Was Lebensfreude für Coca-Cola bedeutet, wissen wir schon. Ziemlich genau sogar. Schließlich steht Coca-Cola seit 125 Jahren für dieses einzigartige Lebensgefühl. Wir hatten ausreichend Zeit, uns davon anstecken zu lassen. Außerdem haben wir inzwischen das Happiness Institut gegründet, das die klare Mission verfolgt, das Bewusstsein der Menschen zu schärfen, für kleine und große Momente der Lebensfreude, für das Glas, das immer halb voll ist. In der Serie „7 Fragen zur Lebensfreude...“ möchten wir erfahren, was andere Menschen mit diesem Thema verbinden – und fragen deshalb einfach nach. Heute: der Berliner Akrobat, Tänzer und Regisseur Eike von Stuckenbrok (24).
Lest hier ein Portrait über den Ausnahmeathleten und die "Lust an Bewegung".

Eike, worüber haben Sie zuletzt laut gelacht?

Wir haben uns zuletzt Backstage immer wieder irgendwelche Streiche gespielt während der Show. Zum Beispiel haben mir die Kollegen immer wieder eine Riesenpackung Glitter über den Kopf geworfen, kurz bevor ich wieder auf die Bühne musste. Dann klebte dieses Zeug an meinem Kopf und am ganzen Körper. Ich musste eine dramatische Szene spielen und ernst bleiben und dabei flog die ganze Zeit dieser Glitter von mir. Da haben wir uns echt weggeschmissen. So was in der Art haben wir öfter gemacht.
Mal abgesehen von Sonnenschein: Womit kann man Ihnen sicher den Tag retten? Und warum?
Ich habe eigentlich ständig Lust, an irgendetwas zu arbeiten. Wenn mir also jemand irgendeine Mission mitgibt oder ich mit einer Sache abschließen kann, an der ich lange gearbeitet habe, ist der Tag gerettet.
Was ist Ihre schönste Kindheitserinnerung? Oder ein Ritual, an das Sie sich gern erinnern?
Ich habe in Brandenburg auf dem Land gewohnt und mein Schulweg war ziemlich geil. Ich bin immer 25 bis 30 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren, weil mich der volle Bus genervt hat. 20 Minuten in einem vollbepackten Bus in die Stadt fahren – da bin ich lieber mit dem Rad gefahren. 
Worin besteht für Sie der Unterschied zwischen glücklich und gut gelaunt? 
Ich kann zwei, drei Stunden gut gelaunt sein. Glücklich ist eher ein längerfristiger, genereller Zustand. Es gibt Phasen, in denen ich richtig durchhänge und welche, in denen mir alles zufliegt und ich mich richtig wohlfühle in meiner Haut. Dann bin ich glücklich.
Wen halten Sie für den glücklichsten Menschen der Welt? Und was macht diesen Menschen Ihrer Meinung nach so glücklich?
Mein Vater ist ein ziemlich glücklicher Mensch, der immer sein Ding durchzieht. Ihm ist schon viel Mist im Leben passiert, aber er hat alles souverän weggesteckt und sich von nichts stressen lassen. Er ist eigentlich immer gut drauf und in jeder Situation happy, glaube ich.
Was haben Sie zuletzt gelernt, was Sie glücklich gemacht hat? War es schwierig?
Ich weiß gar nicht genau, was das war. Aber ich finde, man kann Situationen provozieren, die einen glücklich machen. Jeder muss halt seinen Spaß im Leben finden. Ich habe zufällig genau das gefunden, was ich gut kann und woran ich arbeite. Und das macht mich immer wieder total happy.
Gibt es Orte, an denen Sie glücklich sind? Vielleicht sogar ungewöhnliche?
Nach der langen Zeit, in der ich in Berlin lebe, habe ich wieder richtig Bock auf die Natur. Ich merke immer, dass es mir einen Tacken besser geht, wenn ich im Wald oder Urlaub bin. Ich bin dann nicht so gestresst und kann besser genießen. Ich war längere Zeit in Mexiko ohne Handyempfang und Internet, das war schon geil. Ich brauche momentan zwar die Stadt, um produktiv zu sein und mit Leuten zu arbeiten. Aber Lust aufs Land habe ich auch.