• Valentinstag, Namenstag, Geburtstag, Einfach-So-Tag: einen guten Anlass gibt es immer, für den Liebsten oder die Liebste ein paar Blumen in der Lieblingsfarbe zu besorgen.
  • Aber: Blumen sind nicht gleich Blumen. Längst nicht jede schöne Blüte übermittelt eine Liebesbotschaft. 
  • Hier sind die wichtigsten Tipps rund um die geheimen Botschaften der Blumen. Damit das Blumenverschenken ohne Missverständnisse klappt

Blumen verschenken: verliebt

Das Herz schlägt wild und der oder die Angebetete ahnt es schon? Das ist der richtige Moment für Rosen. Wer zarte Gefühle zum Ausdruck bringen möchte wählt die Pastellvariante, also Rosa. Wer schon ein bisschen weiter ist und die große Liebe ausdrücken möchte, darf zu einem tiefen Rot greifen. Eine klassische Blume für frisch Verliebte ist auch das Vergissmeinnicht. Es symbolisiert Liebe und Treue. 

Valentinstag – Vergissmeinnicht

SICHERE WAHL: Vergissmeinnicht stehen für Treue


Besser nicht: Die große rote Amaryllis macht enorm was her. Aber sie bedeutet: „Ich finde dich interessant. Mehr nicht.“ Für eine Liebesgeschichte, die gerade ihren Anfang nehmen möchte, ein schwieriges Signal. 

Valentinstag – rote Nelken

POLITISCH oder nicht? Die rote Nelke war früher Erkennungszeichen der Arbeiterbewegung


Blumen verschenken: verlobt  

Wenn es ernst wird, ist es an der Zeit für die weiße Rose. Sie steht für Unschuld und Treue und darf in keinem Brautstrauß fehlen. In der Phase der großen Versprechen kommt auch die Nelke zum Zug. Die rote Nelke war zwar einmal Erkennungszeichen der Arbeiterbewegung, sie muss aber nicht politisch gedeutet werden. Heute steht sie vor allem für starke Leidenschaft, weiße Nelken beschwören ewige Treue.

Valentinstag – weiße Narzissen

NARZISTISCH: Weiße Narzissen


Besser nicht: Veilchen stehen für Bescheidenheit und die Bitte um Geduld. Das kann leicht falsch verstanden werden. Auch nicht frei von Missverständnissen ist die Narzisse. Sie kann auf Lebendigkeit und Fruchtbarkeit anspielen, wird aber auch mit Eitelkeit und Egoismus in Verbindung gebracht.

Blumen verschenken: verheiratet

Ein riesiger Strauß roter Rosen geht unter Liebenden natürlich immer. Aber auch ein Strauß Tulpen drückt alles aus, was in einer Partnerschaft immer mal wieder gesagt werden sollte: Rote Tulpen stehen für die leidenschaftliche Liebe – je dunkler, desto tiefer das Gefühl. Weiße Tulpen stehen für die Treue, gelbe für den Sonnenschein, rosa Tulpen erinnern an die zarte Liebe und Orange im Strauß drückt Faszination aus. 

Valentinstag – Margeriten

PRÜFSTAND für die Liebe: Margeriten 


Besser nicht: Margeriten müssen seit jeher als Liebesorakel herhalten. Sie werden vor allem nach den geheimen Gefühlen des Gegenübers befragt. Bei heimlich Angebeteten ist das kein Problem. Bei festen Paaren steht die Liebe auf dem Prüfstand wenn die Margerite ins Spiel kommt. Chrysanthemen können auch Liebe ausdrücken. Prominenter ist ihre Eigenschaft als Todesbote. Deshalb spielt sie auf Grabgestecken meist die Hauptrolle. Für später aufheben.

Valentinstag – Gerbera
Unter Freunden: Gerbera signalisieren Verbundenheit ohne romantische Gefühle

Blumen verschenken: unter Freunden

Auch Freunde und Familienmitglieder haben hier und da einen Blumengruß verdient. Damit der beste Kumpel die kleine Aufmerksamkeit nicht falsch interpretiert, sollten rote Rosen und ähnlich Offensichtliches nicht zum Einsatz kommen. Besser macht sich die Gerbera in allen Farben. Sie bedeutet einfach: „Schön, dass es dich gibt“. Darüber freut sich auch die Oma. Mit der Sonnenblume geht für jeden Beschenkten eine Sonne auf. Auch sie sagt klar heraus, dass es um Freundschaft, Zuneigung und menschliche Wärme geht. Besonders treue Freunde achten auf Efeu im Strauß. Allerdings bedeutet Efeu auch „Treue bis über den Tod hinaus“. Orchideen verschenkt man, wenn Schönheit oder Cleverness des Gegenübers einen fasziniert – ganz ohne Hintergedanken.

Valentinstag - Disteln

GUTE WAHL zum Schlussmachen: Disteln


Besser nicht: Weiße Lilien stehen für Reinheit und Jungfräulichkeit. Manchmal auch für die große Liebe. Das könnte ein Fettnapf sein. Auch von gelben Rosen sollte der Amateur unter den Blumenschenkern lieber die Finger lassen: Sie habe nicht nur Dornen, sie stehen für Neid, Eifersucht und Untreue. Das hat unter Freunden nichts zu suchen. Auch mit Disteln kann ein Blumengruß fast nur schiefgehen. Sie stehen für Sorge, Sünde, Unabhängigkeit und Abwehr. All das kann durch die Blume gesagt werden.

Was auch immer aus dem Einwickelpapier herkommt – die richtige Antwort lautet in jedem Fall, mit den zeitlosen Worten von Udo Jürgens: „Vielen Dank für die Blumen!“

Blumen verschenken? Oder eine Coke mit dem Lieblingsnamen drauf!

Und wer am Valentinstag mal etwas ganz anderes als Blumen verschenken möchte, wird bei Coca-Cola unter www.meineCoke.de fündig. Hier lassen sich die Etiketten der Glaskonturflasche personalisieren, so dass Schatzi, Hase oder Honeybunny in diesem Jahr einen ganz besonderen Liebesbeweis erhält. 

Mehr über die Sprache der Blumen und ihre Geschichte findest du hier.