Er springt, tanzt, verrenkt sich – und schießt dabei ein Foto von sich: Mickael Jou ist professioneller Tänzer und Fotograf. Für seine Reihe „365: Air through my Ashes“ porträtiert er sich an speziellen Orten und in ästhetischen Posen. Auf Journey zeigt er seine zehn Lieblings-Selfies.
Selbstportraits Mickael Jou

WAS HABEN ein Supermarkt in Berlin, ein französisches Schloss und ein Pariser Blumenladen gemeinsam? Sie sind perfekte Locations für Mickael Jou. Der ausgebildete Tänzer ist ständig auf der Suche nach dem außergewöhnlichen Foto. Selbstporträts in Bewegung – die Idee kommt dem 28-Jährigen eher durch Zufall. „Ich habe in Paris immer auf der Straße getanzt und wurde von Fußgängern fotografiert. Ich lief hinter einigen her und bat darum, mir die Bilder zu schicken. Da habe ich gemerkt: Das sieht ja ganz schön aus. Aber man könnte mehr draus machen.“
MICKAEL JOU @ work
MICKAEL JOU @ work 

Darum kauft sich Mickael eine Kamera, studiert die Bedienungsanleitung und beginnt zu experimentieren. Das Ergebnis ist umwerfend! Mickaels Bilder per Fernauslöser sind ästhetisch, poetisch und verbreiten Lebensfreude. Neue Locations findet er eigentlich auf der ganzen Welt. Kein Wunder, schließlich ist er ein echter Globetrotter. Mickael ist in Texas als Sohn von Taiwanern geboren, hat lange in Paris gelebt und wohnt derzeit in Berlin. Aber auf seinen Bildern schwebt er leichtfüßig, als wäre er nicht von dieser Welt.
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