Bob Haas war kein Coca-Cola Sammler. Bis er sich einen 1955er Ford Fairlane kaufte und ihn zu einem echten Coca-Cola Unikat umbaute

WAS GIBT ES SCHÖNERES, als in einem offenen Cabrio zu cruisen? Musik an, Haare im Wind. Okay, vielleicht wäre es noch schön, wenn der Wagen auch einen Softeisspender und einen Kaugummiautomaten an Bord hätte. Klingt wie ein Traumauto? Stimmt.

Bob Haas sammelt seit mehr als 25 Jahren Autos von Ford. Der Fairlane wäre ihm erst gar nicht aufgefallen. Er kaufte ihn für 300 Dollar, weil ein Freund ihn inständig darum bat. Bob stellte das verrostete Schätzchen erstmal in den Schuppen und kümmerte sich nicht weiter darum. Fünf weitere Jahre schlief der Ford in South Lyon (Michigan), ehe Bob eines Tages überhaupt den niedrigen Kilometerstand bemerkte. Gerade mal 56.000 Kilometer war das Auto bis dahin gefahren. Da war also noch Potential. Mal sehen, was sich daraus machen lässt, dachte Bob und krempelte die Ärmel hoch.

Er wollte etwas Einzigartiges schaffen. Und schaffte das innerhalb von nur drei Monaten. Er verschweißte die hinteren Türen, entfernte das Dach und den Rost. Eine Arbeit, die sich gelohnt hat! „Das Auto läuft gut, ich würde überall damit hinfahren“, sagt Bob, der natürlich auch Mitglied in einem Ford-Sammlerclub ist, der Crown Victoria Association.

Coca-Cola Cabrio - Lenkrad

EIN TRAUM in Rot-Weiß: Der Zündschlüssel steckt links.

Coca-Cola Cabrio - Tacho

VOLLGAS zwecklos: Geschwindigkeit spielt in Bobs Spezialanfertigung keine Rolle ...

Coca-Cola Cabrio – Getränkekühler

... dafür aber die Special Features! Was darf’s sein?

Coca-Cola Cabrio – Softeis-Spender

... Coke oder Eiskrem?

Coca-Cola Cabrio – Bob und Lorraine

BABY, you can drive your car: Bob Haas und seine Frau Lorraine

Coca-Cola Cabrio – vor der World of Coca-Cola

HOME IS, where the heart is: Der Ford Fairlane vor der World of Coca-Cola in Atlanta

Außerdem füllte er den Wagen mit Coke-Sammlerstücken. „Ich wollte, dass die Menschen sie sehen können“, sagt Haas. Er liebt es, bei lokalen Auto-Shows vorzufahren und aus dem Auto heraus Softeis mit Schokosirup zu verteilen. Bei Bob herrscht eine „Open Door-Policy“: Er lädt jeden dazu ein, einzusteigen und auf der Rückbank ein Foto mit der stylishen Schaufensterpuppe zu schießen. Auch Bobs Frau Lorraine, mit der er seit 52 Jahren verheiratet ist, liebt die Fahrten mit dem Coca-Cola Ford Fairlane. Bob ist nun auch nicht mehr nur ein Ford-Sammler. „Heute bin ich auf jeden Fall auch ein Coca-Cola Sammler“, sagt er.