• Ab sofort stehen zehn private Sportinitiativen zur Wahl beim bundesweiten Wettbewerb Mission Olympic. 
  • Die nominierten Initiativen aus ganz Deutschland haben die Chance auf den Titel „Initiative des Monats“ und Preisgelder zur Förderung ihres Projekts. 

Berlin, 02. Oktober 2013 – Zehn sportliche Initiativen aus ganz Deutschland haben ab sofort die Chance auf den Titel „Initiative des Monats“ beim Wettbewerb Mission Olympic. Mit dem bundesweiten Projekt möchten die Initiatoren Coca-Cola Deutschland und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sportliches Engagement im Land aktiv unterstützen. Gesucht werden „Deutschlands aktivste Stadt“ und „Deutschlands beste Initiativen für Bewegung und Sport“.

Jeden Monat stehen zehn sportliche Initiativen aus ganz Deutschland auf www.mission-olympic.de zur Wahl. Besucherinnen und Besucher der Website können ab sofort für ihren Favoriten abstimmen. Das Sportprojekt, das bis zum 14. Oktober (24:00 Uhr) die meisten Stimmen erhält, ist „Initiative des Monats Oktober“ und gewinnt ein Fördergeld in Höhe von 500 Euro. Der zweite Platz wird mit 300 Euro ausgezeichnet und 200 Euro gehen an Platz drei. Die Gewinner werden am 15. Oktober auf der Mission Olympic Website bekanntgegeben.

Für folgende zehn Initiativen kann ab sofort online gestimmt werden:

1. „Zumba“

Stadt: Bad Salzdetfurth

Gründungsjahr der Initiative: 2011

Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 60

Das gemeinsame Ziel des Kneipp-Vereins Bad Salzdetfurth und der ADTV Tanzschule Schuppmann ist es, durch ihr sportliches Angebot Lebens-freude und Bewegung miteinander zu verbinden. Mit „Zumba“ möchten sie auch die Zielgruppe der Nicht-Aktiven ansprechen und sie mit Musik und Tanz für regelmäßiges Sporttreiben begeistern. Seit Gründung der Initiative in 2011 nutzen mittlerweile 60 feste Mitglieder mehrmals pro Woche das Zumba-Programm. Jeder kann dabei mitmachen – unabhängig von Trainingsniveau oder Alter.

Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?

„Egal welches Trainingsniveau, welcher Fitnesshintergrund, welches Alter, jeder kann sofort mitmachen und das ist unser Ziel – ein Sport für und mit jedermann!“ (Monika S., Vereinsvorsitzende)

2. „Generationentreff Tischtennis“

Stadt: Gau-Algesheim

Gründungsjahr der Initiative: 2012

Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 12

Beim „Generationentreff Tischtennis“ sind seit 2012 jüngere und ältere Sportinteressierte aus Gau-Algesheim und Umgebung einmal in der Woche generationsübergreifend miteinander aktiv. Dabei stehen die Freude an der Bewegung, der soziale Austausch und das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Darüber hinaus fördert das Tischtennisspiel auch das Reaktionsvermögen sowie die Konzentrationsfähigkeit und Geschicklich-keit der Spieler.

Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?

„Begonnen wird meistens mit Federball oder Frisbee, dann geht es an die Platten. Mit einem Trainer, der es hervorragend versteht, die Leute zu motivieren, wird geübt und gespielt. Im Laufe der Monate ist eine sehr nette Sportlergruppe zusammengekommen, die sich anders nicht getroffen hätte.“ (Ulla G., Organisatorin)

3. „Boulegruppe“

Stadt: Langen

Gründungsjahr der Initiative: 1994

Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 13

Mit der seit 1994 bestehenden Initiative aus Langen möchten die Organisatorinnen und Organisatoren Interesse für das Boulespiel wecken sowie Bewegung in Natur und Gemeinschaft ermöglichen.

Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?

„Boule kann generationsübergreifend gespielt werden. Ein älterer Spieler hat keine Nachteile gegenüber einem jüngeren, dadurch kann ein sportlich-fairer Wettstreit stattfinden. Auch Anfänger und Könner haben die Möglichkeit, gemeinsam mit Freude die Kugel zu werfen.“ (Ute B., Koordinatorin)

4. „Rheumaliga“

Stadt: Otterndorf

Gründungsjahr der Initiative: 1990

Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: ca. 54

Ziel der Initiative „Rheumaliga“ ist es, sich für Beweglichkeit und Mobilität bis ins hohe Alter einzusetzen. Die seit 1990 angebotene Funktionstherapie im Wasser ermöglicht Bewegung mit geringer Gelenkbelastung sowie Muskelaufbau und Konditionsförderung. Das spezielle Gymnastikprogramm lindert den Rheumaschmerz der Betroffenen und hilft ihnen dabei, ihre körperliche Flexibilität im Alltag zu erhalten.

Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?

„Bei der Gruppentherapie werden Hemmschwellen in Bezug auf die Bewegungseinschränkung schnell abgebaut, weil auch andere Gruppenmitglieder mit der gleichen Krankheit zu kämpfen haben. Bewegung ist das A und O für die Betroffenen. Die Übungen sollen helfen, die eigene Bewegungsfähigkeit im Alltag so lange wie möglich zu erhalten.“ (Sigrid J., Übungsleiterin)

5. „MTB“

Stadt: Rosbach

Gründungsjahr der Initiative: 2003

Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: ca. 14

Die 2003 privat gegründete Initiative „MTB“ aus Rosbach bietet passionierten Mountainbikerinnen und Bikern aus der Region wöchentlich die Möglichkeit, gemeinsame Radtouren in der Natur zu unternehmen. Mittlerweile ist daraus eine Gruppe begeisterter Radsportler entstanden, die sich darüber hinaus auch einmal jährlich zu einem verlängerten sportlichen Wochenende in einer der umliegenden Mittelgebirgsgebiete trifft.

Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?

„MTB steht für Freude an Touren mit dem Mountainbike. Uns kommt es darauf an, im Einklang mit der Natur abseits der stark befahrenen Verkehrswege sportlich unterwegs zu sein. Wir haben bei unseren Alpen-überquerungen schon bis zu 7.000 Höhenmeter überwunden“ (Thomas K., Mitglied der Radfahrgemeinschaft)

6. „Flink durch Klettern“

Stadt: Sangerhausen

Gründungsjahr der Initiative: 2006

Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 20

Bei der 2006 ins Leben gerufenen Initiative „Flink durch Klettern“ treffen sich ca. 20 Kinder des Kinderhorts Südwest in Begleitung ihrer Erzieherin einmal pro Woche zum gemeinsamen Kletternachmittag. Die sportliche Aktivität ist für die Kids nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern weckt ihre Freude am regelmäßigen Sporttreiben und wirkt sich positiv auf ihre körperliche, seelische und geistige Entwicklung aus.

Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?

„Unsere Kletterinitiative hat einen Preis verdient, weil gerade beim Klettern Kraft, Ausdauer und Konzentration geschult werden. So wird eine gute Basis für erfolgreiches Lernen gelegt. Beim Klettern muss man anderen Menschen vertrauen und auch Zutrauen zu sich selbst entwickeln. All dies fördert die Bildung einer starken Persönlichkeit. (Ilona G., Erzieherin/ Organisatorin)

7. „Kinder- und Jugendcamps im Sommerbad“

Stadt: Allstedt

Gründungsjahr der Initiative: 2002

Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: ca. 40

Das Ziel der seit 2002 bestehenden Initiative ist es, Kinder und Jugendliche für sportliche Aktivität in der Gemeinschaft zu begeistern. Dabei steht der Spaß an der Bewegung im Freien bei Beachvolleyball, Tischtennis oder Slacklining im Vordergrund. Darüber hinaus ist den Organisatorinnen und Organisatoren auch das Vermitteln gesellschaftlicher Werte sowie die Integration sozial benachteiligter Kids ein Anliegen.

Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?

„Es ist uns besonders wichtig, auch sozial benachteiligte Kinder in die Gemeinschaft der kleinen Allstedter einzugliedern. Dabei spielt Bewegung und Sport eine besondere Rolle. Durch gemeinschaftliche Aktionen wird Kommunikation in Gang gesetzt. Dabei ist es egal, ob die Kids durch Worte oder mit ihrer Körpersprache miteinander Kontakt aufnehmen“ (Madlen G., Abteilung Kinder- und Jugendarbeit)

8. „Schlüssel für Alle“

Stadt: Heidenheim

Gründungsjahr der Initiative: 2010

Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 40

Der Gehörlosenverein aus Heidenheim engagiert sich seit 2010 mit sportlichen Aktionen wie Bogenschießen, Basketball, Dart oder auch Fußball für die Integration von Menschen mit Handicap. „Sport macht Freude und findet Freunde“, sagt der Initiator des Projektes „Schlüssel für Alle“. Bei der Bewegung in der Gemeinschaft werden Hemmschwellen überwunden und Berührungsängste abgebaut.

Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?

„Sport macht Freude und findet Freunde. Er motiviert und schenkt Spaß am Leben, das sehe ich bei unseren Veranstaltungen immer wieder. Sich miteinander zu bewegen, hilft den Menschen bei der Kontaktaufnahme und dem Austausch miteinander. Respekt, Toleranz und Akzeptanz werden dabei gefördert.“ (Johann K., Initiator)

9. „Ghettoworkout“

Stadt: Sandersdorf-Brehna

Gründungsjahr der Initiative: 2013

Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: ca. 20

Bei der 2013 privat gegründeten Initiative „Ghettoworkout“ treffen sich Jugendliche mehrmals wöchentlich zum gemeinsamen Fitnesstraining. Jeder kann sich dem multikulturellen Sportlerteam anschließen und auch ohne Vorkenntnisse bei den Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht mitmachen. Das Ziel des Projektes ist es, dem Bewegungsmangel unter Jugendlichen entgegenzuwirken und ihnen eine sinnvolle Freizeitgestaltung – außerhalb eines kostenpflichtigen Fitnessstudios – zu bieten.

Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?

„Wir haben uns erst dieses Jahr gegründet und sind mit so viel Einsatz und Begeisterung bei der Sache. Zum Training verabreden wir uns über eine eigene Chat-Gruppe. Unsere Fitnessübungen machen wir oft draußen – auch an einem Ast kann man Klimmzüge machen!“ (Michelle G., Trainingsleitung)

10. „Fahrradausflüge“

Stadt: Pulsnitz

Gründungsjahr der Initiative: 2008

Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: ca. 20

Mit der 2008 gegründeten Initiative möchten die Organisatorinnen und Organisatoren durch regelmäßige Fahrradausflüge während der Ferienzeit Kinder langfristig für mehr Bewegung motivieren. Die Kids werden so im Radfahren geübt und animiert, auch künftig in ihrem Alltag öfter auf das Rad zu steigen.

Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?

„Die Kinder bewegen sich bei unseren Touren nicht nur an der frischen Luft und lernen die Umgebung kennen, sondern trainieren auch ihre Fahrsicherheit im Straßenverkehr und auf unwegsameren Naturwegen. In der heutigen Zeit werden viele Kinder mit dem Auto gebracht, da wollen wir mit unserem Projekt gezielt einen Ausgleich schaffen.“ (Andrea W., Hortleiterin)