Sauberes Wasser ist lebenswichtig – aber noch längst nicht jedem Menschen auf der Welt zugänglich. Mehr als eine Milliarde Menschen leben ohne aufbereitetes Trinkwasser, geschätzt 2,5 Milliarden leiden unter mangelhaften Hygieneverhältnissen. Mit der Errichtung so genannter EKOCENTER leistet Coca-Cola einen wichtigen Beitrag, um in 20 Ländern in Asien, Afrika und Südamerika die Lebensverhältnisse und das Wohlergehen der Menschen entscheidend zu verbessern.
Bis zum Jahr 2015 will Coca-Cola mit verschiedenen strategischen Partnern 1.500 bis 2.000 EKOCENTER installieren, die zu wichtigen Zentren in ländlichen Gemeinden in Entwicklungsländern werden sollen. Mit an Bord des Projekts sind die Unternehmen DEKA R&D, IBM, die Inter-American Development Bank Group, McCann Health, TechnoServe, NRG Energy, Inc. sowie der Logistikdienstleister UPS.

„Downtown in a Box“

„Das EKOCENTER Konzept ist eine Investition in den Wohlstand und die Zukunft der schwächsten und am meisten bedrohten Regionen der Welt“, erklärt Muhtar Kent, Chairman und CEO von Coca-Cola. Die EKOCENTER funktionieren wie hochtechnisierte „Kioske“. Konstruiert werden sie aus Schiffscontainern. Sie enthalten eine Wasseraufbereitungsanlage, Produkte des täglichen Bedarfs, eine Apotheke, eine Ladestation für Mobiltelefone, Internetzugang und sind zugleich wichtige Anlaufstelle für Hygiene-Schulungen. Die umfassenden Leistungen machen die EKOCENTER zu einer Art „Downtown in a Box“ – wer etwas benötigt, kommt hierher.

Die „Slingshot“-Technik: 850 Liter sauberes Wasser pro Tag

In den kommenden Jahren will Coca-Cola gemeinsam mit Kooperationspartnern 500 Millionen Liter Trinkwasser in Entwicklungsländern bereitstellen. Mit der „Slingshot“-Technik von DEKA R&D können aus fast jeder Quelle pro Tag 850 Liter sauberes Wasser gewonnen werden. Dabei verbraucht die Wasseraufbereitungsanlage weniger Strom als ein gewöhnlicher Haartrockner – unter anderem dank des Einsatzes von Solartechnik. Auf diese Weise lassen sich EKOCENTER auch in entlegenen Dörfern realisieren.

Frauenförderung im Sinne von „5by20“

In der Zusammenarbeit vor Ort setzt Coca-Cola auf lokale Unternehmen, NGOs, kommunale Politiker – und Frauen. Denn die EKOCENTER erweitern Coca-Colas Nachhaltigkeitsinitiative „5by20“ um ein zukunftsweisendes Projekt. Insbesondere Frauen sollen für den Betrieb der EKOCENTER verantwortlich sein. In kaufmännischen Schulungen werden sie auf ihre Aufgaben vorbereitet. Auf diese Weise kommt Coca-Cola seinem erklärten Ziel, bis 2020 weltweit fünf Millionen Frauen entlang seiner Wertschöpfungskette in die wirtschaftliche Selbständigkeit zu verhelfen, einen großen Schritt näher.

Effektive Partnerschaft

Im südafrikanischen Heidelberg ist bereits ein EKOCENTER Pilotprojekt erfolgreich an den Start gegangen. Mit seinen Partnern will Coca-Cola bereits in den nächsten zwei Jahren 45.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen.
Slingshot Infografik