Berlin, 24.11.2016 – Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Special Olympics Deutschland in diesem Jahr hat Coca-Cola eine repräsentative Forsa-Umfrage zum ehrenamtlichen Engagement der Deutschen initiiert. Demnach ist die unbezahlte Arbeit in ihrer Freizeit für nahezu alle Befragten (96 Prozent) mit überwiegend positiven Erfahrungen verbunden. Am liebsten engagieren sich die Deutschen im Bereich Sport und Bewegung: Mit knapp einem Drittel (28 Prozent) sind hier die meisten unter ihnen aktiv.

So auch bei Special Olympics Deutschland, der deutschen Organisation der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung. Zusammen mit Coca-Cola Deutschland hat die Organisation 2013 die inklusiven Lift Unified Laufgruppen ins Leben gerufen. Inzwischen sind in sieben Bundesländern rund 1.000 Menschen mit und ohne geistige Behinderungen gemeinsam aktiv.

Gemeinsam stark: Special Olympics Deutschland und die Lift Unified Laufgruppen

Um sich um Menschen mit geistiger Behinderung und deren Sport zu bemühen, rief 1991 eine gemeinsame Initiative von Verbänden unter der Federführung der Lebenshilfe und Special Olympics International (SOI) den Verein Special Olympics Deutschland ins Leben. In der Organisation sind ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung durch freiwillige Helfer bei Veranstaltungen unentbehrlich. „Von den Vorständen über die Sportkoordinatoren bis hin zu den Übungsleitern basieren unsere Aktivitäten zu einem großen Teil auf ehrenamtlicher Mitarbeit“, sagt Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland. „Ich freue mich sehr darüber, dass sich bei uns seit mittlerweile 25 Jahren so viele Personen dafür einsetzen, dass Menschen mit geistiger Behinderung an Sportangeboten ihrer Wahl teilnehmen können.“ Auch die Lift Unified Laufgruppen könnten ohne freiwillige Helfer nicht existieren. In den 2013 ins Leben gerufenen Laufgruppen treffen sich in sieben Bundesländern rund 1.000 Menschen mit und ohne geistige Behinderung, um gemeinsam Sport zu treiben und sich in regelmäßigen Trainings auf Laufwettbewerbe vorzubereiten. Ihr Ziel: Berührungsängste abbauen und die gegenseitige Akzeptanz fördern. In diesem Jahr gingen die Lift Unified Laufgruppen bereits zum dritten Mal bei den Nationalen Spielen von Special Olympics an den Start.

Hilfsbereitschaft und Spaß – warum sich die Deutschen engagieren

Das passt zum Ergebnis der Studie: Die Deutschen sind besonders offen dafür, ihren Mitmenschen zu helfen. Etwa jeder Dritte Deutsche (31 Prozent), der sich ehrenamtlich engagiert, tut dies aus Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe oder aufgrund seiner sozialen Einstellung. Ein Viertel der Befragten (25 Prozent) hat sich für eine unbezahlte Tätigkeit entschieden, weil die Arbeit Spaß macht oder sich mit persönlichen Interessen deckt. Am seltensten üben die Befragten ihre Tätigkeit aus religiösen Gründen aus oder nur um Erfahrungen zu sammeln (beides je 2 Prozent).

Im Westen überwiegt die Arbeit mit Kindern, im Osten der Naturschutz

In der Jugendarbeit, dem Kindergarten oder der Schule sind in Westdeutschland doppelt so viele ehrenamtliche Mitarbeiter (14 Prozent) im Einsatz wie im Osten (7 Prozent). Die Ostdeutschen sind Spitzenreiter in Sachen Natur- und Tierschutz: Für die Umwelt engagiert sich fast jeder zehnte Ostdeutsche (7 Prozent), in Westdeutschland sind es nur 3 Prozent. In beiden Teilen des Landes gleich beliebt ist der Katastrophenschutz (jeweils 7 Prozent).

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Ganze 40 Prozent der bundesweiten ehrenamtlichen Helfer sind mehrmals in der Woche aktiv, 25 Prozent engagieren sich einmal in der Woche.
  • 10 Prozent der ehrenamtlichen Mitarbeiter erhoffen sich von ihrer Tätigkeit aktive Teilhabe und soziale Kontakte.
  • Mehr Männer (34 Prozent) als Frauen (21 Prozent) sind im Bereich Sport und Bewegung unbezahlt tätig, Frauen (20 Prozent) wiederum häufiger als Männer (11 Prozent) in der Kirche.

Aktuelle Informationen zu den Lift Unified Laufgruppen finden Interessierte unter www.coca-colacompany.com