Berlin, 23. Juli 2013. Die gute alte Mittagspause: Ist sie noch zeitgemäß - und wie lebensfroh macht sie die Deutschen? forsa hat aktuell1 im Auftrag des Happiness Instituts mehr als 2.000 Bundesbürger zwischen 14 und 69 Jahren dazu befragt. Die gute Nachricht: 48 Prozent der Berufstätigen nehmen sich demnach an vier bis fünf Wochentagen Zeit für eine Mittagspause. Und gesellig ist sie noch dazu: 64 Prozent essen meist zusammen mit Kollegen. Unter den Deutschen, die sich selbst als sehr lebensfroh bezeichnen*, verbringen sogar noch mehr Befragte die Mittagspause im Kollegenkreis: 69 Prozent genießen die Gesellschaft der anderen bei der gemeinsamen Mahlzeit – und tanken so neue Energie für die nächsten Aufgaben.

Lebensfreude-Bedarf: Bei 59 Prozent fällt die Mittagspause gelegentlich ganz aus

Doch ein Viertel der Deutschen kennt auch die andere Seite des Joballtags: Tage, an denen sie gar nicht erst vom Schreibtisch wegkommen. 28 Prozent verbringen ihre Mittagspause direkt am Arbeitsplatz. Anderen gelingt der Ortswechsel besser: Im Pausen- oder Aufenthaltsraum nimmt etwas weniger als jeder Dritte sein Essen zu sich, wohingegen es sich 18 Prozent in der Kantine schmecken lassen. Eine Genusspause außerhalb der Bürowände, im Bistro oder Restaurant, gönnen sich dagegen nur rund fünf Prozent. Woran liegt’s? Oft ist schlichtweg die Zeit zu knapp. Mehr als jedem Zweiten bleibt maximal eine halbe Stunde. An stressigen Tagen müssen viele sogar ganz verzichten: 59 Prozent aller Befragten erklären, ihre Mittagspause falle manchmal aus, weil zu viel zu tun sei oder andere Termine vorgingen. Noch weniger Zeit zum Durchschnaufen haben die Chefs. 72 Prozent der Befragten aus dieser Gruppe müssen gelegentlich ganz ohne Mittagpause durch den Tag kommen. Was helfen könnte: Dinge sofort erledigen und nicht aufschieben. 45 Prozent der lebensfrohen Deutschen verschaffen sich damit mehr Zeit für alles, was sie tun müssen und möchten.2

Statt Lunch: Frauen shoppen, Männer gönnen sich ein Nickerchen

Wie viel Lebensfreude die Mittagspause bringt, hat also jeder ein Stück weit selbst in der Hand – und manchmal ist sie nicht allein zum Essen da. Es gibt typisch weibliche und männliche Alternativen: Mehr als jede dritte Frau geht in der Mittagspause einkaufen. Nur 20 Prozent der Männer shoppen in dieser Zeit. Sie bauen auf Powernapping: 15 Prozent gönnen sich in der Mittagspause gelegentlich ein kleines Nickerchen, hingegen nur sechs Prozent der Frauen. Dabei kann ein Schläfchen sogar Leistungsfähigkeit und Konzentration steigern, wie Forscher bestätigen.3 Menschen mit großer Lebensfreude verbringen die Pause indes gern an der frischen Luft, wie die Happiness-Studie zeigt: Jeder fünfte geht gemütlich spazieren - und tut damit sich und seiner Gesundheit etwas Gutes.
Über das Happiness Institut
Das Happiness Institut ist eine Initiative von Coca-Cola Deutschland. Coca-Cola steht seit 125 Jahren für Lebensfreude. Mit aktuellen Studien, spannenden Fakten und alltagsnahen Geschichten beschreibt das Happiness Institut gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis das Phänomen Lebensfreude. *Für die aktuelle Happiness-Studie wurde zwischen Befragten unterschieden, die sich selbst als sehr lebensfroh bezeichnen, und allen anderen. Weitere Informationen unter www.happiness-institut.de


Kontakt Happiness Institut:
Tanja Schüle
Coca-Cola GmbH
Stralauer Allee 4
10245 Berlin
Tel.: 030 22 606 9200
E-Mail: happiness-institut@coca-cola.com
Presse- und Organisationsbüro:
Silva Eddicks
Tel.: 040 899 699 314
E-Mail: sce@fischerappelt.de


1 Happiness-Studie „Genuss & Lebensfreude“, Happiness Institut by Coca-Cola (April 2013)
2 Happiness-Studie „Wie lebensfroh sind die Deutschen“, Happiness Institut by Coca-Cola (2011)
3 S. Mednick et al.: The restorative effect of naps on perceptual deterioration, Nature Neuroscience 5, Harvard-University Boston (2002)