Er ist ein Mutmacher. Von sich selbst behauptet Süleyman Koç: „Heute bin ich ein Vorbild, früher war ich ein Vollidiot.“ 
Die Wandlung von Süleyman Koç liest sich wie ein modernes Märchen: 2011 kam der junge Berliner ins Gefängnis. Mehrere Raubüberfälle auf Spielcasinos wurden Koç zur Last gelegt. Drei Jahre und neun Monate sollte er dafür büßen. Doch schon hinter Gittern begann seine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte (hier das Interview mit Süleyman Koç lesen).
Süleyman Koç beim Training
Trainierte hinter den Mauern der Berliner Jugendstrafanstalt Plötzensee und träumte dabei von seiner Karriere außerhalb: Süleyman Koç, deutsch-türkischer Fußballspieler und Ex-Häftling ist inzwischen mit dem SC Paderborn in die 1. Bundesliga aufgestiegen.
Foto: Gero Breloer für Coca-Cola Deutschland

Die Wende
Süleyman Koç schrieb einen Entschuldigungsbrief – an seinen Fußballtrainer. Bis zu seiner Inhaftierung hatte Koç beim SV Babelsberg 03 gespielt, nun bat er Trainer und Teamkollegen um Verzeihung. Die Antwort seines Trainers: Ich glaube an dich! „Das gab mir neue Hoffnung und ich fing an, in der Gefängniszelle zu trainieren“, erzählt Koç. Mit dem klaren Ziel vor Augen, nach der Haftstrafe zum Fußball zurückzukehren, schaffte er es durch die langen Monate hinter den Mauern. Dank guter Führung durfte er sie 2013 sogar frühzeitig hinter sich lassen.
Das Happy End
Von da an startete Süleyman Koç durch. Auf dem Rasen stand der 24-Jährige wieder für Babelsberg 03 seinen Mann. Wenig später wechselte er zum Zweitligisten SC Paderborn, mit dem er kürzlich sogar den Sensationsaufstieg vom Zweit- zum Erstligisten schaffte. „Der Fußball hat mir ein neues Leben geschenkt“, sagt Koç über seine außergewöhnliche Karriere. „Meine Eltern können wieder stolz auf mich sein.“
Heute engagiert sich der Profifußballer für all jene, die – wie er damals – in einer Sackgasse gelandet sind. Deshalb brachte Süleyman Koç, gemeinsam mit Coca-Cola, den original FIFA WM-Pokal™ in die JSA Plötzensee und überraschte damit die Spieler der Gefängnismannschaft. „Ich konnte selbst kaum glauben, dass ich tatsächlich vor dem Pokal stehe, den schon Pele und Maradona in den Händen gehalten haben“, beschreibt Koç den Moment, als die Trophäe innerhalb der Gefängnismauern enthüllt wurde.

Die Geschichte von Süleyman Koç

Journey im Gespräch mit Süleyman Koç: hier weiterlesen.

Initiative „Anstoß für ein neues Leben“ der DFB-Stiftung Sepp Herberger
Häftlinge und Spieler der Fußball AG in der JSA Plötzensee warten am 31.3.2014 auf den Beginn eines Freundschaftsspiels gegen den SV Babelsberg. Als Unterstützer der Initiative „Anstoß für ein neues Leben“ der DFB-Stiftung Sepp Herberger sorgte Coca-Cola für einen einmaligen Fußballmoment in der JSA und bereitete den inhaftierten Jugendlichen mit der Präsentation des originalen FIFA WM-Pokal™ ein exklusives Fan-Erlebnis. 

„WM, das sind wir alle“
Tausende Kilometer hatte der WM-Pokal auf der weltumspannenden FIFA World Cup™ Trophy Tour bereits zurückgelegt, als er in Deutschland landete. Mit dem Überraschungscoup in der JSA Plötzensee sorgten Süleyman Koç und Coca-Cola, Tour-Sponsor und Unterstützer der Initiative „Anstoß für ein neues Leben" der DFB-Stiftung Sepp Herberger, für ein exklusives Fan-Erlebnis für die inhaftierten Jugendlichen. „WM, das sind wir alle“ lautet schließlich das Motto von Coca-Cola für das weltgrößte Fußballturnier in Brasilien. „Wir haben den Jungs gezeigt: Ihr seid wer!“, so Süleyman Koç. „Und ihr seid Teil der WM!“
 
Where will happiness strike next? 

Coca-Cola präsentierte vor dem Start der FIFA WM 2014™ in Brasilien im Rahmen der Kampagne „WM, das sind wir alle!“ die FIFA World Cup™ Trophy Tour. In 267 Tagen bereist der originale FIFA WM-Pokal™ 90 Länder und legt dabei 149.000 Kilometer zurück. Seht hier, wie der FIFA WM-Pokal™ in anderen Ländern Freude verbreiten.

Brasilien


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