Wow! Die federleichten Funk-Beats wehen wie eine warme Brise aus den Lautsprechern. Fühlt sich an, als würden wir mit dem Cabrio von Santa Monica nach Malibu cruisen. Sehr breite Reifen. Ja, das ist Stevie Wonder, der da singt. Und ja: Das ist das neue Album von Snoop Dogg. Wir hören es in diesem Frühling aus vielen Lautsprechern.
SNOOP DOGG hat sich wieder einmal mit „Mr. Happy“ zusammengetan: Pharell Williams, dem derzeitigen Inhaber der globalen Geheimformel für Gute-Laune-Hits. Die beiden schrauben schon seit mehr als zehn Jahren gemeinsam an Songs und Sounds.
Pharrell und Snoop, so heißt es, fragten sich: Wo ist der Vibe in der heutigen Musik? Warum klingt alles so angestrengt, kalkuliert und kalt? Warum gibt es gibt es so wenig Musik, die uns wirklich anmacht? „Bush“ ist ein wunderbarer Gegenentwurf. Und er hat uns inspiriert: Wir kennen so viel Musik, die uns berührt, erheitert, das Leben schöner macht. Wir wollen sie mit Euch teilen.
Hier, von uns für Euch: Die Playlist der Journey-Redaktion für den Frühling. Einfach klicken und genießen!
Den Anfang machen natürlich Mr. Dogg und Mr. Williams.


1. Snoop Dogg: „California Roll feat. Stevie Wonder“
„70 Prozent Gesang, 30 Prozent Gesang“ – so hat Snoop Dogg die Rezeptur des Albums beschrieben. Hier fließen die Rhymes wie Coke auf Eis.
2. Max Richter: „Recomposed by Max Richter: Vivaldi, The Four Seasons: Spring 1“
Die vier Jahreszeiten von Vivaldi allein wären schon tagesfüllend. Doch in der Version des in London lebenden Komponisten Max Richter erwachen sie zu neuer, ungeahnt frischer Blüte.
3. Singers Unlimited: „Spring is here“
Fünf Stimmen aus Chicago fragen: „Why Doesn’t My heart Go Dancing?“ Die Antwort: das schmelzendste Schubidubiduh der 70er Jahre. 
4. Rammstein: „Frühling in Paris“
Rammstein auf einer seltsam romantischen Schwinge. Sie singen „Je ne regrette rien“. Wirklich.
5. Nylon: „Frühling in der Schönhauser“
Das Original von Barbara Thalheim entstand 1971 und der Text klingt, als hätte man damals überall frei herumspazieren können. Heute kann man es wirklich. Nylon haben daraus eine zeitgemäße Liebeserklärung an den Berliner Frühling gemacht.
6. Paul Kalkbrenner: „Frühling“
Ein sehr früher Kalkbrenner von 2001, der schon alles hat, was den späteren DJ-Großmeister ausmacht, vor allem den stoischen Willen zum Beat. Perfekt zum Joggen.
7. Jesus Jackson: "Running on Sunshine"
„And there ain't no clouds in my sky!“ Liebe, Leidenschaft, Sonnenschein - dieser Song macht einfach gute Laune.
8. Anni B Sweet: „Take on Me“
Eine zarte Stimme, eine entspannte Gitarre: Diese Coverversion des Hits von A-ha klingt, als würde man sich in eine bunte Frühlingswiese legen und dem Wolken beim Vorüberziehen zusehen.
9. Peter Sarstedt: „Where do you go to my lovely“
Ein alter Song über Freundschaft und die Frage, ob ein glamouröses Leben wirklich glücklich macht. Nachdenklich und doch sanft wie eine Frühlingsbrise.
10. Roy Ayers: „Everybody Loves The Sunshine“
Der Titel sagt alles. Mit Roy Ayers’ Vibraphon kann man schön langsam in der Sonne schmilzen. Dieser Klassiker von 1976 wurde besonders von Hip-Hoppern oft gesampelt. Es gibt unzählige Cover-Versionen, besonders schön:
11. Seu Jorge: „Everybody Loves The Sunshine“
Seu Jorge sieht nicht nur irre gut aus, seine Stimme lässt auch die Sonne aufgehen.
12. Sergio Mendes & Brasil 66: „Ye-Me-Le“
Ebenfalls aus Rio: der Großmeister der leichten Muse in Bestform. Klingt gut am Zuckerhut, aber auch im Auto bei offenen Fenstern.
13. Herbie Hancock: „Sun Touch“
Nach einem warmen Tag, bei Abendsonne auf dem Balkon: Herbie Hancock reicht einen lässigen Jazz-Funk-Cocktail.
14: Tedecschi Trucks Band: „Midnight In Harlem“
Bei Derek Trucks’ Gitarren-Intro fühlt man sich wie eine Rhododendronblüte, die in der Sonne aufgeht.
15. Alle Farben: „She Moves“
Debütsingle des DJs Frans Zimmer aus Berlin-Kreuzberg. Berlin und elektronische Musik – das macht einfach gute Laune.
16. Dog is Dead: Glockenspiel Song"
In der TV-Serie „Skins“ singt die Band ihren Glockenspiel Song am Ende der fünften Staffel. Und die Jugend-Clique singt voller Inbrunst mit: „We are a mess. We are failures. And we love it!“
17. Martina McBride: (I never promised you a) Rose Garden"
Eines der bekanntesten Country-Lieder aller Zeiten. Die berühmteste Version stammt von Lynn Anderson aus dem Jahr 1970. Im Jahr 2005 coverte Martina McBride den Song.
18. The Paper Kites: Bloom (Bonus Track)“
Down Under in Melbourne/Australien, ist jetzt Herbst. Aber die zauberhaften Melodien der Paper Kites klingen wie ewiger Frühling.
19. Red Hot Chili Peppers: „Road Trippin’“
Laut aufdrehen und losfahren. Geht im Frühling. Geht auch sonst wenn die Sonne scheint.  
20. Renaud: „Mistral gagnant“
Es geht um Karamellbonbons. Der Erzähler und ein Kind sitzen auf einer Bank, sie sehen den Leuten nach, ärgern Tauben, erzählen sich was, lachen, reden über Süßigkeiten. Der Song hat eine der schönsten Klavierbegleitungen überhaupt.
21. Les Negresses Vertes: „Voilá l’été“
Den Frühling gibt es im Grunde gar nicht. Kaum kommt die Sonne raus, wird es Sommer. Dann passt dieser gute alte Partysong. 
22. Giorgio Moroder: „74 Is The New 24“
Er kann es immer noch! Giorgio Moroder hat diesen Song im Alter von 74 Jahren aufgenommen und er fühlt sich …  genau: wie 24!
23. Daft Punk: „Get Lucky“
Hier schließt sich der Kreis: Daft Punk haben Giorgio Moroder auf ihrem Album „Random Access Memories“ ein amtliches Denkmal gesetzt – und ein ordentliches Comeback beschert. Zu den vielen Händen, die an dem Album beteiligt waren, zählen auch die von Pharell Williams, der hier einfach großartig singt.
24. Snoop Dogg feat. Willie Nelson: Superman"
Eine Perle zum Schluss: Auf seinem Album „Doggumentary“ hat Snoop Dogg mit Gott und der Welt zusammengespielt. Dort findet sich auch diese hübsche kleine Jam mit der Country-Legende Willie Nelson.