Blogs gibt es wie Sand am Meer zu jedem Thema. Um Euch eine Orientierung zu geben, stellen wir alle zwei Wochen einen unserer Lieblingsblogs vor. Heute: Mamiblock, ein Blog voller Filme für fast alle Lebenslagen mit Kind.

TIPPS UND TRICKS FÜR DEN ALLTAG, am liebsten verpackt in kurze Filme – genau das suchte Julia als sie schwanger war. Und fand: ellenlange Texte, verwirrende Foren und irgendwie nicht das Richtige. Da half nur: Selbermachen. Sie nahm ihre Kamera und legte los.


Snacks für Kleinkinder, schneller Wickeln, Erste Hilfe, kreative Spielideen: Auf Mamiblock finden Mütter und Väter schnelle und unkomplizierte Lösungen für fast alles, und zwar genau in den Häppchen, die sich zwischendurch mal schnell konsumieren lassen. Julias Filme dauern nur ein paar Minuten und bieten in der Zeit eine Menge schneller Ideen. Auf einige könnte man zwar auch selbst kommen. Aber jeder, der schon einmal auf eine Idee gewartet hat, weiß: Genau dann verziehen sie sich in die hinterste Hirnecke. Also lieber Mamiblock gucken, sich inspirieren lassen und schon ist das Kind mit Kochlöffeln, Flaschen, Dosen, Papierrollen, Tüchern oder Muffin-Formen beschäftigt.

Julias Filme dauern nur ein paar Minuten und bieten in der Zeit eine Menge schnelle Ideen.


Die meisten Utensilien zum Spielen finden sich in jedem Haushalt. Und dahin wandern sie nach intensivem Gebrauch auch wieder zurück. Sie verstopfen keine Schränke im Kinderzimmer, sie kosten nichts, sie machen keine nervige Musik, blinken nicht und sie bringen die kleinen Entdecker einen ordentlichen Schritt weiter.

Lernspielzeug statt Lehrerin

Eigentlich ist Julia Lehrerin in Elternzeit. Sie unterrichtet Biologie und Chemie an einer Realschule. Vielleicht kommt daher ihr Sinn für Experimente und Lernspielzeug. Und ihr Wille, spontane Ideen und Problemlösungen gleich zu verfilmen und unter die Leute zu bringen. „Ideen habe ich eigentlich immer. Manchmal suche ich auch etwas Bestimmtes für meinen Kleinen, das ich so nicht finde. Dann bastle ich los, lege eine Nachtschicht ein und habe irgendwann das fertige Video.“


Julia bastelt, filmt und schneidet wenn Jannik, ihr kleiner Sohn, Mitblogger und Spielzeugtester, im Bett liegt. Dann hat sie Zeit und Energie übrig und der Kleine freut sich, wenn er wieder aufwacht, über ein neues spannendes Activityboard.

Ein paar Millionen Kinder haben sich bestimmt über die neuen Spielwände gefreut.


Die Aktivityboards, die Julia genauso spontan bastelte wie alle anderen Spielereien, gehören zu ihren erfolgreichsten Videos. Die Spielwände bestehen aus Karton, Flaschen, Schnüren, Klettverschlüssen und etwas Farbe. Sie erinnern an Montessori-Spielsachen, Julia ist aber vollkommen frei von jeder eindeutigen Weltanschauung. Entscheidend ist, dass die Kinder Spaß haben. Anleihen aus verschiedenen pädagogischen Schulen werden ebenso aufgenommen wie spontane Quatsch-Ideen. Tatsächlich gehören viele Pädagogen und Erzieherinnern zu Julias Community, die sehr fleißig schaut, kommentiert, nachbastelt und Fragen stellt. Allein das Video mit den Activityboards wurde 20 Millionen Mal angesehen. Ein paar Millionen Kinder haben sich bestimmt über neue Spielwände gefreut.

Keine Angst vor Youtube

Bilder sind gut aber bewegte Bilder sind besser. Julia, immer schon Hobbyfotografin und -Filmerin, machte ihr Hobby kurzerhand zur Hauptbeschäftigung. „Von Youtube und professionellen Filmen hatte ich anfangs überhaupt keine Ahnung,“ sagt sie heute.  „Ich habe mich einfach blind reingestürzt und dann ging das so seinen Weg.“ Für alle Mütter und Nichtmütter, die ebenfalls filmen wollen, hat sie vor allem einen Tipp: „Einfach machen.“

 

5 Tipps von Julia für angehende Youtuber

1. Ihr braucht eine gute Video-Kamera und ein Stativ.

2. Natürlich habt ihr idealerweise schon eine Idee oder ein spannendes Thema.

3. Setting überlegen und losfilmen. Weil ich vor allem nachts filme, brauche ich zusätzlich eine Tageslichtlampe.

4. Das Material zusammenschneiden. Ich filme das Basteln immer nachts und halte dann im Laufe des Tages spontan drauf wenn mein Kleiner mit den Sachen spielt. Das muss dann natürlich alles in eine geeignete Reihenfolge.

5. Die fertigen Filme in eurem Youtube-Kanal hochladen und hoffen, dass die richtigen Leute schauen und begeistert sind.

 

Hast du einen Lieblingsblog?

„Nicht direkt. Ich lande öfter auf den Blogs von Hauptstadtmutti und Baby, Kind und Meer, ich lese allerdings sehr wenig private Blogs. Videoblogs gucke ich wild durcheinander, viele davon sind auch amerikanisch.

 

Und einen Lieblings-Social-Media-Kanal?

„Facebook macht mir im Moment am meisten Spaß. Das liegt daran, dass ich hier, mit fast 430.000 die größte Fan-Base habe und die meisten Interaktionen stattfinden. YouTube mag ich aber auch gerne. Hier ist alles noch einen Tick persönlicher, man kennt sich untereinander, die Follower sind netter und alles ist ein bisschen emotionaler.“