Knetzgau war einmal eine strukturschwache Gemeinde in Unterfranken. Heute werden hier Getränke für die Region und Süddeutschland hergestellt - allein 45 Millionen Kisten im letzten Jahr. Künftig werden es noch mehr. Durch eine neue Produktionslinie stärkt Coca-Cola den Standort im Süden Deutschlands

WER IN KNETZGAU eine Coca-Cola trinkt, erfrischt sich regional. Hier wird die Flasche hergestellt, befüllt und etikettiert. Dank einer Investition in eine brandneue Produktionstechnik seit kurzem auch in einem atemberaubenden Tempo von bis zu 60.000 Flaschen in der Stunde. Getrunken wird die Coke aus Knetzgau nicht nur in der beschaulichen Gemeinde in Unterfranken. Von hier aus werden Franken und Süddeutschland beliefert. So hat jede Coca-Cola, jede Fanta und jede Sprite einen möglichst kurzen Weg.

Wer in Knetzgau eine Coke trinkt, erfrischt sich regional.


Die neue Produktionslinie, in die über 20 Millionen Euro investiert wurden, gehört zu den modernsten und schnellsten in Deutschland. Möglich ist das, weil hier mehrere Produktionsschritte zusammengefasst werden, die normalerweise getrennt ablaufen. Die neue Dreischrittproduktionslinie bestehend aus Flaschenherstellung, Befüllen und Etikettieren durch eine einzige Maschine bedeutet nicht nur, dass mehr Erfrischungsgetränke in kürzerer Zeit hergestellt werden können. Es bedeutet auch, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Zwölf neue Fachkräfte wurden bereits eingestellt, drei weitere Stellen werden noch besetzt. Insgesamt arbeiten rund 400 Menschen am Standort Knetzgau, davon 16 Auszubildende.