Der 15-jährige Torben und sein Vater Martin spielen im neuen TV-Spot von Lift Apfel-Schorle die Hauptrollen. Sie wurden für den Spot am Strand von Warnemünde beim gemeinsamen Drachensteigen gefilmt. Für die beiden war das ein Kinderspiel: Kiten ist ein fester Bestandteil ihrer regelmäßigen Urlaube auf der Insel Borkum. 


Unter dem Motto „Lust auf Leben. Durst auf Lift.“ ist der Spot am 13. Mai in Fernsehen und Kino gestartet. Darin steht zwar der aktive Lebensstil im Vordergrund, aber es geht um viel mehr. Der Film zeigt Menschen mit und ohne Behinderung, die ihr Leben gemeinsam gestalten und so in vollen Zügen genießen. Der Spot wurde in enger Zusammenarbeit mit Special Olympics Deutschland gedreht, der Sportbewegung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Journey hat sich mit Vater und Sohn über die Bedeutung von Sport unterhalten:
Hallo Torben, wie war der Dreh für den Lift-Spot?
Das war klasse. Papa und ich waren die Stars.
Was haben denn Deine Freunde dazu gesagt, hast Du in der Schule davon erzählt?
Ich hab das meiner Lehrerin in der Schule erzählt, die fand das toll. Meine Freunde auch.
Martin, in dem Film geht es sehr sportlich zu, Ihr tobt am Strand und habt einfach Freude. Wie wichtig ist Aktivität in eurem Leben und wieso habt Ihr bei dem Spot mitgemacht?
Torben und ich haben ein sehr inniges Verhältnis und Sport gehört einfach dazu. Neben der körperlichen Fitness geht es aber auch um das Miteinander und das Erlernen von sozialer Kompetenz wie Teamfähigkeit. Den TV-Spot habe ich vor allem Torben zuliebe gemacht.
Wie ist denn die momentane Situation in Deutschland, wenn es um das Miteinander geht?
Man wird immer noch auf besondere Weise angeschaut, da es für viele keine Selbstverständlichkeit ist, Menschen mit Behinderung zu begegnen. Es gibt Berührungsängste. Torben ist aber sehr selbstbewusst. Er geht auf Menschen zu und gibt ihnen erst gar keine Gelegenheit, sich lange Gedanken zu machen. Es ist wichtig, dass mit Behinderung selbstverständlich umgegangen wird.
Der selbstverständlichere Umgang mit Menschen mit Behinderung ist auch ein Ziel des TV-Spots. Außerdem fördert Lift in Zusammenarbeit mit Special Olympics Deutschland sogenannte Unified Laufgruppen. Darin trainieren Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam. Sechs Bundesländer sind in der Startphase dabei.

Martin, was kann der TV-Spot bewirken und was erhoffst Du Dir von Engagements wie den Laufgruppen?
Der Spot ist ein Hingucker und eine andere Art der Werbung. Aber Menschen mit Behinderung sind ein Bestandteil unserer Gesellschaft und deshalb sollten sie auch Teil der Werbung sein. Die Idee mit den Laufgruppen finde ich super. Wenn Menschen mit einem Handicap die Möglichkeit bekommen, bei so einem Training mitzumachen, dann ist das super.
Wie stellt Ihr Euch die Zukunft vor?
Martin: „Ich möchte gerne, dass Torben nach dem Schulabschluss einen Beruf findet, der ihm  Spaß macht. Ich könnte mir vorstellen, dass er in einem Hotel arbeitet.“
Torben scheint allerdings eigene Pläne zu haben, Tanzlehrer wirft er ein, sei sein Traumberuf. Außerdem wünscht er sich Frieden und eine Freundin. Ganz normale Wünsche eines 15-jährigen Jungen.
Nähere Informationen zur Aktion gibt es außerdem auf der Website von LIFT Apfel-Schorle.