• Weniger ist mehr. Das gilt besonders für Verpackungen. Denn jedes eingesparte Gramm entlastet die Umwelt: Es verringert die Menge des für die Herstellung benötigten Materials. Und es reduziert den für den Transport benötigten Kraftstoff.
  • Uwe Kleinert ist Leiter für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung bei Coca-Cola Deutschland. Hier erklärt er, warum bei Coca-Cola jedes Gramm zählt
Verpackungen spielen bei Coca-Cola seit jeher eine besondere Rolle. So wäre der Siegeszug von Coca-Cola ohne die berühmte Flasche schlicht nicht denkbar. Mit ihr hat Coca-Cola in Deutschland im Jahr 1929 das Mehrwegpfandsystem für Erfrischungsgetränke begründet. 1990 setzte Coca-Cola in Deutschland einen weiteren Meilenstein: Die 1,5-Liter-PET-Flasche war die erste Mehrwegflasche aus Polyethylenterephtalat, kurz PET, weltweit. Im Mai 2015 führte Coca-Cola in Deutschland die 0,5-Liter rPet Einwegflasche ein: eine Flasche, die zu 100 Prozent aus recycelten Flaschen besteht und in der Coca-Cola life angeboten wird.
Auf der Expo 2015 in Mailand stellte Coca-Cola eine „PlantBottle“ vor, bei der das PET vollständig aus pflanzlichen Rohstoffen – aus Abfällen des Zuckerrohrs – gewonnen wird. Zwei unterschiedliche Ansätze, um den Materialkreislauf zu schließen und langfristig unabängig von fossilen Ressourcen zu werden.

Weniger Gewicht

Coca Cola life rPET Flasche
AUSGEZEICHNET: Die Coca-Cola life Flasche aus rPET

Neben diesen großen Innovationen sind es auch die vielen kleinen Verbesserungen, die die Umweltbilanz bei Coca-Cola in den letzten Jahren entlastet haben. So ist die 0,33-Liter-Glasmehrwegflasche für Coca-Cola, die vor allem in der Gastronomie eingesetzt wird, um elf Prozent oder 45 Gramm leichter geworden, die 0,5-Liter-Glasmehrwegflasche um immerhin acht Prozent oder 40 Gramm.
Auch das Gewicht der ohnehin sehr leichten PET-Flaschen konnte Coca-Cola in den letzten Jahren um durchschnittlich zehn Prozent verringern, das Gewicht der 1,5-Liter-PET-Einwegpfandflasche sogar um 18 Prozent. Sie wiegt heute weniger als 34 Gramm. Allein durch die Verringerung des Gewichtes der Schraubverschlüsse um ein knappes Gramm lassen sich jedes Jahr mehrere hundert Tonnen PET einsparen.

Mehr Recycling

Gleichzeitig erhöht Coca-Cola auch den Anteil wiederverwendeter Materialien in seinen Verpackungen. Der Anteil von Recyclingmaterial in den PET-Einwegpfandflaschen seit 2009 konnte von durchschnittlich 20 auf mehr als 25 Prozent erhöht werden. Glasflaschen bestehen heute im Durchschnitt zu 54 Prozent aus recyceltem Material, Dosen zu etwa 50 Prozent und Getränkekisten zu etwas mehr als einem Drittel.
Die Bilanz dieser Innovationen kann sich sehen lassen: Allein von 2010 bis 2014 hat Coca-Cola in Deutschland seinen CO2-Fußabdruck je Liter der produzierten Getränke um rund 13 Prozent reduziert – von 354 auf 307 Gramm. Zum Nutzen des Unternehmens und zum Nutzen der Umwelt.
Hier geht es zur Auszeichnung des Deutschen Verpackungspreises 2015.