Blogs gibt es wie Sand am Meer – zu jedem Thema. Um unseren Journey-Lesern eine Orientierung zu geben, stellen wir jeden Monat einen unserer Lieblingsblogs vor.  Diesen Monat: hypesRus.
Der Name „hypesRus.com“ erinnert stark an eine amerikanischen Konzern, der Spielwaren anbietet. Das passt. „hypesRus.com“ ist das digitale Spielzimmer von Chris Görtz und seinem Team. Mit kindlichem Eifer schreiben und berichten sie über ihre Lieblingsthemen Mode, Technik und Lifestyle.
Chris Görtz ist ein Digital Native der ersten Stunde. In den Neunzigern, als noch keiner richtig wusste, was das ist, studierte er Multimediadesign. Danach arbeitete er u.a. im Digitalteam des Fernsehsenders Viva, machte sich selbständig, baute für andere Firmen Websites und Onlineshops auf und gründete 2008 „hypesRus.com“, das Mutterschiff digitaler Popkultur. Seit dem gingen 22.000 Artikel online. „Der Name „hypesRus“ sagt im Grunde alles aus,“ erzählt Chris. „Wir sind der Blog, wir leben diese Themen. Niemals würden wir über etwas schreiben, was nichts mit uns zu tun hat.“ Und weil das Leben des Teams und auch das Leben der Leser mehrere Facetten hat, gibt es nicht nur „hypesRus.com“, sondern auch noch „beatsRus.com“ , einen reinen Musikblog und „hypekids“, eine Site für junge Eltern, die das Licht der Welt erblickte, als Chris zum zweiten Mal Vater wurde.

Themen für alle

Zusammen ergibt das eine richtige Blog-Familie, in deren Zentrum „hypesRus.com“ steht, das „Baby“ von Chris, wie er es liebevoll nennt. Chris lebt nicht etwa, wie viele Blogger Deutschlands in Berlin oder einer anderen coolen Metropole, sondern in Krefeld, also auf dem Land. Man muss nämlich nicht am Nabel der Welt wohnen um über Lifestyle-Themen zu berichten. Das Team von Chris, seine Freunde mit denen er die Seiten – teilweise seit dem ersten Tag – am Laufen hält, ist über ganz Deutschland verteilt. Die einzelnen Redakteure kümmern sich jeweils um ihre ganz persönlichen Interessen und sind so maßgeblich für den Erfolg mitverantwortlich. „Ohne das Team wär das hier alles nie so erfolgreich geworden.“

Zwischen Berichten und Erleben

Das verbindende Motto der Blogs, das „are us,“ wird in allen Belangen ernst genommen. Chris und sein Team würden nicht über Dinge schreiben, von denen sie nichts verstehen. „Wenn meine Redakteure nicht aktiv laufen würden, dann würden wir uns keine Meinung über Laufschuhe erlauben,“ erklärt Chris. „Berichten würden wir vielleicht trotzdem darüber. Wir haben Expertise in bestimmten Bereichen und die geben wir an die Leser weiter. Natürlich äußern wir auch klar unsere Meinung. Wir sind persönlich engagiert und wir schreiben über Dinge, die uns antreiben.“ Dabei ist den Bloggern aber wichtig, dass nicht ihre Person im Vordergrund steht, sondern der Bericht. „Das ist es vielleicht, was uns von anderen am stärksten unterscheidet. Wir schreiben in erster Linie nicht über uns und zeigen uns nicht ständig vor der Kamera, sondern berichten über Produkte, Events, Musik oder andere spannende Themen. Das ist für mich ein bisschen der Unterschied zwischen Ego-Blogger und berichtendem Blogger.“ Über Neues wird berichtet, nicht über diejenigen, die darüber schreiben. Deshalb nennen Chris und seine Freunde „hypesRus.com“ und die Tochterseiten auch Blog-Magazin.

Leser aus drei Generationen

Und wer liest die Blog-Magazine? Alle. So vielschichtig wie die Themen ist die Leserschaft der Blogs. Die jüngsten Leser tauchen mit 15 Jahren auf, die ältesten haben die 50 hinter sich. „hypesRus.com“ und „beatsRus.com“ werden vor allem von Männern gelesen, hypekids.net hat seine Fans in erster Linie unter jungen Müttern. „Unsere Zielgruppe ist weniger spitz als bei anderen Seiten, weil wir mehr Themen bedienen. Wir bringen auch mal einen Artikel über eine Restauranteröffnung. Aber wir sind in dem Bereich nicht so spezialisiert wie Food-Blogger. Dafür finden unsere Leser auf der gleichen Seite einen neuen Sneaker und das neueste Video von Eminem.“ Lifestyle eben. Popkultur für alle. Und wie geht es weiter? „Wir entwickeln uns und wachsen ständig weiter. Außerdem habe ich noch ein paar neue Ideen, bei denen es darum geht, Blogs besser zu vernetzen und Lesern eine Orientierung zu bieten.“ „Awesome German Blogs“  und „Blogger´s Finest“  heißen zwei neue Projekte, mit denen Chris Görtz sich intensiv beschäftigt. Zu den vorhandenen kommen also stetig neue Standbeine hinzu. So ist das bei den Digital Natives, sie entwickeln sich mit dem Netz immer weiter.