Gemeinsam Schwung holen für ein erfolgreiches Mission Olympic Finale in Weißwasser (v.l.n.r.): Dr. Frank Pfeil, Sächsischer Staatsminister des Innern, Wolfgang Schmidt, Fachbereichsleiter Breitensport LSB Sachsen für den DOSB, Torsten Pötzsch, Oberbürgermeister Weißwasser und Uwe Kleinert, Leiter Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit von Coca-Cola Deutschland

Weltrekord beim Finale von Mission Olympic in Weißwasser: Bürgerinnen und Bürger bilden mit 4.866,5 Metern längste Eimerkette der Welt

• Weißwasser entscheidet Hinspiel des sportlichen Städteduells gegen Finalstadt Meiningen mit 3.500 Aktivitätenpunkten für sich

• Initiatoren Coca-Cola Deutschland und Deutscher Olympischer Sportbund sind beeindruckt vom attraktiven Sportangebot in Weißwasser

Berlin, 3. Juni 2012 –
An über 350 sportlichen Stationen rund um Marktplatz, Schwimmhalle und Bahnhofsvorplatz sammelten die Bürgerinnen und Bürger aus Weißwasser und Umgebung am Freitag und Samstag zahlreiche Aktivitätenpunkte. Auch Prominenz aus Sport und Politik wie Bente Kraus, Olympiasiegerin im Eisschnelllauf, oder Dr. Frank Pfeil aus dem Sächsischen Staatsministerium des Innern bewiesen sportlichen Einsatz für die Stadt in der Oberlausitz. Beim Finale des von Coca-Cola Deutschland und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) initiierten, bundesweiten Wettbewerb Mission Olympic zeigten die Besucherinnen und Besucher, was in ihnen steckt. Für das gemeinsame Ziel, Weißwasser zum Titel “Deutschlands aktivste Stadt 2012″ zu verhelfen, stellten sie sogar einen neuen Weltrekord auf: Auf der 4.866,5 Meter langen und damit längsten Eimerkette der Welt transportierten sie 1.065 Liter Wasser. Auch beim spannenden Städteduell mit der Finalstadt Meiningen stellte Weißwasser seine Sportlichkeit unter Beweis. In den Disziplinen Staffellauf, Gummistiefel-Weitwurf und Hochsprung hatte Weißwasser die Nase vorn. Das Sackhüpfen entschied Meiningen für sich. In der Sportart Schlauchboot-Fahren einigten sich die Teams nach einem Unentschieden, die Punkte aufzuteilen. Somit erhielt Weißwasser 3.500 zusätzliche Aktivitätenpunkte und entschied das Städteduell für sich.

“Das vergangene Wochenende hat bewiesen, dass wir auf unsere Bürgerinnen und Bürger zählen können. Die Einsatzfreude war überall zu spüren. Bereits am Freitag, dem Tag des Alltagssports, haben Kitas, Schulen, Unternehmen und Institutionen gezeigt, dass Sport und Bewegung in Weißwasser großgeschrieben werden. Der 24-Stunden-Tag hielt ebenfalls viele Highlights bereit und unser Städteduell-Team legte sich am Samstag mächtig ins Zeug. So wurden wir mit einer großartigen Beteiligung und vielen Aktivitäten belohnt. Ein herzliches Dankeschön an alle Vereine, Verbände, Organisatoren, Teilnehmerinnen und Teilnehmer”, sagt Oberbürgermeister Torsten Pötzsch.

Uwe Kleinert, Leiter Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit von Coca-Cola Deutschland und Projektleiter Mission Olympic, ist von dem Resultat aus Weißwasser begeistert: “Der Einsatz der Bürgerinnen und Bürger war wirklich beeindruckend. Natürlich wurde ihnen auch eine hervorragende Plattform mit zahlreichen Bewegungsstationen geboten, doch letztendlich bedarf es des Engagements jedes Einzelnen, die Stadt auf dem Weg zum Titel zu unterstützen. Weißwasser hat durch Mission Olympic schon heute gewonnen und kann stolz auf das Erreichte sein.”

Wolfgang Schmidt, Leiter des Fachbereichs Breitensport beim Landessportbund Sachsen, führt aus: “Das Mission Olympic Finale hat gezeigt, wie vielseitig Bewegung sein kann, auch über den organisierten Sport hinaus. Es gab für jeden Geschmack das passende Bewegungsangebot. Ich hoffe, Weißwasser kann die entstandenen Netzwerke auch zukünftig nutzen und weiter ausbauen.”

Weißwasser steht zusammen mit Meiningen in der Kategorie der kleinen Städte im Finale von Mission Olympic. Neben der Anzahl der absolvierten Aktivitäten zählt ebenso die Vielfältigkeit des Sportangebots. Da hatte die Stadt in der Oberlausitz nicht nur am Freitag, den Tag des Alltagssports, mit Aktionen wie Ordnungsamt-Bowling und Beamten-Mikado in der Stadtverwaltung, Stromzähler-Weitwurf bei den Stadtwerken einiges zu bieten. Auch am 24-Stunden-Tag konnte Weißwasser mit z. B. Unterwasser-Frisbee punkten. Die aktivierten, sportlichen Initiativen sowie die für den Wettbewerb eingereichte Bewerbung fließen ebenfalls in die Bewertung der offiziellen Jury ein.

Für Betroffenheit sorgte ein Todesfall, der sich im Rahmen der Finalveranstaltung ereignete: Ein Besucher verstarb dabei plötzlich und unerwartet trotz sofort eingeleiteter ärztlicher Hilfe. Coca-Cola Deutschland und der DOSB als Initiatoren von Mission Olympic sprachen den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen ihr aufrichtiges Mitgefühl aus. Bei der Eröffnung am Samstag bat Oberbürgermeister Pötzsch dem Verstorbenen mit einer Schweigeminute zu gedenken. Nach dem traurigen Ereignis wurden ein Teil der sportlichen Aktivitäten rund um das Eisstadion abgesagt.

Vom 6. bis 8. Juli richtet Meiningen sein Finale aus. Die Siegerstadt in Kategorie 1 erhält ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro zur Förderung des Breitensports, der Zweitplatzierte wird mit 6.000 Euro ausgezeichnet. In der Kategorie der mittelgroßen Städte werden in den kommenden Wochen die Städte Troisdorf und Willich ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen. Im Anschluss an alle vier Mission Olympic Finalevents tritt die offizielle Jury mit Vertretern aus Politik, Sport, Wissenschaft, Medien und Wirtschaft zusammen und entscheidet, wer den Titel “Deutschlands aktivste Stadt 2012″ erhält. Die Bekanntgabe erfolgt am 27. November 2012 im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung in Berlin.