„Share the Sound of an AIDS FREE GENERATION“ heißt die Kampagne von Coca-Cola und (RED), die im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember gestartet ist und der Übertragung von HIV auf Neugeborene den Kampf ansagt. Im November stellt jede Woche ein internationaler Künstler auf iTunes einen eigenen Song für die Kampagne zum Download bereit. Diese Woche ist es Wyclef Jean featuring Avicii mit dem Song “Divine Sorrow”.
Jeden Tag werden 650 Babys mit HIV geboren. Coca-Cola (RED) will mit seiner aktuellen Kampagne „Share the Sound of an AIDS FREE GENERATION“ diese Zahl auf Null bringen – und ruft alle auf, daran mitzuarbeiten!
Unterstützung gibt es auch durch viele internationale Künstler. In den letzten beiden Wochen stellten Queen ihren bisher unveröffentlichten Song „Let Me in Your Heart Again“ und Aloe Blaccs „Together“ der Kampagne zur Verfügung.
Diese Woche könnt ihr den Song „Divine Sorrow“ von Wyclef Jean featuring Avicii auf iTunes downloaden. Und nicht nur das. Über die Crowdfunding-Plattform Omaze könnt ihr Wyclef backstage treffen.


Wir haben mit Wyclef über die Inspiration zu seinem Song, seine Kindheit auf Haiti und seine Arbeit an der Seite von (RED) Mitbegründer Bono gesprochen.
Wyclef, warum arbeitest du mit Coca-Cola und (RED) in diesem Projekt zusammen?
Bono und ich sind Brüder im Geist und haben schon oft zusammen gearbeitet. Teil dieser Kampagne zu sein und die Menschen auf die anhaltende AIDS-Epidemie aufmerksam zu machen, ist großartig. 
Wie genau unterstützst du die Kampagne?
Avicii und ich haben den Song “Divine Sorrow” geschrieben und produziert, und der ist Teil der Kampagne “Share the Sound of an AIDS Free Generation” ist. Ich hoffe, der Song gibt den Leuten Mut und zeigt: Egal, was du heute durchmachst, morgen wirst du es überwunden haben ... genau die richtige Message für diese Kampagne. AIDS kann schon innerhalb unserer Generation ausgelöscht werden. Das ist ganz schön powerful.
Coca-Cola RED Wyclef Jean

Eine Power, die auch in diesem Projekt steckt. Wie ist das, Teil davon zu sein und die neue Generation zu inspirieren, sich dem Kampf gegen AIDS anzuschließen?
Teil dieser großartigen Kampagne mit Leuten wie Queen, Aloe Blacc, und One Republic zu sein, ist das, wofür wir als Künstler leben. Das gibt uns eine Plattform, auf der wir unsere Musik mit unseren Fans teilen und gleichzeitig eine Botschaft an sie senden können. Insbesondere, wenn die Botschaft die Tatsache beinhaltet, dass eine AIDS-freie Generation in Reichweite liegt.
Auch in der Vergangenheit haben sich viele Künstler für soziale Veränderungen eingesetzt. Hast du musikalische Vorbilder oder einen absoluten Lieblingssong?
Es gibt so viele Musik-Ikonen, zu denen ich aufschaue. Einer meiner Lieblingskünstler ist Marvin Gaye. Sein Song “What’s Going On” ist für mich so ein großartiges Lied, weil es zeitlos ist. Manchmal müssen wir einfach nur mal reflektieren und uns selbst beobachten, um zu verstehen, wie wir besser miteinander umgehen können.
  
Wie war die Zusammenarbeit mit Avicii?
Eine wunderbare Erfahrung. Ein Mix aus dem Besten von zwei Generationen. Wenn man das zusammenfügt, dann macht es Abrakadabra – it’s magic, Baby!
Und was sagen deine Fans dazu?
Meine Fans wissen, dass ich es liebe, Sounds zu mischen und das ja während meiner Karriere auch schon immer getan habe. Da ist die Idee, Wyclef Jean mit Avicii zu verbinden eine ganz natürliche Entwicklung. Die Gitarre ist da, die Stimme ist da und - wir haben gerockt.
Außerdem: Dieses Lied für den Kampf gegen HIV / AIDS durch die Arbeit von Coca-Cola (RED) einzusetzen, ist eine unglaubliche Chance.
Eine Chance auch vor allem für die junge Generation. Welche Bedeutung hat es für dich, deine Musik mit ihr zu teilen?
Ich wurde in einem kleinen Dorf auf Haiti geboren. Strom kannte ich nicht, bevor ich zehn Jahre alt war. Ich wuchs in dieser natürlichen Umgebung auf und Musik war für mich wie der Himmel, die Vögel, die Töne der Natur - sehr spirituell. Ein Stück meiner Seele mit meinen Fans zu teilen, ist das beste Gefühl der Welt.
Kannst du uns kurz von deinen Erlebnissen während deines Besuches der (RED)-Klinik in Nairobi in Kenia berichten?
Es war überwältigend, vor Ort die Kraft und Ausdauer der Menschen mit HIV - insbesondere der Frauen - zu sehen. Diese Menschen sind der lebendige Beweis: Die durch (RED) ermöglichten medizinischen Behandlungen bewirken, dass ein Kind ohne HIV zur Welt kommen kann, selbst wenn die Mutter HIV-positiv ist. Das gibt Hoffnung für die nächste Generation!
Hoffnung ist ein gutes Stichwort. Wir können bald auf ein neues Album von dir hoffen, auf dem auch 'Divine Sorrow' zu hören sein wird. Gibt es dazu schon mehr Informationen?
Der Titel des neuen Albums wird „Clefication“ sein. Immer, wenn ich mit der jungen Generation im Studio bin, nennen sie mich „Clefication“. Das bedeutet die menschliche Annäherung an die Musik durch Technologie. Das Album ist für nächsten Sommer geplant.