Mach dir und deinen Liebsten Freude auf! Mit diesem Claim rückte Coca-Cola 2013 mit seiner Kampagne „Trinke `ne Coke mit“ das Thema Freundschaft in den Mittelpunkt und wurde dafür gestern mit dem „Oscar“ der Werbebranche ausgezeichnet: dem GWA Effie. Seit über 30 Jahren wird der Effie vom Gesamtverband der Kommunikationsagenturen für erfolgreiche und nachweislich wirksame Marketing-Kommunikation verliehen. 2014 darf Coca-Cola die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen.
Ein Effie für Coca-Cola
Effie Deutschland für die Coca-Cola Kampagne „Share a Coke“
„Trinke `ne Coke mit“ 

Der Clou an „Trink `ne Coke mit“: Coca-Cola ersetzte seinen legendären Schriftzug auf dem Etikett durch rund 150 verschiedene Vornamen und Kosenamen. Die Coke Flasche oder Dose wurde so zum persönlichen Geschenk für den besten Freund oder Freundin. Über die Internetseite coke.de konnte man sich zudem die Flasche mit dem eigenen Namen oder Spitznamen des Freundes personalisieren und nach Hause schicken lassen. Über facebook ließ sich diese personalisierte Kreation auch als virtuelle Flasche im Netz teilen.
Michael Willeke, Director Integrated Marketing Communications bei Coca-Cola, nahm am gestrigen Abend den Preis bei der GWA Effie Award Gala in Frankfurt am Main entgegen. Wir haben direkt nach der Verleihung mit ihm gesprochen: 
Wie ist es so, den Effie - oder auch „Oscar“ der Werbebranche - zu gewinnen?
Super! Wir freuen uns riesig, dass wir für unsere Kampagne „Trink `ne Coke mit“ aus dem vergangenen Jahr nun den Effie gewonnen haben. Der Effie ist eine tolle Belohnung für eine ebenso tolle Zusammenarbeit, denn für diesen Erfolg haben viele Menschen aus verschiedenen Bereichen eng zusammen gearbeitet. Und: Er zeigt uns, dass es sich lohnt, Risiken einzugehen. Auf das eigene Logo zu verzichten und den Verbraucher zum Star zu machen – das war auch für uns etwas sehr Besonderes. 
Effie Deutschland für die Kampagne „Share a Coke“ – Michael Willeke von Coca-Cola
Michael Willeke

Kann man den Effie eigentlich noch toppen?
Naja, es ist ein bisschen wie im Fußball: Nach der Kampagne ist vor der Kampagne. (lacht) Wir haben viel gelernt, vor allem in Bezug auf die Vernetzung von digitalem mit klassischem Marketing. Das wenden wir nun in weiteren Kampagnen an. Zum Beispiel haben wir zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™ Namensdosen der Nationalspieler rausgebracht. Und aktuell kann jeder bei unserer #Fanta100 Kampagne seine Kreativität ausleben. 
Läuten die immer wichtiger werdenden digitalen Kampagnen das Ende von TV-Spot, Plakatwand & Co. ein?
Nein, ich denke, beide Werbeformen haben ihre Berechtigung und können sich gut ergänzen. Mit TV-Werbung erreichen wir sehr viele Menschen. Über digitale Formate sprechen wir vor allem jüngere Zielgruppen an – und können uns stärker mit ihnen austauschen. Beides ist für uns sehr wichtig. Entscheidend ist, dass unsere Aktionen gut bei den Verbrauchern ankommen – egal über welchen Kanal.