Die nächste Coke, die wir trinken, könnte zuvor mit ihm unterwegs gewesen sein: Andreas Dix ist seit 20 Jahren LKW-Fahrer bei Coca-Cola in Bremen und sorgt als Teil der „Roten Flotte“ dafür, dass die Produkte sicher ankommen.

Herr Dix, Sie fahren jeden Tag Flaschen für Coca-Cola aus. Wie oft ist dabei schon eine zu Bruch gegangen?

Ich bin jetzt schon seit zwei Jahrzehnten mit Leib und Seele mit dem LKW unter­wegs. Bisher ist meine Fracht noch immer heil und pünktlich angekommen. Täglich liefere ich tausende Getränkeflaschen an Groß- und Einzelhändler. Natürlich fällt da auch mal etwas herunter. Das Schöne an meinem Beruf: Auf meinen Touren quer durchs Umland wird es nie langweilig und ich habe mit vielen netten Menschen zu tun. Staus bringen mich übrigens schon lange nicht mehr aus der Fassung.

Was ist für Sie das Besondere daran, für Coca-Cola auszufahren?

Wenn ich unterwegs bin, sage ich mir manchmal: Mach das ordentlich, du bist Teil einer richtig großen Sache! Dann stelle ich mir gerne vor, wie Coca-Cola damals in den 20er Jahren nach Deutschland kam  und die Flaschen zuerst noch mit dem Lastenfahrrad oder mit Handkarren ausgefahren wurden. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind! Heute hat Coca-Cola eine Flotte von mehr als 1.000 Fahrzeugen und ist damit der größte Getränke-Logistiker in Deutschland. Jeden Tag bewegen wir bei Coca-Cola über eine Million Kisten.

Wie modern ist der LKW, mit dem Sie fahren?

Coca-Cola hat im Jahr 2011 das Durchschnittsalter der LKW von 5,9 Jahre auf 5,52 Jahre gesenkt. 2010 wurden außerdem neue LKW mit modernsten Motoren nach der Euronorm 5 ange­schafft. Diese Laster verbrauchen zehn bis 15 Prozent weniger Kraftstoff, das bedeutet eine Verringerung der CO2-Emissionen um 725 Tonnen pro Jahr. Damit wir als Fahrer den Vorteil auch nutzen können, werden wir in Fahrertrainings geschult und lernen einen kraftstoffsparenden Fahrstil.

Wie vermeidet Coca-Cola unnütze Fahrten?

Dafür gibt es bei uns ein ausgeklügeltes Logistik-System. Das Distributionsnetz wird regelmäßig überprüft. Unsere Streckenpläne hat Coca-Cola so angepasst, dass wir nicht häufiger rausfahren als nötig. Da der Mehrweganteil heutzutage sehr hoch ist, kommen Leerfahrten kaum noch vor.

Sind Sie schon einmal auf einem der Coca-Cola Weihnachtstrucks mitgefahren?

Bisher noch nicht – aber das werde ich ganz sicher einmal ausprobieren!

(oder ist er schon mitgefahren?)