Standup-Paddler siehst du mittlerweile an jeder Ecke? Wie wäre es mit diesen neuen Wassersport-Trends? Spaß und Action garantiert!

SUP-Polo – Coca-Cola Journey

1. SUP-Polo

Ein Surfbrett, ein Paddel, ein Ball – und schon kann der Spaß beginnen. SUP-Polo: Das ist Stand Up Paddling – mit einem zusätzlichen Kick. Die Spieler stehen auf ihren aufblasbaren Surfbrettern, der Kampf um den Ball wird mit Paddeln ausgetragen. Es gilt, den Ball zum Mitspieler zu passen oder gleich ins Tor zu befördern. Den Ball zu berühren, ist verboten. Wer ins Wasser fällt, hat Pech gehabt und sollte so  schnell wie möglich wieder zurück aufs Brett. Leichter gesagt als getan.

Benjamin Karsch
BENJAMIN KARSCH

Interessierte sollten zunächst das Stand Up Paddling einüben. Die Grundlagen sind schnell erlernt. Das Wichtigste dabei ist die Balance. Wer sich sicher auf dem Brett fühlt, kann den Ball dazunehmen. Im Wettkampfmodus spielen zwei Teams á drei Spieler gegeneinander. Am Beckenrand stehen jeweils zwei Tore (drei Meter lang, knapp einen Meter hoch). In zwei Mal zehn Minuten gilt es, so viele Tore wie möglich zu erzielen – ausschließlich mit dem Paddel. SUP-Polo macht nicht nur Spaß. Der Sport ist ideal, um Muskeln aufzubauen und in Kondition zu bleiben. „Eine perfekte Mischung aus Fitness, Spaß und Body-Workout“, sagt Benjamin Karsch vom Wassersportcenter Berlin. Er bietet Kurse im SUP-Polo an.

Beachwasserball – Coca-Cola Journey

2. Beachwasserball

Die einfachere Wassersportvariante ist sicher Waterpolo. Dahinter steckt nichts anderes als Wasserball, es hört sich aber cooler an! Wasserball ist seit 1900 (!) olympisch und gilt als älteste olympische Mannschaftssportart. In abgewandelter Form wird seit Jahren eine etwas einfachere Variante angeboten: Beachwasserball. Gespielt wird vor allem in Seen, am Strand, aber auch in Frei- oder Hallenbädern. Im  Gegensatz zum klassischen Wasserball sind hier Spielfeld, Tore und Ball kleiner, die Regeln vereinfacht. Darum eignet es sich vor allem für Anfänger. Beim Beachwasserball spielen die beiden Teams (drei Feldspieler plus Torwart) auch nicht auf Zeit, sondern nach Sätzen. Ein Satz geht mit dem sechsten erzielten Tor zu Ende. Beachwasserball ist nicht nur für die Spieler ein großer Spaß, sondern auch für die Zuschauer. Durch die schnellen Spielzüge schauen sich vor allem Urlauber am Strand gerne Spiele oder Turniere an.

Wakeboarden – Coca-Cola Journey

3. Wakeboarden

Lässige Typen, verwegene Sprünge: Wakeboarden gehört zu den Königstrendsportarten auf dem Wasser. Aber auch hier gilt: Gut Ding will Weile haben! Anfänger sollten sich zunächst beim Wasserski versuchen. Wer sich sicher fühlt und die richtige Körperspannung hat, kann aufs Board umsteigen. Auch hier werden die Beginner öfter im Wasser landen, sollten sich aber nicht entmutigen lassen. Denn wer dabei bleibt, den belohnt das Wakeboarden mit jeder Menge Action, Spaß und Coolness. Wir haben uns auf einer Wakeboard-Anlage bei Berlin umgeschaut und mit einem echten Profi gesprochen.