Höchste Qualität und Sicherheit für unsere Konsumenten, Geschäftspartner und Mitarbeiter stehen für Coca-Cola an erster Stelle. Als Anbieter alkoholfreier Getränke ist sich Coca-Cola bewusst, dass die Produktion und Verpackung von Nahrungsmitteln ein besonderes Maß an Verantwortung mit sich bringt. Deshalb gelten bei Coca-Cola in puncto Lebensmittelsicherheit und Qualität strengste Kriterien, die in vielen Bereichen weit über international gültige Standards hinausgehen. Schließlich verlassen sich unsere Konsumenten darauf, dass sie Produkte von Coca-Cola immer und überall in gleich bleibend hoher Qualität genießen können.

Bereits bei der Produktentwicklung spielen die Lebensmittelsicherheit und die Qualitätssicherung daher eine große Rolle. Sämtliche Produktionsschritte – von der Kontrolle der Zutaten sowie der Roh- und Hilfsstoffe über die Aufbereitung von Wasser bis hin zur Verarbeitung der Produkte – sind so ausgelegt, dass sie die Einhaltung aller Qualitäts- und Hygieneanforderungen garantieren. Damit die Qualität unserer Produkte im Herstellungsprozess sichergestellt ist, haben wir verschiedene Kontrollroutinen etabliert. Zum einen werden zur Qualitätssicherung alle Produktionsprozesse in unseren Werken regelmäßig durch externe Experten zertifiziert. 2011 fanden an 24 Standorten insgesamt 117 externe Audits statt, die wir alle bestanden haben. Zum anderen durchlaufen die fertigen Produkte und Verpackungen strenge interne und international abgestimmte Freigabeprozesse. Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG konnte 2011 das weltweit zweitbeste Qualitätsergebnis innerhalb des Coca-Cola Systems erreichen.

Rückmeldungen aus dem Handel und der Gastronomie, die unsere Produktqualität betreffen, nehmen wir für unser Qualitätsmanagement sehr ernst und wir berücksichtigen die Kritik in unseren Entwicklungs- und Herstellungsverfahren. Um auch nach dem Verlassen der Produktionsstätte die Produkt- und Verpackungsqualität regelmäßig zu überprüfen, hat Coca-Cola Deutschland zudem ein Handelsprobenprogramm etabliert. Dabei wird durch Stichproben untersucht, ob und wie sich Lagerung und Transport auf die Qualität unserer Produkte und Packungen auswirken. Wir haben zur Qualitätssicherung zudem ein sehr straffes Monitoring mit Frühwarnindikatoren eingeführt, um auf Anmerkungen und Kritik unserer Konsumenten schnell und adäquat reagieren zu können. Außerdem haben wir für Mitarbeiter, Lieferanten und Partner hohe Sicherheitsstandards festgelegt. Wir achten in unseren Werken auf die Einhaltung strengster Arbeitssicherheits- und Umweltschutzmaßnahmen.

Lebensmittelsicherheit als Bestandteil des Qualitätsmanagements

Bei Coca-Cola in Deutschland sind alle Betriebe nach anerkannten Qualitäts-, Lebensmittelsicherheits-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsstandards zertifiziert. Nachdem bereits 2010 in allen Produktionsbetrieben die Standards DIN EN ISO 22000 und PAS 220 erfolgreich umgesetzt waren, wurde 2011 die Zertifizierung des durch die Global Food Safety Initiative anerkannten Standards FSSC 22000 angestrebt. Acht Betriebe wurden nach FSSC 22000 zertifiziert, der die Standards DIN EN ISO 22000 und PAS 220 vereint, alle anderen Betriebe wurden nach diesen beiden Standards zertifiziert. Unser gesamtes Produktionsvolumen wird in Betrieben hergestellt, die nach anerkannten internationalen Standards für Qualität und Lebensmittelsicherheit geprüft sind.

Entsprechend der Norm DIN EN ISO 22000 (inklusive PAS 220) haben wir eine zentrale, interdisziplinäre Lebensmittelsicherheitsgruppe eingerichtet, die unternehmensweit die Sicherheitsstandards unserer Lebensmittel kontinuierlich überwacht und verbessert. Sie konzentriert sich darauf, Risiken zu erkennen und zu vermeiden und die Mitarbeiter kontinuierlich zur Lebensmittelsicherheit zu schulen. Auch externe Dienstleister, Lieferanten und Besucher werden nach klaren Vorgaben regelmäßig zu Hygiene-, Sicherheits- und Qualitätsstandards in unseren Standorten geschult.

Kontrolle von Zutaten und Produkten

Die meisten unserer Produkte in Fertigpackungen stellen wir schon seit Jahrzehnten ohne Konservierungsstoffe her. Außerdem verzichten wir fast komplett auf Aromen nicht natürlichen Ursprungs. Unser Qualitätsmanagement beinhaltet zudem, dass alle von uns genutzten Zutaten vor ihrer Verwendung nach definierten Vorgaben einer strikten Wareneingangskontrolle unterzogen werden. Die betrieblichen Kontrollen werden durch Stichprobenuntersuchungen in Speziallabors ergänzt. Wir verarbeiten nur Zutaten, die unseren hohen Qualitätsansprüchen genügen.

Süßungsmittel

Wir verwenden verschiedene Süßstoffe für unsere Light- und Zero-Getränke, u.a. Aspartam*. Dieser Süßstoff wird zum Teil kritisch beobachtet, obwohl er einer der am gründlichsten getesteten Nahrungsmittelbestandteile ist. Im Dezember 2013 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ein umfassendes Gutachten veröffentlicht, in dem Aspartam erneut für unbedenklich und sicher für den Verzehr befunden wurde.

Diese Neubewertung ergänzt die zahlreichen anderen Untersuchungen, die die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Aspartam bereits bestätigt haben. Aspartam wird seit mehr als 30 Jahren verwendet und ist Bestandteil von mehr als 6.000 Speise- und Getränkeprodukten in der ganzen Welt. So wird Aspartam unter anderem Kaugummis und Softdrinks zugesetzt. Aus dem Coca-Cola Portfolio enthalten die Light-Varianten, die Zero-Varianten, Powerade Sports und NESTEA ohne Zucker den bewährten Süßstoff, der in Deutschland seit über 20 Jahren verwendet wird.

Nicht nur Aspartam, sondern alle in Lebensmitteln enthaltenen Süßstoffe werden intensiv auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft, ehe sie zugelassen werden. So auch das neu zugelassene Süßungsmittel Steviolglycoside. Coca-Cola Deutschland hat 2012 mit NESTEA Grüner Tee Citrus Geschmack das erste mit Stevia gesüßte Produkt in Deutschland eingeführt, gefolgt von Glacéau vitaminwater.

 

*enthält Phenylalanin