Manche sind sehr jung, andere deutlich älter, einige kommen aus Deutschland, andere von ganz weit weg, sie kennen sich untereinander nicht und könnten verschiedener kaum sein - und doch haben sie eine große Gemeinsamkeit: Es macht ihnen Freude, anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Das finden wir toll und deshalb präsentiert Coca-Cola auf Journey die Macher der "verrückten Aktionen der Lebensfreude".

Luciano Pano ist eigentlich gelernter Einzelhandelskaufmann. Gemeinsam mit seinen Brüdern Antonio (43) und Gionatan (35) betreibt der 40-Jährige den Szene-Italiener „Papa Pane“ in der Ackerstraße in Berlin-Mitte. Das Pizza Backen hat er dank seines kleinen Bruders perfektioniert, der gelernter Koch ist. Seit 1972 lebt die Familie Pane in Berlin. Ursprünglich stammen die Panes aus Sorrent, an der Küste vor Neapel, weshalb ihr Restaurant offiziell „Papa Pane di Sorrento“ heißt. Seit Jahren kochen und backen die drei Brüder zusammen mit Kindern. Das Projekt „Pizzaessen mit Kindern“ ist ihnen eine besondere Herzensangelegenheit – denn damit stärken sie die Schwächsten: Kinder aus prekären familiären Situationen. „Wenn Kinder lächeln, haben wir doch alles erreicht“, sagt Luciano Pane. Lest mehr zu seinem Projekt.

Monika Fahrenbach ist eine Lehrerin der besonderen Art. Sie möchte keine guten Schüler – sie möchte glückliche Schüler. Deshalb hat sich die studierte Germanistin und Politikwissenschaftlerin vor zwei Jahren zur Glücklehrerin ausbilden lassen. Seitdem bringt die 41-Jährige am Göttinger Felix-Klein-Gymnasium ihren Schülern bei, wie sie glücklicher durchs Leben gehen können. Das fängt bei der Bewältigung des Schulstresses an und geht mit Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins weiter. Die engagierte Pädagogin galt schon früh als „Idealistin“ unter ihren Kollegen. Anfangs wurde sie von manchem belächelt. Heute aber schätzen ihre Kollegen sie als Beratungslehrerin in schulpsychologischen Fragen – und die Eltern ihrer Schüler sind dankbar, dass aus miesgelaunten, verunsicherten Heranwachsenden gestärkte Persönlichkeiten werden. Lest hier mehr über Monikas Motivation.

Juliane Helmke ist eine passionierte Bloggerin aus dem Ruhrpott. Die 35-Jährige schreibt auf ihrem Blog „HeimatPOTTential“ über eine echte Herzensangelegenheit: ihre Heimat. Das Ruhrgebiet ist ein Stück Deutschland, das vom Rest der Republik nicht selten mitleidig beäugt wird - als smogverhangenes Industrie- und Bergwerksgebiet. Juliane, genannt Juli, öffnet ihren Lesern die Augen: „Das Ruhrgebiet issn Schatz!“ Mit leidenschaftlichen, humorvoll-ehrlichen Texten über das Leben im Pott und mit ganz besonderen Fotos, die sie auf ihren Streifzügen durch ihr „Revier“ macht, zeigt sie ein spannendes, neues Bild aus dem Westen des Landes. Dabei ist die gebürtige Essenerin in ihrer Kreativität kaum zu bremsen: „Mein Kopf sprudelt über vor Ideen – dank meines Blogs kann ich fast alle umsetzen.“ Und das Schönste: Sie trifft dabei auf viele Gleichgesinnte, die wie sie unseren Blick auf die kleinen schönen Dinge im Leben lenken wollen. Erfahrt hier mehr über ihre Ideen!

Toni Margaux möchte Menschen ein Lachen ins Gesicht zaubern und einen kleinen Moment des Glücks schenken. Deshalb zieht es sie in der Dämmerung – ausgestattet mit jeder Menge Discokugeln, einer Leiter und Draht – raus auf die Straßen ihrer Wahlheimat Hamburg. An Straßenlaternen, Bäumen oder Bushaltestellen hängt die 22-Jährige Studentin aus Stuttgart kleine, glitzernde Discokugeln auf und sorgt so für ein bisschen Glanz und Glamour in der Hansestadt, vor allem an bewölkten Tagen. Mittlerweile funkeln an den verrücktesten Orten die kleinen Kugeln und bringen nicht nur Kinderaugen zum Strahlen. Die passionierte Hobbyfotografin macht die Stadt zur Disco, lest hier ihre Geschichte.


Joe Hatchiban, der eigentlich Gareth Lennon heißt, hat seine Heimat Irland ursprünglich verlassen, um in New York und einigen Städten Europas für eine Zeit als Fahrradkurier zu arbeiten. Doch gleich die erste Station auf seiner geplanten Route durch Europa wurde ihm zum neuen Zuhause: In Berlin animiert er seit 2009 die Menschen zum Singen. Die Beats aus seiner Musikbox zogen immer mehr Karaoke-Fans an, die an ungewöhnlichen Orten spontan Showeinlagen darboten. Mit der Musikanlage auf seinem Lastenfahrrad fuhr Hatchiban quer durch die Stadt – bis er im Mauerpark einen Ort fand, an dem er sich mit seiner Idee niederließ. Wann immer das Wetter es zulässt, dreht der 39-Jährige sonntags auf der Freilichtbühne auf und lässt Sänger und Zuhörer ihren Alltag für einen Nachmittag vergessen. Warum er jeden Sonntag aufs Neue Spaß daran hat, erfahrt ihr hier.

Can Akca verbrachte seine Grundschulzeit in der Türkei. Als er mit neun Jahren zurück nach Deutschland kam, meldeten ihn seine Eltern in einem Fußballclub an. „Das war das Beste, das mir passieren konnte“, findet er noch heute. Er hat im Verein neue Freunde gefunden und sogar Deutsch gelernt. Diese Erfahrungen sind es, die den 35-Jährigen 2006 die Bolzplatzliga im Berliner Stadtteil Spandau gründen ließen. Bei der Bolzplatzliga können Jungen und Mädchen verschiedener Herkunft einfach mitspielen und so nicht nur das Fußballspielen lernen, sondern auch Toleranz leben. Mittlerweile nehmen die Kids der Berliner Bolzplatzliga regelmäßig an bundesweiten Turnieren teil und zeigen, was sie auf dem Platz und abseits davon gelernt haben. Erfahrt hier mehr über Cans Motivation.

Thomas Nicolai war als Junge häufig auf dem eigenen Fahrrad unterwegs – aufgrund seiner Sehschwäche fiel ihm das sichere Lenken jedoch schwer. Das Tandem lernte er auf ersten Fahrten mit Mitschülern zum Badesee kennen und brach damit immer häufiger zu Touren in der Umgebung Berlins auf. Vor der Gründung seines Vereins Tandem-Hilfen engagierte er sich als Redakteur beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband. Auf seinen Reisen nach Athen und St. Petersburg hat Thomas Sachspenden im Wert von 75.000 Euro an Menschen mit Sehschwäche verteilt. Seit 2005 organisiert er regelmäßig internationale Tandemcamps für blinde und sehbehinderte Jugendliche. 2008 startete er außerdem mit Tandemfreizeiten für Fahrer jeden Alters. Neben sportlichen Zielen will Thomas mit dem Tandemfahren in der Öffentlichkeit ein größeres Bewusstsein für Probleme und Bedürfnisse von Sehbehinderten schaffen. Mehr zu seiner Mission.

Stefanie Biester wollte die Welt schon immer zu einem gerechteren Ort machen. Seit ihrer Kindheit folgt die Stuttgarterin ihrem Gefühl für Gerechtigkeit und macht sich im Alltag immer wieder für andere stark. Als Initiatorin des Straßenfußball-Projekts KICKFAIR gibt sie sozial benachteiligten Jugendlichen eine Perspektive und die Möglichkeit, sich gemeinsam zu engagieren. Einige von ihnen sind schon viele Jahre dabei, unterstützen als Mentoren, entwickeln eigene Projekte, übernehmen Verantwortung ­– und das geht inzwischen weit über den Sport hinaus: Einige ältere Mitglieder beraten anhand eigener Erfahrungen beim Berufseinstieg. So hat sich aus dem Straßenfußball ein kompletter Bildungsansatz entwickelt. Die ganze Erfolgsgeschichte des Projekts erzählt die 43-Jährige hier.

Piotrus Szczeniowski hat seit seiner Kindheit nie aufgehört Seifenblasen zu machen: damals noch beim Händewaschen mit einfacher Seife, inzwischen im großen Stil mit einer selbstgefertigten Spezialseife. Was sein Vater damals für Spielerei hielt, hat der heute 64-Jährige zum Beruf gemacht. Der gebürtige Pole begann schon früh Theater zu spielen und entschloss sich, Theaterwissenschaft zu studieren. Das brachte ihn anschließend zurück zu den Kindern – als Theaterpädagoge. Einige Jahre später setzte er noch ein Studium in Puppentheaterregie drauf. Nach Berlin kam er 2002 und an „Das einfachste Theater der Welt“. Dort ist Piotrus bis heute tätig und studiert mit den Kindern unter anderem Theaterstücke voller Seifenblasen ein. Als Straßenkünstler und in Workshops zaubert er Kinderträume in die Luft. Wie er damit auch Erwachsene begeistert, seht ihr hier.

Lea du Plessis hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Heimatstadt Kapstadt in Südafrika zu verschönern und für die Menschen lebenswerter zu gestalten. Dabei setzt die 22-Jährige voll auf die Natur, die sie Stück für Stück an die besonders tristen Orte der Millionenstadt bringt. Zusammen mit ihren Freunden betreibt Lea nämlich Urban Gardening: Im Schatten der Nächte pflanzt sie heimlich Bäume in Hinterhöfe oder legt Beete am Straßenrand an – und blickt am nächsten Tag in die staunend lächelnden Gesichter der Menschen, die sich über das unverhoffte Stück Grün in ihrem Viertel freuen. Die gelernte Illustratorin und Designerin möchte die Kapstädter mit ihren Aktionen zum Umdenken animieren. Deshalb hinterlässt die geheime Gärtnerin regelmäßig Botschaften an ihren Bepflanzungen wie etwa den Hinweis „Gieß mich!“. Mehr zu Leas Mission

Roberto Cuellar ist 25 Jahre alt, kommt gebürtig aus Mexiko und zog im Alter von zwölf Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für das Skaten. Als er später als Grafiker arbeitete, merkte er schnell, dass es ihn in die Welt hinaus zog. Also brach er nach Puerto Rico auf und machte dort sein Hobby zum Beruf: Zusammen mit anderen Skatern setzte er sich dort für den Aufbau von Skaterparks ein. Dabei gestaltete Roberto viele Rampen selbst und baute sie zusammen mit befreundeten Skatern auf. Heute ist er weltweit für sein Engagement in der Skaterszene bekannt. Seine Rampen sind mittlerweile zu wahren Kunstskulpturen herangewachsen, die jedoch weiterhin in erster Linie zum Skaten verwendet werden. Mit jedem Projekt gewinnt Roberto neue Freunde, die seine Begeisterung teilen. In diesem Jahr hat er sich Berlin vorgenommen. Lest hier mehr über seine Ideen.

Christian Rotsch ist mit ganzem Herzen Berufsfeuerwehrmann. Bereits 2001 sammelte er während seines Zivildienstes erste Erfahrungen bei der Berliner Feuerwehr – ging jedoch anschließend zunächst in die freie Wirtschaft. Sechs Jahre später stand er wieder vor der Tür der Feuerwehr in der Oderberger Straße. Er hatte einen Entschluss gefasst: Ich werde Feuerwehrmann! Heute ist Christian 35 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie am Stadtrand in Mahlsdorf. Er ist stolz darauf, Teil der alteingesessenen Feuerwehr in der Oderberger Straße zu sein. Immerhin gibt es sie seit 1883 und ist damit die dienstälteste Wache in ganz Deutschland. Mit welcher verrückten Tat Christian die Menschen im Sommer zum Lachen bringt, erfahrt ihr hier.

Jeff Waldman ist heute 29 Jahre alt, aber in seinem Herzen ein glückliches Kind geblieben. Vor ein paar Jahren kamen er und seine Freunde auf die Idee, im Golden Gate Park in San Francisco (USA) eine einfache Schaukel aufzuhängen. Sie bestand aus einem Brett mit Seil und sollte allen Spaß bereiten – einfach nur so. Mittlerweile betreibt Jeff das Aufhängen von Schaukeln künstlerisch professionell und bringt in den USA sowie Lateinamerika die Leute mit einem Schwung wieder in ihre Kindheit zurück. Denn Schaukeln sind genau das Richtige, um die einfache, kindliche Freude wieder zu spüren. Und das ist sein Antrieb, Menschen zum Lachen zu bringen. Mehr dazu lesen.