Wasser ist nicht nur der älteste sondern auch der beliebteste Durstlöscher der Welt. Allein die Deutschen trinken im Durchschnitt rund 149 Liter Mineralwasser pro Jahr (Statista, 2016). Was viele nicht wissen: Es ist das einzige Lebensmittel, das eine amtliche Zulassung haben muss, bevor es verkauft werden darf. Wie Mineralwasser entsteht und welchen Kriterien es für die Abfüllung entsprechen muss – die wichtigsten Fakten im Überblick:

Wenn Regenwasser im Erdboden versickert, entsteht Mineralwasser. Es durchdringt verschiedene Erdschichten und sammelt sich in unterirdischen Mineralwasservorkommen. Auf dem langen Weg durch die Gesteinsschichten wird das Wasser gereinigt und gefiltert. Außerdem nimmt es – abhängig von der Bodenbeschaffenheit und den im Untergrund herrschenden Temperaturen – unterschiedliche Mineralien und Spurenelemente auf.

Wie die Mineralien ins Wasser kommen
Das geschieht zum Beispiel, indem das Wasser Teile des umspülten Gesteins auflöst. Einfluss für die spätere Zusammensetzung des Mineralwasser hat auch die Fließgeschwindigkeit: Je nachdem, wie lange Wasser Zeit hat, um Mineralstoffe aufzunehmen, variieren auch die Inhaltsstoffe. Damit ist jedes Mineralwasser ein einzigartiges Naturprodukt. Um diese „ursprüngliche Reinheit“ zu gewährleisten, unterliegt die Gewinnung von Mineralwasser besonderen Auflagen: Mineralwasser abzufüllen und in den Handel bringen darf in Deutschland nur, wer eine amtliche Zulassung dafür hat.

200 Einzeluntersuchungen sichern Qualität
Damit unterscheidet sich Mineralwasser von Quellwasser, Tafelwasser und auch Leitungswasser. Für Heilwasser, das kein Lebensmittel ist, sondern ein Arzneimittel, gelten gesonderte Vorschriften. Für die amtliche Anerkennung wird in mehr als 200 Einzeluntersuchungen die Qualität des Wassers kontrolliert. Welche Kriterien es erfüllen muss, damit es als natürliches Mineralwasser gekennzeichnet und verkauft werden kann, regelt in Deutschland die Mineral- und Tafelwasserverordnung.

Auf die Zusammensetzung kommt es an
Grundvoraussetzung ist, dass das Wasser aus unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten Wasservorkommen stammt. Auch die Zusammensetzung muss stimmen: Grenzwerte für natürliche, aber unerwünschte Bestandteile wie etwa Fluorid dürfen nicht überschritten werden. Nur wenige Behandlungsverfahren sind erlaubt, wie etwa die Zugabe von Kohlensäure und der Entzug von Eisen.

Hohe Hygienestandards bei der Abfüllung
Um die natürliche Reinheit des Mineralwassers zu bewahren, muss es direkt an der Quelle abgefüllt werden. Dabei gelten strenge Sicherheits- und Hygienestandards: So dürfen Flaschen keinesfalls per Hand angefasst werden. Sie werden deshalb in vollautomatischen Abfüllanlagen gefüllt. Auch dabei sind wiederholte mikrobiologische Untersuchungen Pflicht. Und nicht zuletzt die korrekte und vollständige Kennzeichnung auf dem Etikett ist ein Muss: Dort steht unter anderem, aus welcher Quelle das Mineralwasser stammt, wer es abgefüllt hat und welche Mineralien und Spurenelemente es liefert.

ViO aus der Lüneburger Heide

Das natürlich stille ViO Mineralwasser stammt aus der Lüneburger Heide. Dort fließt das Wasser der „Lüner Quelle“ in rund 120 Meter Tiefe, von mächtigen Tonschichten geschützt. Abgefüllt wird es direkt in Lüneburg. Nachdem die ersten Flaschen vor rund zehn Jahren, im Mai 2007, in den Handel kamen, hat sich ViO rasch zur am schnellsten wachsenden Wassermarke auf dem Markt entwickelt. Das Mineralwasser mit dem weichen Geschmack ist in ganz Deutschland beliebt.