Berlin, 01. Oktober 2013 - Seit 23 Jahren sind die Deutschen wiedervereint. Keine Frage: 1990 herrschte im Land Jubelstimmung, die Menschen fielen sich spontan um den Hals, die neuen Bundesbürger wurden im Freudentaumel begrüßt. Und heute? Wie steht es um unsere Lebensfreude im Alltag? Wie freundlich gehen wir miteinander um? Bitte, danke, gern geschehen – pure Höflichkeitsformeln oder ehrlich gemeinte Freundlichkeit?

Das Urteil der Deutschen selbst fällt nicht besonders positiv aus. Auf einer Skala von eins bis zehn beurteilen lediglich drei Prozent von ihnen den Umgang miteinander als besonders freundlich. Dies ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des Coca-Cola Happiness Instituts, für die mehrals 1000 Bundesbürger im Alter von 14 und 69 Jahren befragt wurden.* Dabei blicken die Ostdeutschen einen Hauch optimistischer auf das nationale Miteinander. Als „überaus freundlich“ bezeichnen zumindest fünf Prozent von ihnen die Deutschen. Das sieht der Rest der Republik kritischer: Lediglich ein Prozent der Nord- und Süddeutschen pflichten ihren Landsleuten aus dem Osten bei.

Wie du mir, so ich dir?

Überraschendes Ergebnis der Happiness-Studie: Das Selbstbild der Deutschen ist entschieden besser! Wir halten unser eigenes Verhalten oft für charmanter als das unseres Gegenübers. Die Ostdeutschen empfinden sich selbst als hilfsbereit und höflich (56 Prozent). Frauen (55 Prozent) bezeichnen sich generell als etwas freundlicher gegenüber ihren Mitmenschen als Männer (49 Prozent) es tun. Insbesondere die Lebenfrohen unter uns wissen, wie sie anderen Menschen durch kleine Gesten eine Freude bereiten können und bezeichnen sich deshalb als freundlich (67 Prozent). Genau genommen gibt es keinen Grund zur Klage: Denn die Mehrheit der Deutschen gibt an, dass sie im Alltag durchaus nette kleine Gesten erhalten. Insbesondere die Lebensfrohen sagen, dass sie regelmäßig angelächelt werden (84 Prozent) und ein Dankeschön (81 Prozent) oder eine Umarmung (62 Prozent) bekommen.

Etwas freundlicher, bitte!

Dennoch wünscht sich jeder zweite Deutsche mehr davon. Jeder Dritte fände eine Umarmung oder ein Kompliment hier und da schön. Da man erntet, was man sät, bemüht sich die Mehrheit der Deutschen, selbst das Miteinander freundlicher zu gestalten. Für die klare Mehrheit (87 Prozent) zählt ein freundliches „Danke“ zum guten Umgangston. Auch mit Lächeln wird nicht gegeizt (87 Prozent). Darüber hinaus greifen besonders die Lebensfrohen ihren Mitmenschen im Alltag unter die Arme, erledigen Einkäufe, übernehmen Fahrdienste und packen im Haushalt mit an (52 Prozent). Im Süden der Republik werden bereitwillig Komplimente verteilt (73 Prozent). Im Norden und Westen wird dagegen lieber geherzt: 61 Prozent der Befragten umarmen ihre liebsten Mitmenschen regelmäßig. Auch wenn die Wahrnehmung eine andere scheint - es steht also gar nicht schlecht um das freundliche Miteinander der Deutschen.

Über das Coca-Cola Happiness Institut
Seit mehr als 125 Jahren steht Coca-Cola für Lebensfreude. In Deutschland startete das Unternehmen im Frühjahr 2012 eine neue Initiative: das Coca-Cola Happiness Institut. Mit aktuellen Studien, spannenden Fakten und alltagsnahen Geschichten beschreibt das Coca-Cola Happiness Institut gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis das Phänomen Lebensfreude. *In der repräsentativen Studie zur Lebensfreude der Deutschen wurde unterschieden zwischen Befragten, die
sich selbst als sehr lebensfroh bezeichnen, und allen anderen. Mehr Informationen unter www.happiness-institut.de
Kontakt Happiness Institut:
Tanja Schüle
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