Coca-Cola Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSBjedes Jahr die aktivste Stadt Deutschlands. Jede Stadt in Deutschland kann teilnehmen, mit eigenen Ideen und unkonventionellen Sportangeboten. Das Konzept funktioniert: Bislang sind 194 Städte und ca. 10.000 engagierte Sportinitiativen mit mehr als 1,8 Millionen Menschen aktiv geworden.
Und: Wer einmal in Schwung gekommen ist, der bleibt es auch. Zum Beispiel Montabaur im Westerwald, Sieger bei Mission Olympic 2013. 

Kreative Kissenschlacht

„Die Menschen mobil zu machen, stand natürlich im Mittelpunkt unseres Finalwochenendes“, sagt Alexandra Marx vom Organisationsteam in Montabaur. „Und sie sollten auch in ihren gewohnten Lebens- und Arbeitsumgebungen aktiv sein. Wir wollten zeigen: Einen aktiven Lebensstil kann man überall führen, und dabei zusammen unheimlich viel Spaß haben! Das hat uns alle im wahrsten Sinne des Wortes bewegt und ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl unter uns Montabaurern ausgelöst.“

Mission Olympic
Schwimmschuhlauf beim Mission Olympic Finale 2013


Am „Tag des Alltagssports“ und am „24-Stundentag“ kamen mehr als 16.000 Menschen zusammen, um nach Punkten für ihre Stadt zu jagen. Firmen und Institutionen bauten kreative Bewegungseinheiten in ihren Arbeitstag ein: ein Bettenhersteller veranstaltete Wettbewerbe im Kissenweitwurf, eine Druckerei Papiergewichtheben, die Feuerwehr einen Übungseinsatz. Vom Kindergarten bis zum Seniorenheim waren alle bei den rund 300 angebotenen Aktivitäten wie Schwarzlicht-Volleyball oder Tanktauchen dabei. Gebracht hat es ihnen eine Menge Spaß, den Sieg bei Mission Olympic 2013 und 20.000 Euro Preisgeld. 

Bürgerbewegung

„In Montabaur werden einige so genannte Randsportarten wie Triathlon oder American Football in Bundesliga-Qualität betrieben. Viele Bürger wussten das aber gar nicht. Durch Mission Olympic sind sie zum ersten Mal mit ihnen in Berührung gekommen – und konnten sich für diese Sportarten begeistern“, sagt Alexandra Marx.
Mission Olympic
Der Stöckelschuh-Lauf: eine Disziplin des Städteduells „Montabaur gegen Lübz“ – beim Mission Olympic Finale 2013


Ist Montabaur durch Mission Olympic aktiver geworden? Eindeutig ja, findet Alexandra Marx: „Die Begeisterung für die Sport- und Bewegungsangebote unserer Stadt ist geblieben. Das Konzept von Mission Olympic und seine regionaltypische Umsetzung haben nicht nur unseren ‚Westerwalder Basaltkopf’ in Bewegung gebracht. Die Sportvereine sind in einen Austausch getreten. Und Firmen und Institutionen haben nach dem Event Kontakt mit Vereinen aufgenommen, um sie zu unterstützen.“ Das spiegelt sich auch in den steigenden Mitgliedszahlen der Vereine wieder.
Sport und Bewegung bringen Menschen zusammen – und erhöhen auch die Konzentration am Arbeitsplatz. Das wissen auch zwei Montabaurer Firmen, die mittlerweile Betriebssport anbieten. „Die Veränderungen, die wir durch Mission Olympic erreicht haben, sind echt toll", freut sich Alexandra Marx. 
Mission Olympic
l.n.r.: Heinz Janalik (DOSB), Karin Augustin (LSB Rheinland-Pfalz), Klaus Mies (damaliger Bürgermeister von Montabaur), Claudia Altwasser (LSB Rheinland-Pfalz) sowie Uwe Kleinert (Coca-Cola) beim Finale in Montabaur.


Auf zu neuen Zielen

Und wie geht es jetzt weiter? Für die Stadt Montabaur und Alexandra Marx war nach dem Sieg schnell klar: Das Preisgeld soll in ein Anschlussprojekt fließen. Und so arbeitet ganz Montabaur bereits an dem für 2015 geplanten Event.
„Wir haben gehofft, den Menschen in Montabaur zeigen zu können, wie wichtig und schön es ist, sich im Alltag eine Auszeit für Bewegung und Sport zu gönnen,“ sagt Alexandra Marx. „Dass wir das geschafft haben und was daraus entstanden ist, haut mich immer noch um. Mission Olympic ist absolut ansteckend.“