Er hat einen Yale-Abschluss in Mathematik – und ist einer der größten Stars bei Youtube. 600 Millionen mal wurden die Musikvideos von Kurt Hugo Schneider bislang auf Youtube angeklickt. Jetzt überrascht der 25-jährige aus Philadelphia uns wieder mit seinen einzigartigen Sounds: einer kreativen Coverversion des Songs „Safe and Sound“ von Capital Cities. Mit dabei sind diesmal die Sänger Zendaya, Max Schneider und Kina Grannis. Und: das Coke-aphone.
Für das neueste Video nutzt Kurt Hugo nicht nur das Coke-aphone. Auch Coca-Cola Gläser, Flaschen und Dosen kommen wieder zum Einsatz. Musik ohne „normale“ Instrumente? Für Kurt Hugo Schneider nicht wirklich. „Ich habe es immer geliebt, Musik mit kleinen Dingen zu machen, die ich in meinem Apartment finde – von Löffeln bis zu Handys. Ich fühle mich dann wieder wie ein Kind. Als ich klein war, habe ich immer Dinge gebastelt und gebaut. Ich wollte Geräusche mit Dingen machen, von denen niemand dachte, dass sie gut klingen könnten. Ich habe meine Mutter verrückt gemacht! .“

Keine Langweile!

Der YouTube-Star sucht für seine Videos grundsätzlich Songs aus, die ihm gefallen. „Ich mag Songs, die Spaß machen und im Kopf hängenbleiben. Ich genieße es meist, sie wieder und wieder im Radio zu hören, ohne dass sie mich langweilen“, sagt Kurt Hugo. „Irgendwann denke ich:  Damit kann ich etwas machen. Das ist mit „Safe and Sound“ passiert.“

Musiker oder Videokünstler?

Schon 2008 hat Kurt Hugo Schneider gemeinsam mit Sam Tsui sein erstes Video bei YouTube eingestellt. Er versteht sich zuerst als Musiker, aber... „Die Videoarbeit ist ebenso sehr ein Teil von dem, was ich mache. Am Anfang war viel von der Musik auf YouTube sehr einfach – visuell betrachtet. Jemand spielt mit einer Gitarre in einem Schlafzimmer, solche Sachen. Ich wollte die visuelle Seite verstärken, weil ich fand, dass sie genauso wichtig war wie die Musik.“ 

Neue Wege

Den großen Erfolg seiner Videos im Rahmen der digitalen Kampagne „AHH Effect“ erklärt sich Kurt Hugo damit, dass die Menschen Dinge sehen wollen, die sie so noch nie gesehen haben. „Uns dabei zuzusehen, wie wir Musik mit Coke Flaschen und Dosen machen, ist für viele wirklich interessant. Wenn Menschen an einen traditionellen Werbespot denken, denken sie vielleicht an jemanden, der einfach da sitzt und eine Coke trinkt – und das ist nicht sehr spannend“, sagt er, „Manche Leute haben sogar versucht, sie mit ihren Freunden nachzumachen. Das finde ich wirklich cool, weil es echt nicht einfach ist...“