Wer Frauen hilft, hilft der Welt. Darüber sind sich die hochrangigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der G7-Konferenz zum Thema „Frauen in Entwicklungsländern“ einig. Gefragt sind nachhaltige Investitionen in die Zukunft. Bianca Bourbon, Geschäftsführerin von Coca-Cola Deutschland, Dänemark, Finnland und Island stellte bei der Konferenz in Berlin das Coca-Cola Projekt 5by20 vor, das bereits 865.000 Frauen weltweit unterstützt.
Zahlen spielten eine große Rolle bei der G7-Konferenz zum Thema „Economic Empowerment of Women – Unlock the Potential“ am 9. und 10. November 2015 in Berlin. Die Frauen und die wenigen Männer, die bei der G7-Konferenz zusammen kamen, waren keine Romantikerinnen und keine Charity-Ladies. Es waren Ministerinnen und Minister, Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Bankerinnen, Banker und UN-Abgeordnete. Sie alle können rechnen. Und sie rechnen damit, dass eine gezielte wirtschaftliche Stärkung von Frauen auf der ganzen Welt allen hilft: Frauen, Männern, Familien, der Wirtschaft des Landes und nicht zuletzt den Unternehmen vor Ort.

Frauenförderung als Investition in die Zukunft

Bianca Bourbon stellte bei auf dem G7-Podium 5by20 vor, Coca-Colas Initiative, die Frauen auf dem Weg in ein professionelles Unternehmertum unterstützt. 5by20 ist kein Programm, mit dem Coca-Cola bedürftigen Frauen kurzfristig unter die Arme greift. Es ist eine Investition in die Zukunft und ein Initiative, die nachhaltig die Situation von Frauen auf der ganzen Welt verbessern soll. Frauen investieren 90 Prozent ihres Einkommens in das Wohlergehen ihrer Familien und Gemeinden. Bislang verdienen sie aber nur 10 Prozent des weitweiten Einkommens, obwohl sie 60 Prozent der Arbeit leisten. Fünf Millionen Frauen, so das Ziel von 5by20, sollen es bis zum Jahr 2020 werden, die Coca-Cola auf ihrem Weg unterstützt.

Frauen in Schlüsselpositionen

Unterstützung kann viele Gesichter haben. 5by20 setzt auf Ausbildung und Vernetzung. Die 865.000 Frauen, die mittlerweile Teil des Programms sind, arbeiten entlang der Wertschöpfungskette von Coca-Cola. Manche betreiben Shops und Supermärkte, in denen Erfrischungsgetränke verkauft werden, andere arbeiten in der Landwirtschaft und produzieren Zucker, Obst, Kaffee und Tee. Wieder andere betreiben ein Kunsthandwerk, bei dem Getränke-Verpackungen eine Rolle spielen. Sie alle bauen ihr kleines, manchmal auch mittelständisches Unternehmen auf und werden dabei gezielt unterstützt.

Nachhaltigkeit für alle

5by20 ist eine Investition in die Zukunft der Frauen, es ist aber auch eine Investition in die Zukunft von Coca-Cola. Ein Unternehmen kann wachsen, wenn es den Menschen gut geht. Viele der im Rahmen der Initiative geförderten Frauen sind sehr erfolgreich. Sie ernähren ihre Familien, sie investieren in die Bildung ihrer Kinder und sie ermöglichen es wiederum anderen Frauen ihren Weg in die Arbeitswelt zu finden. Indem sie Nachbarinnen, Freundinnen und Bekannte einstellen oder schulen – aber auch indem sie vorleben, was in vielen Drittweltländern eben keine Selbstverständlichkeit ist: dass Frauen arbeiten und selbstbestimmt ein Unternehmen leiten.

Eine Frage der Umstände

Dass der Zugang zu Bildung und eine selbstbestimmte Karriereplanung keine Selbstverständlichkeiten sind, das weiß Bianca Bourbon aus eigener Erfahrung. Geboren wurde die Coca-Cola Geschäftsführerin in Rumänien. Wäre der eiserne Vorhang nicht gefallen, wäre ihr Weg anders verlaufen. Wie abhängig die eigene Geschichte von den politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten sein kann, ist Bianca Bourbon bewusst. Hier findest du einige Erfolgsgeschichten von 5by20. Geschichten, die unter anderen Umständen und ohne Unterstützung vielleicht nicht stattgefunden hätten.