Drei Minuten – länger braucht man nicht bis zur Rundum-Erfrischung durch eine Coke. So lange brauchen wir auch für unser erfrischendes Interview mit Pierre Littbarski. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler verrät uns unter anderem, was Coca-Cola mit dem Weltmeister-Titel von 1990 zu tun hat... Coca-Cola Journey im Gespräch mit Pierre Littbarski.


Ein Leben als Weltmeister: Auf 'ne Coke mit ...Pierre Littbarski

Für Pierre Littbarski dürfte der 8. Juli 1990 einer der schönsten Tage seines Lebens sein. Dieser Tag markiert den Höhepunkt seiner Karriere: Pierre Littbarski ist Fußball-Weltmeister! Der kleine Mittelfeldflitzer aus Berlin reckt den FIFA WM-Pokal™ in den Nachthimmel von Rom. Fans und Mitspieler haben den heute 54-Jährigen von Anfang an in ihr Herz geschlossen. Denn „Litti“, wie Pierre Littbarski gern genannt wird, ist immer gut gelaunt: "Pierre hatte immer einen Witz drauf. Da konnte kommen, wer wollte, er hat sie alle verarscht", erinnert sich Nationalmannschafts-Kollege Thomas Häßler. Der langjährige Profi des 1. FC Köln ist außerdem für seine unschlagbaren Dribblings bekannt – und für seine O-Beine. 

Aus „Litti“ wird in den 90ern „Litti-san“

Die dürfen in den 90er Jahren auch die Fußballfans in Japan bewundern. Als einer der ersten Bundesligaprofis wechselt Litti 1993 nämlich nach Fernost und lässt dort schließlich seine Spielerkarriere ausklingen. Dem Land bleibt „Litti-san“ („Herr Litti“) treu, Pierre Littbarski wird Trainer und heiratet eine Japanerin. Er macht außerdem Stationen im Iran, in Liechtenstein und Australien. Momentan ist der Spaßvogel Spielerbeobachter beim Bundesligisten VfL Wolfsburg und drückt natürlich in diesen Wochen dem deutschen Team kräftig die Daumen.

Wie tickt der Weltmeister von 1990 privat? Wird er schon immer „Litti“ genannt?
Journey hat nachgefragt: 8 kurze Fragen, 8 knackige Antworten:

Was war Ihr Spitzname in der Schule?
„Pike. Aber das war eigentlich Schwachsinn. Pike heißt ja im Fußball, mit der Spitze zu schießen. Das habe ich aber nie gemacht. „Pike“ ist damals eine Abwandlung von Pierre gewesen. „Litti“ hat mich später erst Toni Schumacher genannt.“

Welches Eis mochte Pierre Littbarski als Kind am Liebsten?
„Caretta“


Welches Essen mögen Sie überhaupt nicht?„Es gibt eine japanische Bohnenart, die heißt Natto. Die riecht sehr streng, das mag ich überhaupt nicht... Und meine Mutter hat mir immer Leber mit Zwiebeln serviert, was absolut  nicht mein Fall ist. Also, mit Innereien können Sie mich auch jagen.“

Welches Geräusch macht Ihr Wecker?
„Das ist ein ganz leises 'Piep Piep', also sehr liebevoll. Ein lauter Klang macht mich morgens ärgerlich.“


Welche Handy-App nutzten Sie am Meisten?
„Google Maps“


Was können Sie im Haushalt am Besten?
„Frühstück machen und Nudelgerichte kochen. Abwaschen kann ich auch ganz gut.“

Was sagen Sie zum Abschied?
„Zu meinen Söhnen sage ich: 'Streng dich an', wenn sie zum Fußball gehen. Ansonsten 'S
ayonara'.

Was war Ihr schönstes Coke-Erlebnis, Pierre Littbarski?
„Ich weiß noch, dass ich mich nach dem WM-Titel 1990 in die Kabine gesetzt habe, als ich fünf Minuten Ruhe hatte. Da habe ich dann eine Coke getrunken."

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