Seit 100 Jahren spielt Coca-Cola im Film mit: In Hollywood, aber auch in kleineren Produktionen. Eines hat Coke dabei immer: die schönste Nebenrolle der Welt.

Natürlich müssen wir mit Billy Wilder anfangen. Seine Komödie „Eins, zwei, drei“ hat uns Deutsche nach dem Krieg wieder daran erinnert, über uns selbst zu lachen. Hauptfigur C.R. MacNamara, gespielt von James Cagney, kommt als Direktor der Coca-Cola Niederlassung nach West-Berlin und versucht, den Leuten das Strammstehen abzugewöhnen.

Die Coke Flasche müsste eigentlich auf der Besetzungliste stehen, sie repräsentiert in Wilders Film den Wind der Freiheit, der den alten Mief aus Nachkriegsdeutschland herausweht.

Einfach cool: Coke im Film 

Es ist das Jahr 1961. Etwa zur selben Zeit zeigt uns Jean-Luc Godard in „Außer Atem“, dem Schlüsselfilm der Nouvelle Vague, eine Jean Seberg, die in einem Café eine Coke trinkt, keinen Rotwein. Noch cooler als Jean-Paul Belmondo.
E.T., der eine Coke Dose öffnet. Die Coke Flasche, die vom Himmel fällt, in „Die Götter müssen verrückt sein“. Ein paar Beispiele von Hunderten, die Filmgeschichte geschrieben haben.

Ihren ersten Leinwandauftritt hatte Coca-Cola vor 100 Jahren, in der kurzen Komödie „Das Geheimnis der Fliegenden Fische“: Douglas Fairbanks fährt auf einer kalifornischen Autobahn an einem Coca-Cola Plakat vorbei. Schon damals ist es ein selbstverständlicher Teil der Landschaft. Lange Zeit haben solche Bilder nichts mit Product Placement zu tun. Coca-Cola ist einfach ein Teil der Erzählung und symbolisiert amerikanische Lebensart. Erst in den Sechziger Jahren eröffnet ein Büro in Los Angeles, das Filmproduzenten bei der historisch richtigen Produktauswahl berät.

Slide show:Slideshow - Coca-Cola in the movies


Filmfreaks lieben Coke und Coke liebt Filme

Filmemacher lieben Coke und Coke liebt Filme. In den Achtzigerjahren sogar so sehr, dass die The Coca-Cola Company das Filmstudio Columbia Pictures übernimmt. In dieser Zeit entstehen Kassenschlager wie „Ghostbusters“ oder Meilensteine wie Bertoluccis „Der letzte Kaiser“, der 1988 mit neun Oscars ausgezeichnet wurde.

Coca-Cola Historie - Teaser

„Von King Kong am Times Square bis zu Warren Beatty in „Bonnie and Clyde“ – der Einfluss auf die Filmgeschichte ist unbestritten“, schreibt Meisterregisseur Ridley Scott in seinem Vorwort zu einem dreibändigen Fotobuch, das die Geschichte von Coca-Cola in der Popkultur beleuchtet. Und er erklärt auch gleich, warum er in seinem Science-Fiction-Klassiker „Blade Runner“ eine riesige Coke Neonreklame leuchten lässt: „Die Botschaft ist, dass es selbst in einer düsteren Zukunft noch Coca-Cola geben wird. Coca-Cola ist unvergänglich.“


Kennt Ihr euch aus mit dem Movie Star Coca-Cola? Dann macht mit beim Coca-Cola Filmquiz!


Zum Weiterlesen:

Coke Red on the Silver Screen: Exploring the Brand’s Role in Movies – hier kommen die Filmwissenschaftlerin Audrey Kupferberg und Coke Chef-Archivar Ted Ryan zu Wort

The Reel Thing – Coca Cola drinks star in the movies – unsere britischen Kollegen haben eine überraschende Liste mit Coke Auftritten in Filmen zusammengestellt

Newsletter Abo