„Active Lifestyles“-Studie untersucht förderliche und hemmende Faktoren für junge Leute
Sechs europäische Universitäten sind am zweijährigen Projekt beteiligt
Nutzung von Ergebnissen für Empfehlung von Pilotmaßnahmen

Berlin, 7. April 2011. Mit einem Kick-off-Meeting in Paderborn startet am heutigen Donnerstag eine großangelegte europäische „Active Lifestyles“-Studie. Ziel der Studie ist es, den Ursachen für Bewegungsmangel bei Kindern und jungen Erwachsenen auf den Grund zu gehen und Lösungsansätze zu entwickeln. Durchgeführt wird das auf zwei Jahre angelegte Projekt vom Fachbereich Sport & Gesundheit (Lehrstuhl Sportpädagogik & Sportdidaktik) der Universität Paderborn in Zusammenarbeit mit Universitäten aus fünf weiteren teilnehmenden Ländern. Die The Coca-Cola Company Foundation (TCCC Foundation) fördert das Projekt zu hundert Prozent.

Das Studiendesign: Qualitative Interviews in sechs Ländern

Der vollständige Titel der Studie lautet „Active Lifestyles – Physical Literacy as a Way to promote Physical Activity in Inactive Groups“. Sechs Länder nehmen an der Untersuchung teil um festzustellen, welche Faktoren den heutigen Lebensstil junger Menschen bestimmen. Aus den Ergebnissen qualitativer Interviews mit Kindern und jungen Erwachsen im Alter zwischen 12 und 20 Jahren werden Empfehlungen für konkrete, auf die Teilnehmerländer zugeschnittene Pilotmaßnahmen abgeleitet. Diese sollen dabei helfen, inaktive Menschen zu einem aktiveren Lebensstil zu motivieren.

Initiiert wurde die Studie von Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck, Leiter des Arbeitsbereichs Sportpädagogik und Sportdidaktik an der Universität Paderborn. Sowohl der Projektkoordinator selbst als auch der Fachbereich Sport & Gesundheit haben viel Erfahrung auf dem Gebiet interkultureller Vergleichsstudien und eine lange Untersuchungshistorie mit Fokus auf den Lebensstil junger Leute. „Unser Projekt zielt besonders auf junge Menschen ab, die für gewöhnlich nur schlecht oder gar nicht durch existierende Programme erreicht werden. Diese Gruppe wächst nicht nur hierzulande bedenklich“, so Prof. Dr. Brandl-Bredenbeck. „Wir sind überzeugt, dass ein wissenschaftlicher, evidenz basierter Ansatz sich besser eignet um auf diese spezielle Zielgruppe einzuwirken als bisherige ‚One-Size-Fits-All‘-Programme.“

The Coca-Cola Foundation – Gesellschaftliches Engagement seit 1984

Mit einer Vielzahl an Projekten setzt sich Coca-Cola seit Jahren rund um den Globus für das Gemeinwohl ein. Die TCCC Foundation wurde 1984 gegründet, um dort schnell Unterstützung leisten zu können, wo Hilfe benötigt wird, etwa in Katastrophengebieten, aber auch zur Förderung gesellschaftlich relevanter Projekte. Heute ist die Stiftung vor allem auf drei Gebieten aktiv: Etwa die Hälfte der Mittel werden für Projekte von globaler Bedeutung eingesetzt, wie effizientes Wassermanagement oder einen aktiven Lifestyle. Die andere Hälfte fließt in lokale Projekte und gesellschaftliche Initiativen. 2010 setzte die TCCC Foundation zu diesem Zweck über 80 Millionen Dollar ein.

„Die Förderung eines aktiven Lebensstils ist eines der sieben Handlungsfelder unserer Nachhaltigkeitsstrategie ‚Lebe die Zukunft‘“, so Uwe Kleinert, Leiter Corporate Responsibility & Sustainability Coca-Cola Deutschland. „In diesem Rahmen setzt Coca-Cola in Deutschland seit Mitte der 90er Jahre eigenständige Projekte für mehr Bewegung im Alltag um. Umso mehr freut es uns, dass durch die Unterstützung der Uni Paderborn nun auch die wissenschaftliche Forschung zum Thema vorangetrieben wird.“

Hinweis für Journalisten:

Bei Fragen zur Studie der Universität Paderborn wenden Sie sich an Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck, Universität Paderborn, Department Sport & Gesundheit; Email: brandl.bredenbeck@upb.de; Tel.: ++49 (0)5251/60-5305.

Weitere Informationen sowie Download der Pressemitteilung unter http://newsroom.coca-cola-gmbh.de. Folgen Sie uns auch auf twitter unter CocaCola_De oder besuchen Sie uns auf der neuen Corporate Facebook Fanpage von Coca-Cola Deutschland unter http://www.facebook.com/cocacola.deutschland.

Über die Universität Paderborn

Die Universität Paderborn orientiert sich an der Leitidee der „Universität der Informationsgesellschaft“. Über 15.200 junge Menschen studieren an der Hochschule, die mit 2.000 Beschäftigten und finanziellen Mitteln in Höhe von 155 Millionen Euro jährlich zu den Universitäten mittlerer Größe in Deutschland gehört. Das Lehr- und Forschungsprofil umfasst in den fünf Fakultäten ein breit gestreutes Fächerspektrum in den Geistes-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Weitere Informationen auf: www.uni-paderborn.de.