Das Coca-Cola Happiness Institut hat eine neue Direktorin!

Cristina Broch steht ab sofort dem Coca-Cola Happiness Institut vor. Wir freuen uns auf ihre Happiness-Impulse – schließlich kommt sie frisch aus Bella Italia zu uns, wo Lebensfreude ja quasi groß geschrieben wird.

1. Sind die Italiener happier als die Deutschen? Und wenn ja – was haben sie, was wir nicht haben?

Nein, da kann ich die Deutschen beruhigen. (lacht) Vielleicht schmeckt der Kaffee in Italien besser oder die Sonne scheint häufiger. Doch laut der aktuellen Happiness-Studie 2015, die das Coca-Cola Happiness Institut durchgeführt hat, sind die Deutschen sogar ziemlich happy. 83 Prozent bezeichnen sich als "lebensfroh".

Cristina Broch, Direktorin Happiness Institut
Bringt italienische Lebensfreude mit: Cristina Broch leitet das Coca-Cola Happiness Institut

Ich selbst habe schweizerische und österreichische Wurzeln und habe mehrere Jahre in Italien gelebt – und man denkt ja immer, je südlicher man kommt, desto gelassener und lebensfroher sind die Menschen. Darum war ich tatsächlich sehr positiv überrascht von den Ergebnissen: Im Vergleich zu unserer Umfrage von 2012 ist die allgemeine Lebensfreude und Zufriedenheit der Deutschen sogar gewachsen! Da freue ich mich gleich noch mehr, jetzt in Berlin zu leben.

2. Was genau macht das Coca-Cola Happiness Institut und was reizt Sie an der Aufgabe als Direktorin?

Coca-Cola steht seit fast 130 Jahren für Lebensfreude. Natürlich habe ich mich bereits bei Coca-Cola in Italien mit dem Thema befasst – als neue Leiterin des Happiness-Instituts steige ich jetzt noch tiefer ein. Das Institut geht 2016 in sein fünftes Jahr. Und wir blicken zurück auf eine spannende Zusammenarbeit mit unserem Expertenbeirat aus Happiness-Forschern, Soziologen und Ökonomen, die aktuelle Forschungsergebnisse zur Lebensfreude für uns "übersetzen". Denn das Coca-Cola Happiness Institut möchte Wissenschaft und Öffentlichkeit zusammenbringen. Wir haben mit vielen Projekten, Kongressen, Festivals und Aktionen die Lebensfreude immer wieder zum Thema gemacht – dass das die Menschen interessiert, zeigt uns das erfreuliche Medienecho.

Darüber hinaus hören wir genau hin: In unseren regelmäßigen Umfragen mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa lassen wir die Menschen erzählen, was sie happy macht und von welchen "Lebensfreudezutaten" sie sich noch mehr wünschen.

3. Und was tun Sie für Ihre persönliche Lebensfreude? Haben Sie da ein Rezept?

Unsere Studien haben immer wieder bestätigt: Besonders lebensfrohe Menschen sind besonders neugierig. Das trifft auch auf mich zu. Ich freue mich immer, Neues kennenzulernen und auszuprobieren – das gibt mir das Gefühl, das Leben voll auszukosten. Darum freue ich mich auf meine neue Aufgabe und darauf, Berlin zu meinem neuen Zuhause zu machen. Und ich bin gespannt, was ich in puncto Lebensfreude von den Deutschen noch lernen kann!