Zusatzstoffe in Lebensmitteln erfüllen wichtige Aufgaben: Sie regulieren Geschmack, Farbe, Struktur und Haltbarkeit der verarbeiteten Zutaten. So kann über längere Zeit eine gleich bleibende Qualität sichergestellt werden. Zusatzstoffe können sowohl synthetischen als auch natürlichen Ursprungs sein. Woher sie auch stammen: Sie sind streng geprüft und müssen von offiziellen Stellen wie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit ausdrücklich zugelassen sein. 

Was bedeutet die E-Nummer?

Die meisten in der EU zugelassenen Lebensmittel-Zusatzstoffe haben eine E-Nummer, die in allen Ländern der EU einheitlich gilt. Das „E“ steht für „Europa“ und für „essbar“ (engl. = edible). Diese Zusatzstoffe erfüllen alle Bedingungen zum sicheren Einsatz in Lebensmitteln. Natürlich setzt Coca-Cola in seinen Produkten nur zugelassene Zusatzstoffe ein.

Hinter vielen E-Nummern können sich völlig natürliche Zutaten verbergen. Das zeigt folgendes Beispiel sehr anschaulich:

So liest sich der „Zutatenkatalog“ eines Apfels, der pro 100 g etwa 54 kcal hat und mit einem Kohlenhydratgehalt von 11,4 g leicht über dem Energiewert von 100 ml Coca-Cola liegt:

  • Wasser
  • Zucker
  • Äpfelsäure (E 296)
  • Citronensäure (E 330)
  • Vitamine (B1, B2, B6, C, Niacin)
  • Carotine (E 160 a)
  • Kaliumphosphat (E 340)
  • Pektin (E 440)

Übersicht Zusatzstoffe in Coca-Cola Produkten

Neben Süßstoffen setzen wir folgende Zusatzstoffe für die Herstellung unserer Produkte ein:

Farbstoffe verleihen den Getränken ihre typische Farbe. Viele Stoffe, die als Farbstoffe in Lebensmittel verwendet werden, kommen auch von Natur aus in Lebensmitteln vor. In der Regel werden sie aber synthetisch erzeugt.

Natürlicherweise in Lebensmitteln enthalten ist zum Beispiel der Farbstoff B-Carotine (E160a) in Möhren. So ist der in unseren Fanta Produkten eingesetzte Farbstoff Carotine natürlichen Ursprungs.

Coca-Cola ist braun dank des Farbstoffs Ammonsulfit-Zuckerkulör (E 150d), der durch Hitzebehandlung von Zucker hergestellt wird. Die typische Farbe von Coca-Cola entsteht also durch Karamell. Das ist weltweit einer der ältesten Farbstoffe, der in Lebensmitteln und Getränken verwendet wird. 

Karamell kommt jedoch nicht in der Natur vor, sondern entsteht dann, wenn Zucker erhitzt wird. Wir setzen diesen Farbstoff seit 1886 - dem Geburtsjahr von Coca-Cola - ein. 

Die European Food Safety Authority (EFSA) hat zuletzt im März 2011 die Sicherheit der verwendeten Karamell-Farbstoffe bestätigt und befindet sich damit in Übereinstimmung mit zahlreichen anderen internationalen Lebensmittelsicherheitsbehörden.

Konservierungsstoffe: Um Lebensmittel vor Verderb zu schützen und damit ihre Haltbarkeit zu verlängern, werden Konservierungsstoffe eingesetzt. Ein Großteil unserer Produkte kommt ohne die Zugabe von Konservierungsstoffen aus. Konservierungsstoffe sind aktuell unter anderem in unseren Produkten Bonaqa Fruits und Lift Apfel-Schorle enthalten.

Antioxidationsmittel schützen Lebensmittel vor Veränderungen, die unter Einwirkung von Sauerstoff aus der Luft entstehen. Einen angeschnittenen Apfel kann man mit Zitronensaft beträufeln, um sein Braunwerden zu verhindern. Das Antioxidationsmittel L-Ascorbinsäure (Vitamin C) ist unter anderem in unseren Fanta Produkten, in Powerade, NESTEA und The Spirit of GEORGIA enthalten.

Säuerungsmittel bestimmen den Säuregrad eines Getränks. Mit ihnen lassen sich sowohl Geschmack als auch Haltbarkeit beeinflussen. In den meisten Erfrischungsgetränken ist Zitronensäure (E 330) enthalten, so zum Beispiel auch in Sprite. Coca-Cola erhält ihren besonders spritzigen Geschmack durch Phosphorsäure (E338). Phosphor ist ein Stoff, der nicht nur überall in der Natur sondern auch in vielen Lebensmitteln vorkommt, besonders in proteinreichen Lebensmitteln wie Eiern, Molkereiprodukten und Fleisch. Ein durchschnittlicher Erwachsener nimmt circa 1.000 bis 1.500 mg Phosphor pro Tag zu sich. Coca-Cola enthält 17 mg pro 100 ml. 

Säureregulatoren halten den pH-Wert eines Getränkes in engen Grenzen konstant.

Stabilisatoren gewährleisten eine gleichbleibende Produktqualität. Sie verhindern beispielsweise das Absetzen von Fruchtteilchen aus dem Getränk am Flaschenboden. Guakernmehl (E 412) ist ein Stabilisator, den wir zum Beispiel mezzo mix zufügen.