Max im LKW 2_72dpi Berlin, 30. September 2010 – Der Film „Max Schmeling“, der am 1. Oktober 2010 in den deutschen Kinos anläuft, endet mit dem letzten Kampf des Weltklasseboxers im Oktober 1948. Neun Jahre später stieg Schmeling im wahren Leben wieder in den Ring und startete seine zweite erfolgreiche Karriere: als Konzessionär von Coca-Cola.

Max Schmeling und Coca-Cola
1957 wird das Boxidol Mitinhaber der neugegründeten Getränke-Industrie Hamburg Max Schmeling & Co KG, die die Abfüll- und Vertriebsrechte für Coca-Cola in Hamburg übernommen hatte. Der deutsche Schwergewichtschampion ist bis heute einer der berühmtesten Coca-Cola Konzessionäre und ein wichtiger Wegbereiter des Unternehmenserfolgs in Deutschland. Schmeling und seine Konzessionärskollegen standen für die Unternehmens¬maxime, das Geschäft mit engagierten einheimischen Repräsentanten voran zu bringen. Das Regionalprinzip von Coca-Cola „Hier getrunken - hier produziert“ gilt bis heute.

Vom durchschlagenden Geschäftserfolg Schmelings profitiert Coca-Cola Deutschland in Hamburg noch immer. Die Freie und Hansestadt gehört nach wie vor zu den Regionen mit dem höchsten Pro-Kopf-Absatz in Deutschland. Aktuell arbeiten am Standort Hamburg der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG), unter deren Dach 2007 alle deutschen Coca-Cola Konzessionäre zusammengefasst wurden, ca. 230 Mitarbeiter.

Unternehmer Max Schmeling
Stehvermögen und Schlagkraft beweist Schmeling auch in den Jahren der Coca-Cola Konzession in Hamburg-Wandsbek. Der Start seiner zweiten Karriere ist begleitet von begeisterter Stimmung der Coca-Cola Mitarbeiter, wie Artikel in damaligen Mitarbeiter¬zeitungen belegen. So besucht Schmeling im Sommer 1957 kurz vor dem Eintritt ins Unternehmen die Coca-Cola Niederlassung in Hamburg und kann kaum die zahllosen Wünsche der Beschäftigten erfüllen, von allen Seite heißt es: „Hallo Maxe, gib uns ein Autogramm“. Als die Boxlegende zum Anfassen eine Woche später als Chef in die Niederlassung wiederkommt, beseitigt der 51-Jährige aufkommende Verlegenheit der Mitarbeiter kurzerhand, indem er jeden Anflug von Peinlichkeit ausknockt. „Ich sag Kuddel und Hein und Fietje zu euch“, stellt Schmeling seinen Führungsstil vor - und der Start gelingt.

Ebenfalls überliefert ist die Begrüßung des neuen Konzessionärs Schmeling durch den damaligen Geschäftsführer der Coca-Cola GmbH, Max Keith. Er gab den Hamburger Konzessionärskollegen von Schmeling augenzwinkernd eine Warnung mit auf den Weg: „Herr Schmeling, der es früher gewohnt war, Kinnladen zu knacken, ist harten, sportlichen Wettkampf gewohnt, und es könnte sehr gut sein, dass mit seiner tatkräftigen Unterstützung die Verkäufe in Wandsbek gegenüber denen in Altona bald davon laufen werden.“

Begonnen hatte das Verhältnis zwischen dem Boxer und Coca-Cola schon viel früher, wie die Unternehmensgeschichte überliefert. 1932. Damals verlor Schmeling durch ein, auch für viele Amerikaner, Skandalurteil der Ringrichter seinen Weltmeistertitel gegen Jack Sharkey nach 15 Runden in New York. In diesem Jahr lernte Schmeling auch einen anderen, ihm wohl sympathischeren Amerikaner kennen - einen „Coca-Cola Mann“. Was Max Schmeling nicht wusste: Der Mann, der sich damals in Atlanta so zurückhaltend vorstellte, war Robert W. Woodruff, der Präsident der The Coca-Cola Company. Der Schritt zur Konzession nach dem Ende der Boxerlaufbahn war damit nahezu vorgezeichnet.

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Im Fuhrpark_72dpi 30.09.2010

„Ich sag Kuddel und Hein und Fietje zu euch“ – Max Schmeling im Fuhrpark seiner Hamburger Coca-Cola Niederlassung

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Autogramme für CC Mitarbeiter 2_72dpi 30.09.2010

„Hallo Maxe, gib uns ein Autogramm“ – Max Schmeling besucht im Sommer 1957 die Coca-Cola Niederlassung Hamburg-Wandsbek
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Max im LKW 2_72dpi 30.09.2010

Der frischgebackene Coca-Cola Konzessionär Max Schmeling – 1957 in Hamburg-Wandsbek

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Max Keith begrüßt den neuen Konzessionär_72dpi 30.09.2010

Max Keith, Geschäftsführer der Coca-Cola GmbH, bei der Begrüßung Max Schmelings 1957

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