„Klar, da machen wir mit!“ 

Offenbach im Finale von Mission Olympic. 

Die Spannung löste sich mit dem Startschuss. Nach einem Jahr der Vorbereitung konnten die Menschen in Offenbach endlich zeigen, wie sportlich die Stadt am Main ist. Allein die Zahlen beeindrucken, knapp jeder vierte Einwohner ist in einem Sportverein organisiert. Eine ideale Bühne für Mission Olympic also, denn Menschen nachhaltig für einen aktiven Lebensstil zu begeistern ist ein erklärtes Ziel dieses bundesweiten Wettbewerbs. Offenbach nimmt in der Kategorie der großen Städte teil und nutzt die Herausforderungen der sozialen Strukturen als Vorteil im Wettbewerb.

Das Motto: 155 Nationen, eine Stadt, ein Ziel! 

Offenbach ist bunt und stolz darauf. Eine achtzig Meter lange Fahne mit fast allen erdenklichen Flaggen dieser Welt schmückt am Finaltag das Rathaus das Stadt. Selbstgenäht von den Menschen der Stadt. Die Wurzeln sind verschieden, aber der Wille zum Miteinander eint die Bewohner. Die Rolle des Sports könne dabei gar nicht hoch genug bewertet werden, betont Bürgermeister Peter Schneider. Ob Offenbach am Main den Titel holt, entscheidet sich im November. Dass die täglichen Herausforderungen immer wieder angenommen und gemeistert werden, haben die Menschen in Offenbach längst eindrucksvoll und titelträchtig bewiesen.


„Es fängt bei den Kleinen an“ 

In Bocholt wird Breitensport groß geschrieben 

Strömender Regen in Bocholt - und alle waren da. Das Wetter hätte besser sein können an diesem Final-Wochenende, aber dass eine Sportveranstaltung ins Wasser fällt, das gibt es in Bocholt nicht. Die Stadt ist sportbegeistert, sechzig Vereine verschiedenster Disziplinen gibt es - egal ob Kampf- oder Segelsport, Fuß- oder Beachball, Bocholt bewegt sich. An diesem Finalwochenende sogar rund um die Uhr.

Alle sind aktiv - alle gehören dazu

Fast 40 Prozent der Menschen in Bocholt sind in einem Sportverein organisiert. Aktiv im Leben - die Stadt scheint das Ziel von Mission Olympic regelrecht verinnerlicht zu haben.

Ganz wichtig ist den Menschen und den Verantwortlichen der Stadt, dass alle mitmachen können. Grenzen sollen abgebaut, Vertrauen geschafft werden. Am besten schon im Kindesalter betont der Bürgermeister. Eine bessere Möglichkeit als Sport gibt es eigentlich nicht. Und das hat Bocholt an diesem verregneten Wochenende im September mehr als eindrucksvoll bewiesen.


Nachtrag am 2. Dezember 2013: Jetzt stehen die Gewinner fest und wir gratulieren Bocholt zum 1. Platz!