Die Sonne brennt, das Thermometer steigt. Nicht nur wir Menschen suchen jetzt gerne mal ein schattiges Plätzchen und greifen zum erfrischenden Drink. Auch ein Elefant muss sich vor Hitze und Hautschäden schützen. Da er nicht einfach mit dem Rüssel nach der Sonnenmilch greifen kann, setzt er auf andere Methoden. Die Tierwelt hat viele Strategien für den Sommer: Wir zeigen euch, wie sich Elefant, Wal und Co. vor der Hitze und Sonnenbrand schützen. 

Hitze und Sonne - Zebrafisch

Zebrafische produzieren UV-Schutz

Einfach abtauchen reicht für Zebrafische nicht. Deshalb produzieren sie ihren eigenen UV-Schutz, eine chemische Verbindung namens Gadusol. Das fanden Wissenschaftler der Oregon State University vor Kurzem heraus.

Elefant

Elefanten werfen Sand

Sie heißen zwar Dickhäuter, doch ihre Haut ist durchaus empfindlich: Elefanten werfen sich deshalb Sand auf ihren Rücken. Abkühlung an heißen Sommertagen und Schutz gegen die Sonne bringt außerdem ein Bad im Schlamm.

Hitze und Sonne - Blauwal

Blauwale produzieren Melanin

Die Meeressäuger können ebenfalls Sonnenbrand bekommen: Insbesondere hellere Tiere mit weniger Pigmentzellen sind von Hautschäden betroffen. Um sich gegen UV-Strahlung zu schützen, produzieren Blauwale in sonnenreicheren Gebieten mehr Melanin.

Hitze und Sonne - Nilpferd

Nilpferde schwitzen mit Schutz

Auch Nilpferde beugen selbst gegen die Sonne vor: Ihr Schweiß enthält zwei Pigmente, die vor UV-Strahlung schützen. Das fanden Forscher in Japan heraus. Eines der Pigmente hat einen weiteren Nutzen: Es wirkt antibakteriell!

Hitze und Sonne - Hase

Hasen bekommen heiße Ohren

Die langen Ohren sind das Markenzeichen des Feldhasen – und ein wichtiges Anti-Hitze-Feature: Sie sind wenig behaart und werden bei hohen Temperaturen besser durchblutet. Dadurch wird Körperwärme an die Außenluft abgegeben.

Hitze und Sonne - Schwein

Schweine machen sich dreckig

Ein Schlammbad hat bei Schweinen nichts mit Schönheitskur zu tun. Beim Suhlen im feuchten Dreck besorgen sich die Tiere einen natürlichen Sonnenschutz. Das bringt zusätzlich Abkühlung: Es wird Körperwärme an den Boden abgegeben und auch die Verdunstung hilft gegen Hitze.

Hitze und Sonne - Storch

Störche kühlen mit Kot

Wenn das Thermometer steigt, greifen die Störche zu einer aus Menschensicht drastischen Maßnahme: Bei großer Hitze benetzen sie ihre Beine mit Kot, um sich Abkühlung zu verschaffen. Eine Maßnahme, die sich „kalken“ nennt – weil die Storchbeine sich dabei weiß verfärben.

Hitze und Sonne - Hirsch

Hirsche gehen baden

Wenn wir uns im Schwimmbad oder im Meer vergnügen, erfreuen sich auch die Hirsche bei steigenden Temperaturen an einem Bad: Sucht das Rotwild Abkühlung, sucht es nach einem tiefen Gewässer – und erfrischt damit den ganzen Körper.

Hitze und Sonne - Fuchs

Füchse hecheln sich kühl

Einen kühlen und schattigen Platz – den lieben auch Füchse, wenn’s draußen heiß wird. Gegen die Hitze kennen sie noch einen anderen Trick: Hecheln. Der Speichel des Tieres verdampft dabei über die Zunge, das kühlt den Fuchs an heißen Tagen.

Hitze und Sonne - Koala

Koalas umarmen Bäume

Richtig zärtlich geht es in Sachen Hitzeschutz bei den Koalas zu: Die Beutelbären aus Down Under umarmen Bäume, um sich abzukühlen. Besonders das Kuscheln mit der Schwarzholz-Akazie hilft den Koalas laut einer Studie der University of Melbourne, die Hitze besser zu ertragen.